Porto – Atlantikbrise statt Wüstensand

Porto – Atlantikbrise statt Wüstensand

Porto besticht durch seine Kontraste – von den prachtvoll gekachelten Fassaden bis zu den imposanten Brücken, die den Douro überspannen. Wir haben die Zeit genutzt, um die Stadt zu Fuss zu erkunden und die melancholische Schönheit des Nordens einzufangen. Aber wer uns kennt, weiss, dass wir ohne Golf nicht sein können: Bereits am zweiten Tag vermissten wir unser geliebtes Hobby und spielten deshalb anstatt einer weiteren Stadtbesichtigung den wunderschönen Linksplatz Estela Golf Club, etwa 45 Minuten nördlich von Porto. Einige mögen uns «Kulturbanausen» schimpfen, aber was stört uns das… wir sind halt eben Golf-Passionisten, smile.

Eindrücke von Porto

…und vom Estela Golf Club

Flexibilität ist Trumpf – Unser Weg nach Abu Dhabi nimmt einen Umweg

Unser Ziel steht fest: Zukünftig werden wir den Winter in der angenehmen Wärme von Abu Dhabi verbringen und den Sommer in unserer Ferienwohnung in Portugal geniessen. Eigentlich wollten wir am 1. März 2026 vor Ort den Startschuss für die Aufenthaltsbewilligung geben, damit Kerstin die Stadt endlich persönlich kennenlernt.

Doch die weltpolitischen Ereignisse in der Nacht vom 28. Februar haben uns – wie so oft in den letzten Jahren – dazu gezwungen, innert kürzester Zeit einen Plan B zu aktivieren. Die Sicherheit geht vor, und so haben wir die Reise in den Nahen Osten kurzfristig gestrichen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Der Plan bleibt, nur das Timing ändert sich: Anstatt den Prozess physisch vor Ort zu beginnen, haben wir die ersten administrativen Schritte und das Vorgehen bezüglich der Visa per Video-Call mit unserem Anwalt in Abu Dhabi geklärt. Das Fundament ist also gelegt. Unseren ersten gemeinsamen Aufenthalt in der Wüstenmetropole haben wir nun auf Ende September 2026 verschoben.

Anstelle von Abu Dhabi sind wir für vier Tage nach Porto gefahren. Wir kannten diese Stadt, die nur 3 Stunden nördlich von uns liegt noch nicht. So nutzten wir diese Gelegenheit, endlich die zweitgrösste Stadt Portugals kennen zu lernen. Ein kurzer, intensiver Kontrast, der uns einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig es ist, agil zu bleiben, ohne das grosse Ziel aus den Augen zu verlieren.

Sturmtief Kristin: Schwere Verwüstungen in Portugal

Sturmtief Kristin: Schwere Verwüstungen in Portugal

Der Wintersturm Kristin fegte in der Nacht vom 27. auf den 28. Januar 2026 über Portugal hinweg und hinterliess eine Spur der Zerstörung. Besonders das Zentrum des Landes wurde von den extremen Wetterbedingungen hart getroffen. Der Kern des Sturms traf in der Nacht zum Mittwoch, den 28. Januar 2026, auf die Küste. Es wurden Rekordwerte gemessen. Auf der Luftwaffenbasis Monte Real erreichten die Böen 178 km/h, bevor der Windmesser zerstört wurde. Inoffizielle Messungen und Berichte in der Region Leiria (Praia d’el Rey liegt in der Region Leiria, 100km südlich der Stadt) sprachen stellenweise von Spitzenböen bis zu 202 km/h. An der Atlantikküste (u.a. in Nazaré) wurden Wellen von über 14 Metern gemessen.

Der Zivilschutz verzeichnete über 5’400 Vorfälle landesweit. Die Bilanz ist verheerend:

  1. Opferzahlen: Mindestens sechs Menschen verloren ihr Leben (u.a. in Leiria, Silves und Vila Franca da Xira), oft durch umstürzende Bäume oder einstürzende Gebäudeteile.
  2. Infrastruktur & Strom: * Auf dem Höhepunkt waren rund eine Million Menschen ohne Strom.
    • In Figueira da Foz stürzte ein riesiges Riesenrad in einen Parkplatz.
    • In Monte Real stürzte ein Wartungshangar der Luftwaffe ein und beschädigte mehrere F-16 Kampfjets.
    • Das Stadion Dr. Magalhães Pessoa in Leiria erlitt schwere Schäden am Dach.
  3. Verkehr: Der Bahnverkehr kam auf vielen Linien (insbesondere der Linha do Norte) zum Erliegen. Zahlreiche Strassen waren durch umgestürzte Bäume und Trümmer unpassierbar.
  4. Gebäude: Der Bürgermeister von Leiria beschrieb die Szenen als «dantesk» und verglich sie mit einem Kriegsgebiet – Kirchen und Sportzentren verloren ihre Dächer, Kräne knickten um.

Wir in Praia d’el Rey hatten 24h keinen Strom und 36h kein Internet. Auch danach fiel der Strom noch lange immer wieder für kurze Zeit aus. In unserer Wohnung riss der Sturm in der Nacht vom 27. auf den 28. Januar die Storen herunter und diese schlugen so heftig an die Fenster, dass diese stark zerkratzen und wir mit Bangen zusahen und hofften, dass wenigstens die Fenster halten würden. Tags darauf haben wir sofort sturmfeste Fenster und Storen bestellt. Auch ein Mobilfunkmast wurde durch den Sturm einfach geknickt, so dass wir auch eineinhalb Tage keinen Mobilempfang hatten.

Der Eingang zum Resort war durch umgefallene Bäume blockiert, aber die Portugiesen sind schnell, schon nach 2 Stunden war die Zufahrt wieder frei.

Januar 2026 in Vera, Spanien

Januar 2026 in Vera, Spanien

Im Januar ist es in Praia d’el Rey eher regnerisch, kühl und windig. Deshalb haben wir uns entschlossen, dieses Jahr im Januar einen Monat in Vera in Spanien zu verbringen. Vera liegt nochmals zwei Stunden südlich von La Zenia, wo wir letztes Jahr waren. Vera soll im Winter der wärmste Ort in Spanien sein und es hat in der Umgebung von 30 Minuten 3 Golfplätze.

Fazit:
Die ersten 10 Tage waren kühl und regnerisch, wie bei unseren Freunden in La Zenia und in Mijas. Also nicht wesentlich besser als wir es in Praia gehabt hätten. Danach wurde es aber meist sonnig und zwischen 14° und 19°C aber oft windig. Wir haben regelmässig das Wetter in Praia d’el Rey verglichen und hatten es hier doch besser.

Zu den Golfplätzen. Es sind dies Valle del Este (hier hatten wir unser Airbnb) und jeweils 30 Minuten entfernt den Aguilon und den Desert Spring. Wir haben alle drei Golfplätze gespielt, aber wirklich schön war nur der Desert Spring. Diesen haben wir dann auch mehrmals gespielt.

Trotzdem kamen uns 4 Wochen lange vor und wir vermissten unsere Wohnung in Praia und «unsere» Golfplätze. Es ist halt schwierig, wenn man im Paradies wohnt, noch etwas besseres zu finden.

Hier ein paar Eindrücke von den Golfplätzen

Hitchcock in Vera: Wenn das Airbnb zum Horrorfilm wird

Eigentlich wollten wir in Vera nur die Sonne und eine entspannte Zeit geniessen. Doch was uns in unserem Airbnb erwartete, erinnerte weniger an Urlaub und mehr an Alfred Hitchcocks Klassiker „Die Vögel“.

Alles begann schleichend: Aus einem Lüftungsrohr an der Badezimmerdecke rieselten gelegentlich Schmutz und vereinzelte Federn auf die Badmöbel. Die Abdeckung lockerte sich bedrohlich, und in uns keimte der schaurige Verdacht, dass sich dort oben ein ungebetener Gast eingenistet haben könnte.

Der Schockmoment

Nach einem entspannten Vormittag beim Golfen und Einkaufen kehrten wir in die Wohnung zurück – und wurden von einer Wand aus bestialischem Gestank begrüsst. Als ich die Küche betrat, blieb mir fast das Herz stehen: Mitten im Raum sass ein Star auf dem Boden. Wie in einer Szene aus dem Horrorfilm flatterte das Tier panisch auf, als ich mich näherte, und prallte mit voller Wucht gegen die geschlossene Terrassentür.

Benommen blieb der Vogel direkt neben Jeannie liegen. Und Jeannie? Die schnarchte seelenruhig weiter und merkte absolut nichts von dem gefiederten Eindringling.

Ein kurzer Gedanke am Rande:
Hätte unser Milo noch gelebt und wäre mit nach Spanien gekommen – das Airbnb hätte nach diesem Vorfall wohl wie ein blutiges Schlachtfeld ausgesehen.

Das Grauen im Schacht

Ich konnte den völlig benommenen Vogel schliesslich vorsichtig auf die Terrasse bringen, von wo aus er nach 15 Minuten endlich in die Freiheit entflog. Doch das wahre Ausmass des Grauens erwartete uns im Bad. Die Lüftungsabdeckung war heruntergerissen, der Boden übersät mit Federn, Dreck und Unrat. Es stank erbärmlich.

Der Eigentümer reagierte zum Glück sofort: Innerhalb von nur 30 Minuten rückten drei Hausmeister an. Was sie aus dem engen Schacht ans Tageslicht beförderten, war nichts für schwache Nerven: Vier tote Vögel wurden geborgen.

Doch die Erleichterung hielt sich in Grenzen, denn es blieb ein extrem beklemmendes Gefühl zurück. Der Hausmeister konnte nur so weit in das Rohr greifen, wie sein Arm reichte. Wir befürchten seither, dass das gesamte Lüftungssystem „lebendig“ ist oder noch weitere Kadaver in den Tiefen der Rohre verbirgt, die unerreichbar für die Hand des Handwerkers blieben. Die Vorstellung, dass nur eine Armlänge entfernt das Verderben im Schacht liegt, machte die restliche Zeit nicht gerade gemütlicher.

Ein sauberer Abschluss mit Beigeschmack

Das Positive? Am nächsten Tag rückte die Putzfrau an und unterzog die gesamte Wohnung einer gründlichen Tiefenreinigung. Für die letzten zehn Tage unseres Aufenthalts hatten wir also wieder ein blitzblankes Heim. Doch ehrlich gesagt: Diesen speziellen Geruch bringe ich trotzdem nicht mehr aus der Nase.

Wir freuen uns nun riesig darauf, Ende Januar den Schlüssel in unserem eigenen Schloss in Praia umzudrehen – hoffentlich mit einer Belüftung, die keine dunklen Geheimnisse hütet!

Update 24.01.2026

Nachdem wir zwei Tage Ruhe hatten (der Gestank war aber immer noch da) hörten wir in der Nacht auf den 24.01.2026 ein «Krabbeln» in der Lüftung. Das war so laut, dass wir es in der ganzen Wohnung hörten. Durch ein Lüftungsgitter sah ich ein Tier (ich weiss nicht ob 2 oder 4-beinig) vorbeihuschen. Das war genug für uns. Wir meldeten dem Vermieter den erneuten «Befall» und beschlossen noch am selben Tag zu packen und zurück nach Praia zu fahren.

«Was war euer schlimmstes Erlebnis in einer Ferienunterkunft?»

Fort Bravo – Ennio Moricone lässt grüssen

Den Januar 2026 verbringen wir in Vera (Almeria), um eine weitere Region Spaniens kennen zu lernen. Rund eine Stunde von Vera entfernt befindet sich das Western Dorf «Fort Bravo». Anfang der 1970er Jahre errichtet, diente Fort Bravo/Texas Hollywood bereits mehreren Hollywood-Filmen und Serien als Kulisse. Sobald du das erste mal die Tabernas Wüste betrittst, wird dir schnell klar, warum dies der Fall ist. Hier sieht es tatsächlich aus wie im Westen der USA und man muss sich nur noch die Cowboys hinzudenken, um zu denken, man befände sich in New Mexico.

Es werden täglich zwei Shows gezeigt, die eine im Saloon und die andere auf den Strassen des Dorfs. Wir haben uns gefühlt, wie wenn wir mitten in einem Ennio Moricone Film sind.

Spaziergang durchs Dorf

Western Show im und vor dem Saloon

Xmas Schwimmen im Meer

Xmas Schwimmen im Meer

In Praia d’el Rey gibt es die Tradition, am 25. Dezember im Meer zu baden. Es treffen sich dann an diesem Tag um 10.00h morgens viele Bewohner am Strand und die ganz «Harten» gehen dann auch im ca. 14° C kalten Meer baden. Wir waren auch dabei, aber wir sind halt «Warmduscher» und haben das Spektakel vom Strand her beobachtet und uns über die teils lustigen Verkleidungen gefreut/gewundert.

Krafttraining

Wir haben uns im Oktober ein HomeGym gekauft. Mit dem Speediance Gym 2 trainieren wir jeweils, wenn wir nicht Golf spielen, d.h. jeden zweiten Tag mit dem Ziel Muskeln aufzubauen – ja auch wir werden nicht jünger. Mit dem Speediance können wir die Gewichte elektronisch einstellen und ein Trainingsprogramm programmieren. Wir haben einen virtuellen Personal-Trainer, der die Übungen (es gibt über 800 verschiedene) zeigt, uns motiviert und wenn notwendig korrigiert. Ich dachte nicht, dass Krafttraining Spass machen kann, aber wir sind begeistert und motiviert.

…aber es ist sehr anstrengend…

PS: Wenn wir nicht trainieren, können wir das Gerät zusammenklappen, so dass es fast keinen Platz braucht.

Freunde aus der Schweiz sind hier

Seit Mitte Oktober sind Golffreunde aus der Schweiz in Praia d’el Rey. Sie haben eine Wohnung gleich in unserer Nachbarschaft gemietet. Da von September bis Mitte November Hochsaison ist und die Plätze sehr gut belegt sind, haben wir schon Anfang Juli die Ttimes für gemeinsame Golfrunden reserviert. So konnten wir doch einige Runden auf dem Praia d’el Rey, West Cliffs und Royal Obidos zusammen spielen.

…und am 25.10.2025 waren wir zusammen am Oktobrerfest, welches von unserem Club organisiert wurde. Leider viel das dazugehörende Turnier buchstäblich ins Wasser..

Auch die gemeinsamen Nachtessen beim Inder, in Peniche beim Fischessen, bei uns zu Hause grillieren und die gemeinsamen Apéros auf der Sonnenterrasse waren sehr schön. Liebe Eliane und lieber Andrea es war schön, dass Ihr hier gewesen seid.

Surfers Cove – Surfpark

5 Minuten von uns entfernt wird ein Surf-Park gebaut (Fertigstellung November 2026). Davon gibt es weltweit 14 Stück. Dort können sie dann 25 verschiedene Wellen erzeugen und man kann das Surfen lernen.

Peniche (von uns 15 Minuten entfernt) gehört zu den besten Surf-Spots in Europa. Jedoch ist das Meer hier nur ca. 18° C und man benötigt einen Trockenanzug um zu surfen. Vielleicht mache ich das mal, wenn ich dank des Krafttrainings in ein paar Jahren nicht mehr wie eine Pellwurst aussehe, wenn ich den Trockenanzug anhabe 🙂

Ich war an der Präsentation des Surf-Parks; hier ein paar Impressionen…

Aber ob dieser je finanziell erfolgreich sein wird, daran zweifeln wir. Als Anfänger mag ein solcher Surfpark ja sehr gut sein, damit man mit standartisierten Wellen das Surfen erlernen kann, aber welcher Surfer würde ein künstliches Wellenbecken den natürlichen Wellen gleich ein paar Kilometer entfernt vorziehen. Auch sind die Preisvorstellungen meiner Ansicht nach utopisch…aber wir werden es sehen. Ich hoffe nur, dass es nicht eine Bauruine gibt.

Wir haben das Surfen ja schon mal im trockenen geübt 😉

Mein vierter Eagle

Bei unserem wöchentlichen Friday Fun Golf Turnier habe ich auf dem Praia d’el Rey Golf Course auf Loch 5 (ein 404 m langes Par 4) meinen vierten Eagle (2 unter Par) gespielt. Die Freude im Team war gross und nebenbei haben wir auch noch das Turnier gewonnen (eine Flasche Wein für jeden). So macht Golf noch mehr Spass.

Bei unserem wöchentlichen Friday Fun Golf Turnier habe ich auf dem Praia d’el Rey Golf Course auf Loch 5 (ein 396 m langes Par 4) meinen vierten Eagle (2 unter Par) gespielt. Die Freude im Team war gross und nebenbei haben wir auch noch das Turnier gewonnen (eine Flasche Wein für jeden). So macht Golf noch mehr Spass.

Meine bisher gespielten Eagles:

Golf Engelberg, Loch 7, 469 m Par 5 (ASGI Turniers)
Golf Castro Marim, Loch 3 Atlantic Course, 250 m Par 4 (Plauschrunde mit Freunden)
Vilamoura Old Course, Loch 9, 260 m Par 4 (Plauschrunde mit Freunden)
Praia d’el Rey, Loch 5, 396 m Par 4 (Friday Fun Golf Turnier)

Leider fehlt noch ein Hole-in-One, was im Grunde genommen auch ein Eagle wäre. Aber ich habe ja (hoffentlich) noch viele Jahre Golf vor mir, so dass ich immer noch hoffen kann.

Milo 11.10.2011 – 06.09.2025

Man sagt oft, Katzen seien Begleiter auf Zeit – doch wer einmal eine im Herzen getragen hat, weiß, dass es mehr ist als das. Es sind nicht nur die Jahre, die zählen, sondern die stillen Augenblicke, die Nähe und das Vertrauen, das sich nie erzwingen liess, sondern einfach geschenkt wurde.

Mein Leben war erfüllt von Sonnenstrahlen auf meinem Fell, von leisen Stunden voller Zufriedenheit und Liebe. Ich weiss noch, wie ich mich immer dort zusammengerollt habe, wo du warst – auf deiner Decke, am Fenster, in deinem Herzen. Dein sanftes Streicheln, dein Lachen, meine Küsse: Das sind die Schätze, die bleiben.

Jetzt, wo du nicht mehr da bist, wirken all die kleinen Dinge grösser: das leise Tappen auf dem Boden, das Kratzen an der Tür, der Blick, der vieles ausdrücken konnte, ohne Worte. Es tut weh, diese Leere zu fühlen, dieses Schweigen, wo sonst Leben war. Doch in derselben Leere liegt auch etwas Tröstendes – denn du fehlst, weil du da warst, weil du geliebt wurdest.

Ich habe euch vertraut, bin immer bei euch gewesen, habe mein Schnurren als Musik für eure ruhigen Momente verschenkt. Für mich bedeutetet ihr die Welt; mit eurer Liebe, eurer Geduld, eurer Fürsorge habt ihr mir das schönste Zuhause geschenkt. In all den gemeinsamen Jahren war ich nie allein, ihr wart mein Mittelpunkt, mein Hof und mein Himmel.

Mit der Zeit verblasst der Schmerz, aber die Erinnerung bleibt warm. Wir tragen sie weiter, fast wie ein unsichtbares Band. Wenn wir an dich denken, sehen wir nicht nur den Verlust, sondern auch das Geschenk, das Du da warst: eine Seele, die unseren Weg erhellt hat, auch wenn Deine Pfoten nun nicht mehr neben uns gehen können.

Jetzt habe ich meine Reise angetreten, doch du musst nicht traurig sein, mein Herz läuft neben dir weiter, verborgen in jedem Sonnenstrahl, jedem sanften Windzug und jedem gemütlichen Platz, den wir miteinander geteilt haben. Die schönen Erinnerungen sind wie kleine Sterne, die in dunklen Nächten für euch leuchten.

Vielleicht finden wir dich wieder – in einem Traum, in einem Moment der Stille, in einem Sonnenstrahl, der durchs Fenster fällt. Dort, wo man spürt: er ist nicht ganz weg. Er ist nur woanders, näher als gedacht.

Haltet unsere Liebe im Herzen und erinnert euch an die Freude, die ich euch gebracht habe. Öffnet euch den neuen Tagen, immer wissend: Ich bin nicht fort, ich bin nur woanders. Und eines Tages werde ich auf euch warten – am Ende des Regenbogens, auf der Wiese voller Licht. Bis dahin bin ich in jedem glücklichen Moment bei euch.

Danke für dein Herz, deine Liebe und jede Minute, die wir miteinander teilen durften.

Milo litt seit Jahren an einem Herzklappenfehler und schon im Frühjahr 2022 hatte uns der damalige Tierarzt gesagt, dass wir ihn nächste Woche zum einschläfern bringen werden. Aber Milo war ein Kämpfer mit riesen grossem Herz, das hat Dra. Marta immer wieder gesagt, und Milo hat uns seit damals noch 3 Sommer geschenkt. Vor vier Wochen hat er noch tapfer zugelassen, dass die Tierärzte ihm gut 1/2 Liter Wasser von der Lunge punktiert haben, so dass er die letzten vier Wochen nochmals etwas aufgeblüht ist. Aber in den letzten 24 Stunden hat er kaum noch Luft bekommen, so dass wir uns schweren Herzens entschieden haben, ihn von seiner Krankheit zu erlösen. Am 06.09.2025 um 15:25h ist er in der Tierklinik in Caldas da Rainha auf seine letzte Reise gegangen. Wir vermissen unseren kleinen Jungen sehr, hat er uns doch viele Jahre treu begleitet und uns viele Momente der Freude bereitet.

Für mich war Milo der beste Botschafter für die Spezie Katze. Vor ihm dachte ich immer, dass nur ein Hund als Haustier in Frage käme. Milo wusste wie er mein Herz erobern konnte. Die Liebe, die er mir mit kleinen feinen Bissen (Katzenküsse) in Arm, Hand, Nase und Ohrläppchen zeigte, die Zeit während Corona, als er mir auf dem Pult liegend bei der Arbeit im HomeOffice half, wenn er ruhig auf oder zwischen meinen Beinen schlief, wenn er mit mir herumgetollt und gespielt hat, wie es zwei Jungs nur können, seine Blicke die mich immer wieder schmelzen liessen und meine Konsequenz bis an die Grenze und darüber brachte, wenn er uns auf dem Dach des Ferienhauses erwartete und unser Herz in Stockstarre verschlug, wenn wir ihn vermissten, weil er ausgebüxt war und wir uns um ihn sorgten, ob er wieder nach Hause finden würde… Es gibt so viele Momente, die ich gar nicht alle aufzählen kann, aber die Erinnerung an diese werden ihn für immer in meinem Herzen lebendig halten. Ich bin froh, dass Jeannie noch bei uns ist und wir hoffentlich auch mit ihr noch viele schöne Stunden verbringen können.

Milo hilft bei der Arbeit, die macht aber müde…

…er ist ein Abenteurer

…und schläft danach ganz unschuldig alleine oder auf mir

..und wenn er wieder wach ist, ist er auf der Ausschau nach dem nächsten Blödsinn..

Gotthard Festung

Mitte August habe ich mit meinem Bruder die Gotthard Festung besucht. Wir haben wie Abenteuer-Führung gebucht und wurden von einem ehemaligen Festtungswächter kompetent durch die Anlage geführt. Insgesamt sind wir ca. 5 Kilometer im Berg gegangen und haben viele interessante Geschichten und Details erfahren. Es ist eindrücklich, was sich im Gotthardinneren verbirgt und ich bin mir sicher, dass es noch Vieles gibt, was immer noch geheim ist.

Die Gotthard-Festung zählte zu den bedeutendsten militärischen Anlagen der Schweiz im 20. Jahrhundert. Ihre strategische Lage im Gotthardmassiv machte sie zum Herzstück des sogenannten Réduit-Systems, mit dem sich die Schweiz im Falle eines Angriffs in die Alpen zurückziehen wollte. Bereits ab 1914 wurden erste militärische Einrichtungen im Gotthardgebiet errichtet. Der Ausbau erreichte während des Zweiten Weltkriegs seinen Höhepunkt: Zwischen 1940 und 1945 entstanden unterirdische Artilleriewerke, Kommandoposten, Munitionslager und kilometerlange Tunnel. Die Festung war darauf ausgelegt, die Nord-Süd-Verbindung über den Gotthardpass sowie die Eisenbahnlinie zu kontrollieren und zu verteidigen. Insbesondere war die Verteidigung gegen das Eindringen aus dem Süden (Italien) im Fokus.

🔹 Lage: Gotthardmassiv, rund 2’100 m ü. M.
🔹 Bauzeit: ab 1914, intensiviert ab 1940
🔹 Teil des Réduit-Dreiecks: mit Sargans und Saint-Maurice

Mit dem Ende des Kalten Krieges verlor die Festung ihre militärische Bedeutung. Teile der Anlage wurden entmilitarisiert und sind heute als Museum unter dem Namen Sasso San Gottardo öffentlich zugänglich.

Heimaturlaub – Juni in der Schweiz (Teil 2)

Hölloch – Reise in die Vergangenheit
221 Kilometer erforschte Gänge, 6 °C Innentemperatur das ganze Jahr, mehrere Ebenen und über 1000 Meter Höhenunterschied – das Hölloch im Muotatal ist einfach beeindruckend. Man taucht ein in eine völlig andere Welt: dunkel, still, riesig – und trotzdem gleich um die Ecke.

Bei der Kurzführung bekamen wir einen spannenden Vorgeschmack auf dieses Naturwunder. Zwischen Felswänden, Tropfsteinen und alten Erkundungspfaden erlebten wir Geschichte, Geologie und Abenteuer hautnah.

Bielersee Schiffahrt – Fahrplan-Lesen sollte man können
Am Montag wollten wir mit dem Schiff von Biel nach Solothurn fahren. Diese Strecke hat uns schon letztes Jahr sehr gut gefallen. Abfahrt gemäss Internetfahrplan 15.10h ab Biel. Rechtzeitig dort angekommen – kein Schiff. Unter der Woche fahre das Schiff um 9.10h ab Solothurn und 12.10h ab Biel. Jänu, kurz entschlossen wie wir sind nahmen wir das Schiff von Biel nach La Neuveville. Zwar eine kürzere Schifffahrt, aber die Aussicht ebenfalls wunderschön.

Aescher – das speziellste Bergrestaurant der Schweiz
Unser Ausflug zum Aescher im Appenzell war ein weiteres Highlight. Bereits bei Fahrt von Gossau nach Wasserauen mit der Appenzeller Bahn konnten wir die liebliche Appenzeller Hügellandschaft geniessen. Auf der Ebenalp dann angenehmes frisches Bergwetter im Vergleich zur sommerlichen Hitze im Flachland. Am Himmel viele Gleitschirme, die die Thermik nutzten, um Höhe zu gewinnen. Erinnerung an meine Jugend, als ich selber Gleitschirm geflogen bin, kamen wir ins Gedächtnis. Und der Blick auf das einmalige Bergrestaurant Aescher, welches sich spektakulär an die Felswand schmiegt, war schlicht beeindruckend.

…wir vermissen unsere zwei Schätze sehr

Trotz den vielen schönen Erlebnissen in der Schweiz vermissen wir unser zwei Schätze und auch unser Praia..

Schiffahrt auf dem Obersee
Die zweite Hälfte Juni ist sehr heiss, so dass wir entweder in die Höhe gehen oder auf dem Wasser sind. Da wir am Sonntag-Abend mit Juzis zum Nachtessen im ältesten Gasthof der Schweiz (Sternen Wettingen) verabredet waren, wollten wir nicht zu weit weg. Deshalb haben wir uns entschlossen eine kleine Rundfahrt ab Rapperswil auf dem Obersee zu machen. Nebst schöner Aussicht kann man die Villen der Reichen bestaunen.

Mit der Seilbahn auf den Männlichen
Als Aktionär der Wengen-Männlichen Seilbahn erhält man jährlich ein Gratis-Ticket. Dieses Jahr wollten wir dieses mal nutzen und sind mit dem Zug nach Wengen gefahren. Von dort auf 2222 m ü.M. mit der Seilbahn auf den Männlichen. Bei sehr angenehmen 22°C (in Wettingen waren es über 35°C) stärkten wir uns mit einem Picnic und dann spazierten wir auf dem Panoramaweg 1 1/2 Stunden auf die kleine Scheidegg. Die Eigernordwand, den Mönch und die Jungfrau immer vor unseren Augen. Ein herrlicher Anblick.

Heimaturlaub – Juni in der Schweiz (Teil 1)

Mit dem GA durch die Schweiz – unsere jährliche Entdeckungsreise
Es ist fast schon ein fester Bestandteil unseres Jahres geworden: Für einen Monat kaufen wir uns das SBB GA – und reisen quer durch die Schweiz. Ob mit Zug, Schiff oder Bergbahn – wir lassen uns treiben, entdecken neue Orte und kehren auch gerne an altbekannte zurück.

Auch dieses Jahr war es wieder so weit. Während unsere Freunde Manuela und Roger in unserer Wohnung in Praia d’el Rey wohnen und sich liebevoll um Jeannie und Milo kümmern, nutzen wir die Gelegenheit, um das kleine, vielseitige Land noch besser kennenzulernen. Von Glarus bis ins Wallis, vom Rhein bis ins Tessin – jede Reise hat ihre eigenen Geschichten geschrieben.

Familienbesuche und Zukunftspläne in der Schweiz
Während unseres Aufenthalts in der Schweiz besuchten wir meine Patentante in Glarus sowie die Schwester meines Vaters in Bubikon – zwei Begegnungen, die für uns zur Tradition gehören und die wir jedes Mal von Herzen geniessen.

Auch im Wallis waren wir unterwegs: Ab Sierre mieteten wir ein Mobility-Fahrzeug und erkundeten die Region auf eigene Faust. Eine Zeit lang spielten wir mit dem Gedanken, dort vielleicht ein zweites Zuhause zu finden. Doch nachdem wir mehrere Immobilien und Baugrundstücke besichtigt hatten, entschieden wir uns, dieses Projekt – zumindest vorerst – nicht weiterzuverfolgen.

Unterwegs auf dem Wasserweg
Mit dem Zug ging es zunächst nach Kreuzlingen – von dort aus setzten wir unsere Reise ganz entspannt mit dem Schiff fort, immer dem Rhein entlang bis ins malerische Stein am Rhein. Eine wunderschöne Fahrt mit tollen Ausblicken und einem Hauch von Feriengefühl.

Hoch hinaus auf das Hochstuckli
Mit der Drehgondelbahn ging es hinauf zum Sattel-Hochstuckli – schon die Fahrt selbst war ein Erlebnis. Oben angekommen, unternahmen wir eine wunderschöne Wanderung mit atemberaubendem Fernblick über die Zentralschweizer Alpen. Ein besonderes Highlight war der Gang über den „Skywalk“ – eine 374 Meter lange Hängebrücke in 58 Metern Höhe. Ein bisschen Nervenkitzel, viel Aussicht und ganz viel Naturerlebnis.

Ein besonderer Regentag in Zürich
An einem verregneten Tag machten wir uns auf den Weg nach Zürich, um das Lichtspieltheater „Tutanchamun“ zu besuchen. Die Show war beeindruckend inszeniert – visuell stark und emotional berührend. Besonders faszinierend war die virtuelle Erkundung der Grabstätte mittels VR: ein intensives Erlebnis, das uns mitten ins alte Ägypten versetzte.

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Aarau und Bern.
Dort informierten wir uns ausführlich über eTrikes und Liegefahrräder – und natürlich durften auch ein paar Probefahrten nicht fehlen. Bei der Gelegenheit legten wir einen kurzen Zwischenstopp am Bärengraben in Bern ein – ein kleiner, aber lohnenswerter Abstecher.

Ein kulinarischer Ausflug ins Tessin
Unsere Reise ins Tessin hatte ein ganz besonderes Ziel: das weltbeste Mon Chérie-Eis. Und ja – es war jede Fahrtminute wert! Die cremige Konsistenz und der intensive Kirsch-Geschmack mit einem Hauch Schokolade waren einfach himmlisch.
Doch damit nicht genug: Zum Mittagessen kehrten wir im Ristorante Stazione in Intragna ein. Ein echter Geheimtipp! Das Essen war hervorragend – frisch, authentisch und mit viel Liebe zubereitet.
Zum Ausklang unseres Ausflugs spazierten wir gemütlich entlang des Sees in Locarno. Die Aussicht, das Licht und die entspannte Atmosphäre machten den Tag perfekt.

Überraschung im Naturpark Thal – Wanderung mit unerwartetem Treffen

Unsere Wanderung durch den Naturpark Thal führte uns diesmal von Passwang nach Wasserfallen – eine herrliche Strecke mit weiten Ausblicken, saftigen Wiesen und ruhigen Waldabschnitten. Die Natur zeigte sich von ihrer schönsten Seite, und das Wetter spielte perfekt mit. Der Naturpark Thal ist ein Regionaler Naturpark von nationaler Bedeutung und erstreckt sich über 139,39 km² im Solothurner Jura. Die Region zeichnet sich durch ihre charakteristische Kettenjura-Landschaft mit tief eingeschnittenen Tälern, Kalkfelsen und weiten Heumatten aus.

Unterwegs begegneten wir ganz unerwartet meinem Bruder Thomas und Susi, die zufällig dieselbe Wandergegend gewählt hatten. Wir tauschten ein paar Worte, machten gemeinsam eine kurze Pause (leider war Andy’s Hofladen geschlossen) und gingen dann in verschiedene Richtungen weiter. Eine kleine, überraschende Begegnung, die den Tag auf ihre eigene Weise bereichert hat.

PS: Leider war die Talfahrt mit der Gondel von der Wasserfallen nach Reigoldswil nicht im GA-Verbund enthalten. Aber wir sahen so alt aus, dass wir ein Seniorenticket erhielten 😉

Höhenwanderung Gryden – Ein Ausflug ins Kraterland

Die Höhenwanderung Gryden auf dem Betelberg oberhalb von Lenk bietet eine eindrucksvolle Landschaft mit bizarren Felsformationen, entstanden durch die Erosion von Gips- und Kalkgestein. Die Szenerie erinnert an eine Mondlandschaft – ruhig, weit und zugleich faszinierend fremd.

Trotz sommerlicher Hitze im Tal war es hier oben angenehm kühl – perfekte Bedingungen für eine Wanderung mit grandioser Aussicht auf die umliegenden Gipfel und Täler. Die klare Höhenluft und das Licht sorgten für besondere Momente entlang des Weges.

Kerstin spürte allerdings die Höhe deutlich: Beim Aufstieg wurde ihr schwindlig und etwas übel, weshalb wir einige Pausen einlegten. Mit etwas Ruhe und Geduld konnten wir die Tour dennoch gemeinsam genießen – inmitten dieser außergewöhnlichen Naturkulisse.

…Fortsetzung folgt

Happy St. George’s Day

Der St. George’s Day, der am 23. April gefeiert wird, ist nicht nur der Tag des Schutzpatrons Englands, sondern auch eine Gelegenheit, die britische Kultur und Tradition zu zelebrieren. Die Engländer in PDR haben diesen Tag organisiert. Tagsüber wurde ein 4BBB Golfturnier durchgeführt und am Abend ein Nachtessen im West Cliff Clubhaus mit anschliessend ABBA Hits, zu denen ausgiebig getanzt wurde. Es war ein «happy» Tag voller Spass, Freundschaft und tollen Erinnerungen.

Dreamteam

Wir sind ein richtiges Dreamteam. Nicht nur im Alltag ergänzen Kerstin und ich uns perfekt sondern auch auf dem Golfplatz. Das Pairs-Turnier am 29.03.25 auf unserem Golfcourse Praia d’el Rey fand bei perfektem Frühlingswetter und Sonne pur bei 20°C statt und war wie immer ausgebucht. Insgesamt nahmen 32 Teams teil. Gespielt wurde im Format 4BBB. Mit hervorragenden 47 Punkten haben wir das Turnier gewonnen, da wir auf den schwierigen Backnine mit 27 Punkten wesentlich besser gespielt hatten als die Zweitplatzierten mit ebenfalls 47 Gesamtscore. Zudem hat Kerstin beim schwierigsten Par 3 den Nearest to the Pin mit 47cm gewonnen.

Unser «Geheimnis» ist, dass wir niemals den anderen kritisieren sondern davon ausgehen, dass jeder in jedem Moment sein Bestes gibt. Wenn dann halt doch ein 40cm Put daneben geht, dann ist das so; sicher schiebt keiner von uns einen Put extra daneben oder haut den Drive extra ins Aus. Das handhaben wir auch sonst immer so, deshalb können wir seit nun 4 Jahren 24/7/365 auf engstem Raum durch die Welt reisen.

Nachtrag:

Am 17. Mai 2025 haben wir wieder an einem Pairs-Turnier teilgenommen. Dieses Mal mit Spielformat «Chapman». Auch dieses Turnier haben wir mit 48 Punkten «dominiert» und einen Einkaufsgutschein von 95 Euro im ProShop, 2 Flaschen Wein und 4 Trinkgläser vom Resort gewonnen. Beim nächsten Pairs werden wir nicht teilnehmen können, da wir dann in der Schweiz sind. Das gibt den anderen Teams die Chance zu gewinnen 😉

PDR 463/8/A6

Was bedeutet der Titel dieses Beitrages? Ganz einfach, es bezeichnet den Ort wo wir hier in Portugal leben. PDR ist die offizielle Abkürzung für Praia d’el Rey, 463 ist das Condominium, 8 die Hausnummer wo unsere Wohnung A6 in der obersten Etage liegt.

Zwischen November 2024 und Februar 2025 haben wir unsere Wohnung komplett renovieren lassen. Neuer Fussboden, neue Bäder und neue Küche. Wir sind vom Resultat begeistert. Die Umbauarbeiten wurden während unserer Abwesenheit durchgeführt und alles hat tip top geklappt. ich hatte aber auch nie einen Hauch eines Zweifels, dass etwas nicht funktionieren könnte. Unser Bauleiter und der Küchenbauer haben einwandfreie Arbeit geleistet.

Aber bis dann wirklich alle Details fertig waren wurde es doch Ende März. Das Resultat ist aber so schön, dass wir den anfänglichen Schmutz, die Wochen ohne Küche oder eingeschränkter Küche schon fast wieder vergessen haben. Sind wir nun fertig? Nein; wir möchten noch zwei Jalousien elektrifizieren und lassen uns einen neuen Esstisch und Beistelltisch aus portugiesischer Korkeiche produzieren.

Und hier nun ein paar Eindrücke wie die Wohnung beim Kauf und nach dem Einzug ausgehen hat und wie sie sich jetzt präsentiert:

Erste Reihe jeweils Foto beim Kauf, in der Mitte, wie es nach unserem Einzug aussah und ganz rechts, wie es aktuell aussieht.

Beim Eingang zur Wohnung können wir gemütlich an der Morgensonne frühstücken. Die 3 farbigen Behälter gehören zum Standard-Recycling. In ganz Portugal bedeutet gelb = Plastik und Aluminium, blau = Papier und Karton und grün = Glas. Unsere 3 Behälter werden wöchentlich geleert. Dieser «Vorplatz» zur Wohnung ist wie ein zusätzliches Zimmer – und nein, es wird hier nichts gestohlen. Portugal gehört zu den sichersten Ländern in ganz Europa.

Das Wohnzimmer war uns beim Kauf zu «rustikal und kitschig» und die Vorhänge waren voll Schimmel und alles müffelte schrecklich.

Mit unseren Möbeln gefiel es uns schon besser, aber Boden und Cheminée war immer noch nicht unser Styl.

Jetzt mit dem neuen Boden und dem schnörkellosen Cheminée (inkl. Palletofen) fühlen wir uns richtig wohl.

Ebenfalls eine grosse Veränderung sieht man in den Schlafzimmern (eines haben wir als Büro umgenutzt)

…und den zwei Bädern:

aber die grösste Veränderung ist die Küche. Nun ist sie modern, offen und mit viel Stauraum. Ausserdem ist die Arbeitshöhe um 10cm höher als vorher. Die Portugiesen sind eher klein gewachsen, so dass ich beim «schnippseln» immer Rückenschmerzen bekommen hatte.

Sicher gibt es einige von Euch, denen die «ursprüngliche» Einrichtung, der ländliche Bodenbelag und die traditionelle Küche besser gefallen hat. Aber ist das wichtig? Nein – denn einzig und allein wir sollen uns hier wohl fühlen, und das tun wir zu 100%. Und noch was: live sieht es noch viel besser aus als auf den Fotos, kommt uns doch mal besuchen. Das sehr angenehme Raumklima, die Meeresbrise und das Rauschen der Wellen kann ich leider nicht auf Fotos bannen.

Was geblieben ist, ist die wunderbare Umgebung und die phänomenale Aussicht aufs Meer und den Golfplatz.

WSL – World Surf League – in Peniche

Wir wollten die professionellen Surfer am «Supertubos-Strand» in Peniche beobachten. Leider war es wegen dem Sturm Martinho, welcher schon fast den ganzen März 2025 das Wetter in Portugal bestimmte, viel zu windig. Wir bestaunten aber die hohen Wellen und wurden vom Wind und Sand richtiggehend «sandgestrahlt». Anstelle der Profis haben wir uns dann einfach auf die Bretter, die die Welt bedeuten gestellt.

Zeit ist die ehrlichste Währung – Gedanke zum neuen Jahr

Menschen nehmen sich Zeit für diejenigen, für die sie sich Zeit nehmen wollen; so einfach ist das.
Wenn jemand Dich schätzt wird er einen Weg finden, nicht eine Ausrede.
Niemand ist je zu beschäftigt für das, was ihm wirklich wichtig ist.
Wenn jemand sich sorgt, wird er einen Moment frei machen, selbst an den stressigsten Tagen.


Die bittere Wahrheit ist, Stille und Abwesenheit sind auch Antworten.
Wenn Du jemandem wichtig bist, wird er alles tun, um für Dich da zu sein.
Aber wenn Du Dich ständig beim Warten erwischt, Dein Handy überprüfst und ihre fehlende Mühe rechtfertigst,
frage Dich selbst, hälst Du an einer Version von ihnen fest, die es vielleicht gar nicht mehr gibt.


Zeit ist die ehrlichste Währung die wir haben, und wie wir sie ausgeben sagt alles darüber aus, wo unser Herz wirklich liegt.
Jage niemandem nach, der Dich immer wieder wie eine Option behandelt.
Finde diejenigen, die Dich als Priorität sehen, die auftauchen, die sich Zeit nehmen.
Denn genau dort lebt die Liebe; in den Momenten die man schafft, nicht in den Ausreden die man findet.

Nimm Dir Zeit für die Menschen, die Dir wichtig sind und lass die anderen los. Sei Du es Dir wert.

Golf mit Freunden an der Costa Blanca

Seit knapp einer Woche sind wir an der Costa Blanca in Spanien. Bereits Anfang 2024 waren wir einen Monat in La Zenia und haben verschiedene Golfplätze gespielt. Dieses Jahr sind auch unsere Freunde Zita und Jürg hier und zusammen die verschiedensten Plätze zu spielen macht doppelt Spass. Besonders haben uns die Plätze Las Ramblas und La Finca gefallen. In den nächsten Tagen werden wir noch Vistabella und Font del Llop spielen, ebenfalls sehr schöne Plätze, die wir auch mit der Golfandmore-Karte (50% Rabatt) spielen können.

Das Wetter ist sonnig, ca. 17-23 Grad warm aber auch zum Teil recht windig (das sind wir uns ja von Praia d’el Rey gewohnt). Hier ein paar Impressionen unserer ersten Woche hier an der Costa Blanca.

Vorweihnachtszeit in der Schweiz

Regelmässig fliege ich in die Schweiz. Dieses Mal anfangs Dezember. Nebst dem obligaten Coiffeurbesuch war ich mal wieder bei der Dentalhygiene. Ausserdem genoss ich die Zeit mit meinen Eltern und habe mich mit ehemaligen Arbeitskollegen der arwo und der HINT und einem Studienkollegen getroffen.

Am Freitag-Abend fand dann das Weihnachtsessen der HINT AG statt, wo ich mit vielen bekannten und auch einigen neuen Mitarbeitenden interessante Gespräche führte. Alles in allem verging die Woche in der Schweiz extrem schnell und ich konnte gar nicht alle Freunde und Verwandten sehen, die ich wollte. Zum Glück fliege ich bereits Anfang Januar wieder hin.

Fondue und Rehrücken mit meinen Eltern

Treffen mit Freunden aus der arwo-, HINT- und Studienzeit

Weihnachtsessen der HINT in der Forsthütte in Bremgarten

Golf an der Algarve

Die zwei Wochen an der Algarve haben wir 2x Pine Cliffs, Palmares, Castro Marim, Epiche, Ombria, Pinhal und Millenium gespielt. Dank unserer CNIG Karte haben wir bis auf Ombria jeweils nur 35 Euro bezahlt. Zum Vergleich: Eine Runde Golf auf dem Old Course in Vilamoura kostet jetzt 205 Euro. Der neueste Golfplatz Ombria ist extrem hügelig, hat 6 PAR 3 und 6 PAR 5 Löcher (normalerweise sind es 4 und 4) und der Preis ist mit 75 Euro mit CNIG unverschämt. Auf jeden Fall ist es unserer Meinung nach viel zu teuer.

Zweimal (Castro Marim und Ombria) haben wir mit Schweizer Kollegen gespielt, die wir bereits in Praia d’el Rey kennengelernt hatten. Sicher werden wir uns auch im 2025 wieder treffen. Eliana und Andrea wir freuen uns aufs Wiedersehen.

Hier ein paar Eindrücke unserer «Golfferien» an der Algarve:

auf dem Pine Cliffs…

…dem Palmares…

..und in Castro Marim

und Ombria mit unseren Golfkollegen Eliana und Andrea

Vilamoura ist nicht mehr was es mal war

Die letzten zwei Winter haben wir ganz oder teilweise in Vilamoura verbracht. So dachten wir, auch diesen Winter knapp 2 Monate dort zu verbringen, bevor wir weiter nach Spanien gehen. Wir haben sogar die Wohnung unserer Freundin zur Nutzung bekommen. Aber Vilamoura hat sich verändert, und das unserer Ansicht nach nicht positiv. Besonders Dom Pedro Golf hat erstens die Mitgliedschaften von 3 Monaten abgeschafft und auch das Programm «Frequent Player» wird ab 2025 nicht mehr angeboten. Dann sind die zwei Topplätze «Victotria» (wegen Umbau) und «Old Course» aus dem Memberprogramm gestrichen. Der Old Course kostet jetzt über 200 Euro; wir hatten den die letzten zwei Jahre in unserer Mitgliedschaft und so umgerechnet unter 30 Euro pro Runde bezahlt.

Ein weiter Punkt ist, dass es einige Geschäfte und Restaurants (z.B. Teppan Yaki) nicht mehr gibt. Alles zusammen hat uns dazu bewogen, nur bis zum 10. Dezember in Vilamoura zu bleiben und dann 4 Wochen früher als geplant nach La Zenia zu gehen. Ausserdem werden wir dort Juzis, unsere Golffreunde aus der Schweiz treffen. Sie sind ebenfalls von Anfang Dezember bis zum März in La Zenia 🙂

Und drittens sind die Golfplätze an der Algarve überfüllt und sehr teuer geworden. Mit CNIG können wir zwar für 35 Euro spielen, aber nur zwei Tage im Voraus reservieren. Eine TTime für zwei Spieler zu finden ist dann gar nicht so einfach, und den «Normalpreis» für das Greenfee sind wir nicht (mehr) bereit zu zahlen. Deshalb heisst es schon bald wieder «Bye bye Vilamoura».

Bye Bye Paradies

In wenigen Tagen werden wir Praia d’el Rey verlassen. Wenn wir so auf die letzten 4 Monate zurückblicken, die wir nun hier sind erkennen wir, was in dieser kurzen Zeit alles gegangen ist. Neues Heim beziehen und nach unserem Gusto einrichten. Viele neue Menschen kennenlernen und uns in der PDR-Community einleben. Die Umgebung erkunden. Auch die Vorbereitung auf die anstehenden Renovationsarbeiten haben viel Zeit gebraucht und wir sind gespannt, wie die Wohnung Ende Februar aussehen wird, wenn wir wieder zurück sind. Ich kann die Einzelheiten in meiner Vorstellung sehen, aber in echt wirkt dann alles sicher noch viel besser.

Nun wird es Richtung Süden nach Vilamoura gehen, wo wir unsere Freundin Kate treffen und dann Ihre Wohnung bis Ende Jahr haben dürfen. Sicher treffen wir auch Anne und Ben wieder und wer weiss, wen sonst noch. Wir werden jedoch nicht mehr Mitglied vom Dom Pedro Golf, da dort die Ttimes zuerst and die Greenfee-Spieler gehen und nicht an die Mitglieder. Dank unserer Mitgliedschaft im Praia d’el Rey und West Cliffs, können wir aber mit CNIG praktisch alle Plätze in Portugal für unter 35 Euro spielen. So werden wir in den 6 Wochen Algarve, die verschiedenen Golfplätze im Süden Portugals spielen.

Anfang Januar fahren wir dann nach Spanien, genauer gesagt nach La Zenia. Dort hatten wir auch schon Februar und März 2024 verbracht. Die Gegend und vor allem die vielen Golfplätze hatten uns sehr gut gefallen, so dass wir entschieden haben, auch das Jahr 2025 dort zu beginnen. Wie es der Zufall so will, werden unsere Freunde Zita und Jürg ebenfalls in La Zenia sein. So hoffen wir, ein paar Golfrunden zusammen zu spielen, wenn es in der Schweiz schon fast nie geklappt hatte 😉

Hier noch ein paar Eindrücke, wie wir unsere Wohnung in PDR für den Umbau geleert haben. Die Küche wurde durch das Broki bereits vorher abgeholt und die restlichen Möbel werden wir während den Umbauarbeiten einlagern lassen.

Alles für die Abholung schön verpackt

Mit dem Lift ist es einfach, alles vom 2. Stock runter zu bringen.

Alles leer. Wir sind gespannt, wie es dann im Frühling mit dem neuen Boden und der neuen Küche aussieht.

Jeannie hat alles aus sicherer Umgebung beobachtet. Schon wieder umziehen finden sie doof (wir auch), aber im Frühling kommen wir wieder.

Besuche in und aus der Schweiz

Anfang Oktober bin ich mal wieder in die Schweiz geflogen, um meine Eltern zu besuchen und Familie und Freunde zu treffen. Eine Woche geht dann doch sehr schnell vorbei, aber Anfang Dezember ist die nächste Reise auch schon geplant resp. gebucht.

Während meiner Abwesenheit kam eine Freundin von Kerstin nach Praia d’el Rey und die zwei hatten genug Zeit um sich in Ruhe auszutauschen und ein paar sehenswerte Orte in der Umgebung anzuschauen.

Nach meiner Rückkehr nach Portugal, haben Manuela und Roger auf ihrem Spanien/Portugal Roadtrip einen Zwischenstop bei uns eingelegt und wir konnten die paar Tage zusammen geniessen. Nebst der ersten Surfstunde, haben sie auch ihre erste Golf-Pro-Stunde genommen. Spass hatten sie an beidem. Wir freuen uns schon auf gemeinsame Golfrunden 🙂

Wir danken unseren Gästen für die tolle Zeit, die wir zusammen verbringen konnten und freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

Alcobaça: Ein historisches Juwel in Portugal

In Alcobaça liegt mit dem Mosteiro de Alcobaça eines der größten, berühmtesten und ältesten Klöster des Landes (Weltkulturerbe). Es war Sitz der Real Abadia de Alcobaça (Königliche Abtei von Alcobaça), die ab 1567 auch als Autonome Kongregation der Zisterzienser des Heiligen Bernhards von Alcobaça allen portugiesischen Zisterzienserklöstern vorstand. Die Anlage geht auf das Jahr 1153 zurück, als Portugals erster König Afonso Henriques dem Orden der Zisterzienser das etwa 500 km² große spätere Klostergebiet, das aus der Hand der Mauren gewonnen worden war, schenkte. Bernhard von Clairvaux (1090–1153), Abt des Hauptklosters der Zisterzienser in Clairvaux und einer der einflussreichsten Kleriker seiner Zeit hatte ihm bei seinen Auseinandersetzungen mit Alfonso VII. von Leao und Kastilien wegen der einseitig erklärten Unabhängigkeit Portugals und der Selbstkrönung von Alfonso Henriques zum König von Portugal im Jahre 1139 vermutlich die Unterstützung des Papstes verschafft, zumal von 1145 bis 1153 mit Eugen III. erstmals ein Zisterzienser auf dem Papstthron saß. Die päpstliche Bulle zur Anerkennung Portugals, nunmehr von Alexander III. erlassen, ließ aber bis 1179 auf sich warten.

Mit dem Bau des Klosters wurde 1178 begonnen und im Jahre 1240 mit seinem ersten Abschnitt (Kirche und erster Kreuzgang) beendet. Infolge des anfänglich insbesondere aus Burgund erfolgenden starken Zustroms von Ordensbrüdern wurde die Anlage ständig erweitert, so unter anderem mit drei weiteren Kreuzgängen (wovon, neben dem ersten von 1178, noch zwei erhalten sind). Noch im Jahre 1755 wurde die Bibliothek erstellt, seiner Zeit eine der größten Portugals, bevor 1834, nachdem im Vorjahr die Mönche das Kloster bereits verlassen hatten, aufgrund staatlicher Anordnung Alcobaça wie alle anderen Klöster in Portugal schließen musste.

Bacalhôa Buddah Eden Garden – Ein Park voller Buddahs und Pagoden

Ein Landschaftsgarten mit lauter Buddha-Statuen? Klingt im ersten Moment nach ziemlich viel Kitsch und seltsam für Portugal. Erwartet haben wir eine Art asiatisches “Gartenzwergerland”. Wir wurden aber eines Besseren belehrt und haben den Besuch im Buddha Garden Eden nicht bereut! Buddha Statuen gelten in heimischen Gärten mittlerweile als spirituelle Nachfolger des gemeinen Gartenzwergs. Und wer schaut sich schon freiwillig einen Landschaftsgarten mit “orientalischen” Gartenzwergen an? Aufgrund der zahlreichen positiven Empfehlungen haben wir beschlossen den Buddha Garden Eden aber trotzdem zu besuchen.

Vielleicht weil wir auch hofften, den Pfad der Erleuchtung zu finden oder zumindest ein bisschen gutes Karma zu sammeln. Man will ja schließlich nicht als Ameise wiedergeboren werden. Oder gar als Darmbakterie. Diese Stufe der Wiedergeburt ist ja bekanntlich für echte Bösewichte vorgesehen (siehe Mieses Karma von David Safier). Dazu zählen beispielsweise auch jene Talibans, die im Jahr 2001 die beiden über 50 Meter hohen Buddha-Statuen im afghanischen Bamiyan-Tal einfach in die Luft sprengten. Dieser Akt mutwilliger Zerstörung führte aber dazu, dass der portugiesische Geschäftsmann und Kunstmäzen Joe Berardo den Buddha Garden Eden als Hommage an die zerstörten Statuen errichten ließ. 6.000 Tonnen an Marmor und Granit waren für die Gestaltung der zahlreichen Buddha Statuen notwendig.

Von unserer Wohnung ist es nur einen Katzensprung nach Bombarral, wo sich die 35 Hektar große Gartenanlage inmitten von Weinbergen befindet. Nachdem wir den  Landschaftspark durch ein riesiges chinesisches Tor betreten hatten, schlug unsere anfängliche Skepsis in Begeisterung über. Verschlungene Wege führten uns hügelauf und hügelab an zahlreichen Buddha-Statuen und indische Gottheiten vorbei. Hinter jeder Wegbiegung gab es Neues zu entdecken: Da ein kleiner Wasserfall, dort ein Seerosenteich oder eine Pagode. Dazwischen laden Steinbänke zum Verweilen ein, besonders an einem so warmen Tag (25°C mit praller Sonne ist für uns schon zu warm).

Entlang eines Hügels hat eine Nachbildung der berühmten Terrakotta-Armee Aufstellung genommen, bereit zum Kampf gegen den Feind. Wie beim Original sind die Figuren individuell gestaltet. Gesichtszüge, Nasen, Haare, Bärte oder Bauchumfang unterscheiden sich oft erheblich. Zwei goldene Buddha-Statuen markieren den Beginn der Himmelstreppe, welche zu einem mächtigen liegenden Buddha führt.

Die Anlage ist riesig und wir kommen bestimmt noch einmal hierher. Wir sind sicher, dass man bei jedem Besuch wieder Neues entdeckt.

Dutch Day – Der Höhepunkt des Jahres

Am 11. September organisierten die Holländer den jährlichen «Dutch Day». Tagsüber ein Team-Golfturnier und am Abend ein indonesisches Buffet und Musik/Tanz. Man sagte uns, das sei der Höhepunkt des Jahres und alle freuen sich jeweils auf diesen Event. Auch andere Nationen (Iren 17.03., Schweden, Amerikaner 04.07. oder Thanks Giving etc.) organisieren einen «eigenen Tag».

Kerstin und ich haben jedoch schon seit geraumer Zeit festgestellt (und es bewahrheitet sich immer wieder), dass wir nicht so sehr auf Abendveranstaltungen stehen. Erstens ist das Essensangebot für Veganer/Vegetarier meist sehr bescheiden und der Lärmpegel extrem laut, so dass man sich kaum unterhalten kann. Wir bevorzugen Treffen mit Freunden in kleinerem Rahmen. An den verschiedenen Golfturnieren nehmen wir aber häufig und gerne teil.

Pétanque und Bowling

Jeden Donnerstag Abend spielen wir mit Bekannten aus der Nachbarschaft entweder Pétanque oder Bowling. Beides macht riesigen Spass und wir lernen immer mehr Leute kennen. Und am Sonntag, 01.09.24 nahmen wir an einem internationalen Pétanque-Turnier teil. Das hat ebenfalls viel Spass gemacht, es gab leckeres essen und einige der Spieler waren wirklich sehr gut. Wir hatten keine Chance und schieden nach der Vorrunde und drei Niederlagen aus.

Donnerstag-Pétanque mit Nachbarn

…und jeden zweiten Donnerstag heisst es Bowling-Abend

Am grossen Pétanque-Turnier in Salir de Matos hatten wir keine Chance…

Aus dem Schlaf gerüttelt

Am 26.08.2024 um 05.12h wurden wir unsanft aus dem Schlaf gerüttelt. Südlich von Lissabon gab es ein Erdbeben der Stärke 5.9. Praia d’el Rey, wo wir wohnen, liegt etwas nördlich von Lissabon und unweit des Epizentrum (siehe Karte blauer Punkt). Unser Wohnblock rüttelte und bewegte sich während gefühlten 30 Sekunden stark hin und her. Erinnerungen an mein erstes Erdbebenerlebnis in Mexiko vor vielen Jahren waren wieder da. Da ich aber sofort wusste, was es war, konnte ich das Geschehen gelassen beobachten. Einzig wusste ich nicht, wie gut die Bausubstanz hier in Portugal ist. Aber wie es am Morgen darauf aussieht, gab es (zumindest in unserer Gegend) keine sichtbaren Schäden. Wie wir am Morgen aus den News entnehmen konnten, handelte es ich um ein mittelstarkes Seebeben in 18km Tiefe und der Stärke 5.4. Einen Tsunami gab es nicht.

Aber auch dieses Erlebnis hat sein Gutes (wie alles was uns geschieht). Ich habe etwas über die Geschichte Portugals gelernt: siehe Wikipedia Artikel.

Salinas de Rio Maior

Die Saline liegt ca. 3 km nördlich von Rio Maior in der gleichnamigen Gemeinde und dem gleichnamigen Kreis Rio Maior ungefähr 25 km nordwestlich der Distrikthauptstadt Santarém. Von unserer Wohnung aus sind es ca. 45 Minuten zu fahren. Vorab haben wir in Aceite de Fonta da Bica Olivenöl und weitere Produkte aus Olivenöl degustiert und frisch vom Produzenten gekauft.

Nur ein Kilometer neben dem Olivengut lieg die Saline. Um den Solebrunnen verteilen sich die etwa 470 rechteckigen und trapezförmigen Solebecken der Saline. 70 größere Becken dienen als Reservoir für die geförderte Sohle, bevor sie auf die rund 400 kleineren Becken verteilt wird.

Die Becken haben eine durchschnittliche Größe von 7 × 5 m und sind aus Stein oder neuerdings auch Zement gefertigt. In der Mitte der Becken befindet sich eine Vertiefung, in der sich Verunreinigungen der Sohle während des Verdunstungsprozesses ablagern können. Ergänzt werden die Becken durch ein ca. 1,5 m tiefes Becken am Rand, das als Reservoir für die Sole dient.

Ursprünglich waren die Becken durch mit Holzbrettern eingefasste Stege – Kakerlaken (portugiesisch baratas) genannt – voneinander getrennt, heute finden auch Ziegel und Steine Verwendung. In einer Ecke des Beckens findet man häufiger eine rechteckige, hölzerne Plattform, die auf vier Holzpfosten ruht. Diese kleinen Plattformen dienen der Bleiche und der Trocknung des Salzes, das aus einem oder mehreren angrenzenden Becken gewonnen wurde, bevor es in die Lagerhallen des angrenzenden Dorfes verbracht wird

Nebst verschiedenen Salzprodukten kann man hier auch Handwerkskunst erstehen und in einem der vielen kleinen Restaurants einen leckeren Fisch geniessen.

Hier habe ich Euch ein kurzes Youtube-Video verlinkt:

Von der Ferienwohnung zu unserem Heim

Die Wohnung, die wir gekauft hatten war zwar möbliert und eigentlich war alles vorhanden. Aber die Einrichtung war typisch für Ferienwohnungen, viel Billiges und «Schnörkel-Design». Das ist nicht unsere Welt und nicht die Wohnung, in der wir uns wohlfühlen. Deshalb haben wir praktisch alles dem örtlichen Brokenhaus verschenkt und Kerstin hat die ganze Wohnung gründlich geputzt.

Die ersten Wochen galten deshalb dem Entsorgen, neue Möbel, Rollos, Pfannen etc. zu suchen, kaufen und meist auch selber aufzustellen. Nach gut drei Wochen sieht es nun fast so aus wie wir es gerne hätten. Wir haben noch weitere Pläne (neue Küche, neue Bäder, neuer Boden, neuer Anstrich), diese werden wir evtl. im Winter machen lassen, wenn wir nicht hier sind. Aber zumindest können wir uns nun entspannt auf die Terrasse oder ins Wohnzimmer setzen und uns mit Blick auf den Atlantik nicht sattsehen.

Unser neues Zuhause liegt direkt am Meer und wir lieben es am Strand spazieren zu gehen oder von der Wohnung aus auf das Meer zu gucken; egal ob bei Tag oder bei Sonnenuntergang.

…und auf einer solchen Terrasse schmeckt das Essen doppelt so gut…

Hier noch ein paar Bilder von der Wohnung, wie sie jetzt aussieht.

Brot und Spiele – Mittelalter Markt in Obidos

Óbidos ist eine Kleinstadt in der portugiesischen Unterregion Oeste der Region Centro, die zur historischen Provinz Estremadura gehört. Der Ort ist für seine erhalten gebliebene, vollständig begehbare Stadtmauer berühmt. Die Gassen sind blumengeschmückten und geben dem Ort einen besonderen Flair. Ende Juli findet jeweils der Mittelaltermarkt statt, der zu den bekanntesten und ältesten seiner Art im Land gehört. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen, denn wir wohnen nur gerade 20 Minuten entfernt. Die Stimmung ist wundervoll, egal ob am Nachmittag oder Abend. Nebst vielen verschiedenen Ständen mit Köstlichkeiten und Handarbeiten gibt es Musik- und Theateraufführungen. So wie es halt im Mittelalter üblich war: Brot und Spiele.

Unsere zwei neuen (Golf-) Heimplätze

Nach mehreren Golfmitgliedschaften in der Schweiz (Otelfingen, Oberkirch, St. Apollinaire, Wylihof und Obere Alp sowie bei Migros und ASGI) haben wir nun in Portugal zwei neue Heimclubs gefunden (Praia d’el Rey und Westcliff Golf). Vergünstig können wir auch noch auf den Plätzen Royal Obidos und Bom Successo, die ebenfalls nur 5 Minuten von unserer Wohnung weg sind spielen.

Praia d’el Rey und Westcliff sowie Royal Obidos gehören zu den Top-Plätzen in Europa. Wir erachten es jedes mal als Privileg, wenn wir auf «unseren» Plätzen Golf spielen dürfen. Auch ist das Clubleben sehr aktiv, mit über 16 Turnieren pro Monat. So fällt es uns leicht, neue Bekanntschaften zu schliessen und uns ein Netzwerk in unserer neuen Heimat aufzubauen.

Diese Youtube-Clips geben Euch einen Eindruck über unsere wunderschönen Golfplätze. Vielleicht animiert es ja den einen oder anderen Golfer dazu, uns mal zu besuchen und mit uns ein paar schöne Runden Golf zu geniessen. Aber auch Nichtgolfer heissen wir herzlich willkommen. Es gibt auch in der Umgebung viel zu sehen. Beiträge dazu folgen.

Mein Lieblingsplatz ist der Westcliff. Atemberaubende Blicke aufs Meer lassen mich missglückte Schläge locker wegstecken.

…und Praia d’el Rey ist der Schwesterplatz vom Westcliff. Vor allem die Backnine, welche am Atlantik entlang führen sind wunderschön.

..und auf dem Royal Obidos finden regelmässig Profiturniere statt.

Vom Layout her ist auch der Bom Successo ein sehr schöne Golfplatz, leider gibt es hier aber ein paar «Bauruinen».

Von unserem Wohnzimmer und unserer Terrasse blicken wir auf das 15. Green des Praia d’el Rey Course. Hier sind es keine 5 Minuten zu Fuss auf den Golfplatz.

Kleine Seerundfahrt auf dem Zürichsee

Noch einmal haben wir unser SBB GA genutzt und haben auf dem Zürichsee bei schönstem Wetter eine kleine Seerundfahrt (1.5h) gemacht. Es war einfach herrlich bei fast 30°C die leichte Seebrise zu spüren. Das war unser letzter Ausflug in diesem Jahr in der Schweiz mit dem SBB GA, es war eine tolle Zeit und wir würden es immer wieder machen.

Auf dem Bürkliplatz warten wir auf das Schiff.

Zürich sieht vom Wasser aus besonders schön aus.

Im gelben Haus in Küsnacht wohnte Tina Turner. Ein wunderbarer Blick auf den See. Aber Kerstin träumt schon von unserer Wohnung in Praia d’el Rey mit Sicht aufs Meer.

Creux du Van

An der Grenze der Kantone Neuenburg und Waadt liegt der «Creux du Van», eine natürliche Felsenarena gewaltigen Ausmasses. 160 Meter hohe, senkrechte Felswände umschliessen einen vier Kilometer langen und über einen Kilometer breiten Talkessel. Zuerst die Gletscher, danach die Bäche haben die atemberaubende Felsformation aus den Kalkablagerungen eines urzeitlichen Meers vor rund 200 Millionen Jahren verursacht. So bieten die steil abfallenden Felsenwände auch einen guten Einblick in die Geologie und Jurafaltung.

Hier wollte ich schon lange mal hin und dank unserem SBB GA haben wir entschlossen, an diesem sonnigen Sonntag in den Neuenburger Jura zu fahren. Zuerst ging es vom Bahnhof Noiraigue zu Fuss zwei Stunden steil durch den Wald hoch. Die Wurzeln und Steine waren wegen dem wochenlangen Regen noch sehr rutschig und der Aufstieg forderte alles von uns ab. Aber es hat sich gelohnt, der Ausblick war grandios und das Fondue im Alpbeizli köstlich.

Zu Fuss und dann per Anhalter fuhren wir nach Motiers NE, wo wir unseren Zug nach Hause genommen haben. Glücklich und müde blicken wir wieder auf einen wundervollen Ausflug und einen Ort der Schweiz, den wir bisher noch nicht kannten.

Fourtyseven – Im Kosmos völlig losgelöst

Der hiesige Sommer existiert ja kaum. Auch heute wieder kühle 11° Grad und bedeckt. Das ideale Wetter das Thermalbad Fourtyseven in Baden zu besuchen. Im Kosmos schwebt man, taucht ein und treibt davon. Mit Sound-Design von Boris Blank, musikalischer Kopf des Schweizer-Duos «Yello». Völlig losgelöst verliert ist man schwerelos und verliert den Bezug zu Raum und Zeit – einfach herrlich.

Die Architektur stammt vom Schweizer Architekten Mario Botta. Wir können das Fourtyseven in Baden jedem empfehlen.

WOW

Das WOW Museum in Zürich ist ein lebendiger und dynamischer Raum, der Kunst, Wissenschaft und Technologie miteinander verbindet, um einzigartige und immersive Erlebnisse zu schaffen. Vielleicht die Schnittstelle von CERN und Tinguely Musuem. Illusionen sind faszinierende Phänomene, die die Grenzen unserer Wahrnehmung herausfordern. Auf jeden Fall bin ich hier nicht an meine Grenzen gestossen und habe die Hoffnung ein vollkommener I… zu sein doch nicht aufgegeben.

Lese die Farbe die gezeigt ist und nicht jene die beschrieben ist…

..je nach Blickwinkel besteht der Stuhl aus zwei Teilen oder ist zusammengesteckt

Ich bin wahrscheinlich zu blöd…

Mein Traumberuf war einmal Astro-Physiker. Einstein, Nikola Tesla und Isac Newton finde ich beeindruckende Persönlichkeiten und ich «konsumiere» auf Youtube deren Theorien und Erfindungen. In Genf steht der weltgrösste Teilchenbeschleuniger und wir wohnen so nah. Deshalb haben wir unser SBB GA genutzt und sind nach Meyrin gefahren, um das CERN zu besichtigen. Der Eintritt ist frei und das Lab/Museum ist interaktiv gestaltet. Auch hat es eine Filmvorführung und geführte Touren sind ebenfalls buchbar. Aber leider bin ich wahrscheinlich zu blöd… Ich habe fast nichts verstanden, was erklärt wurde, noch weniger als wenn unser Security Officer bei HINT AG über Netzwerk, Cyber-Abwehr etc. spricht. Ich bleibe also doch besser bei Börse und Golf.

Auf dem Rückweg haben wir in Lausanne noch einen Stop eingelegt und die köstlichen Tartar bei Tartare & Co. genossen. Es gibt x-verschiedene Varianten und wir lieben dieses Restaurant. Beim Essen und Trinken taugen wir eindeutig mehr als bei der Physik.

Mit dem SBB GA unterwegs

Unsere Umzugsboxen sind gepackt und wir warten, bis das Transportunternehmen den Abholtermin bekannt gibt. Das sollte so um den 24. Juni 2024 sein. Bis dahin haben wir noch viel Zeit um die Schweiz zu erkunden. Wir haben uns wieder einmal ein Schnupper-GA gekauft. Am ersten Gültigkeitstag (01.06.2024) sind wir dem Regenwetter im Norden entflohen und via Olten-Brig nach Domodossola gefahren. Nach einer pizzamässigen Stärkung fuhren wir mit der Centovalli-Bahn nach Locarno. Dort bekam Kerstin endlich wieder einmal das leckerste Eis der Welt (Mon Cherie) und ich selbstverständlich Schokoladeneis mit Zitrone. Die warme Frühlingssonne genossen wir in vollen Zügen, bevor es dann von Locarno durch den Gotthard zurück in den herbstlichen Norden ging. Ein schöner Ausflug. Wohin uns die Wetterkapriolen des diesigen Frühling wohl das nächste mal bringen?

Pizza in Domodossola und Eis in Locarno. Aber mindestens so wichtig: SONNE und warme Temperaturen; eigentlich normales Frühlingswetter

Schweizerischer geht es nicht mehr

Am ersten Sonntag vom Mai findet jedes Jahr in Glarus die Landsgemeinde statt. Meine Mutter kommt aus dem Kanton Glarus und so haben wir noch Verwandte dort. Gerne wollte ich bevor wir die Schweiz in Richtung Süden verlassen diese langjährige Tradition nochmals erleben. Bei durchzogenem Wetter haben wir in der Kantonshauptstadt den Einmarsch der Regierung mitverfolgt. Im 2024 waren Bundesrat Jans sowie die Regierung des Fürstentums Liechtenstein als Gäste dabei. Eindrücklich ist es schon zu sehen, wie direkte Demokratie pur funktioniert. Inklusive «Schwören auf die Verfassung» und das Abstimmen mit erhobener Stimmkarte. Wir als nicht Stimmberechtigte hatten aber keinen Zutritt zum Ring.

..und nach dem offiziellen Teil genossen wir das traditionelle Landsgemeindeessen (Kalberwürste an Zwiebelsauce mit Kartoffelstock und Zwetschgenkompott) bei meiner Gotte. Es war einfach köstlich….

Aus Plan B wird Plan A

Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht. So haben wir innerhalb weniger Tage nach der Absage für das Wohnmobil unsere Traumwohnung in Portugal gefunden. Es ist eine Attikawohnung mit Sicht auf den Atlantik (Abendsonne) und den Golfplatz Praia d’el Rey. Einzug wird der 1. Juli 2024 sein. Los geht’s einen Nachmieter für unsere Wohnung in Wettingen zu finden, unser Hab-und-Gut einzupacken und nach Portugal zu ziehen.

Wir freuen uns auf unser neues Zuhause mit Blick auf den Atlantik und auf viele schöne Golfrunden auf dem Westcliff, Praia d’el Rey und Royal Obidos.

Unser Plan ist gestorben…

Unser Plan war es, uns ein Reisemobil bauen zu lassen, in 1 bis 2 Jahren unsere Wohnung aufzugeben und ins Reisemobil zu ziehen. Damit wollten wir quer durch Europa reisen, von Spanien bis zum Nordkap und von Portugal bis nach Ungarn. Dabei hätten wir die über 1400 Golfplätze von Golfandmore gespielt. Anfang April waren wir diesbezüglich in der Nähe von Stuttgart bei einem Fahrzeugbauer, der uns unser Reisemobil genau nach unseren Wünschen gebaut hätte.

Um unser Reisemobil, ein Iveco Daily 7.5 t, fahren zu können, benötigt man den Führerschein Kat. C1. Seit Wochen bin ich daran, die Theorie für dafür zu lernen und sobald der Lehrnfahrausweis kommt, nähme ich Fahrstunden. Bis zum Juli ist dann alles unter Dach und Fach – dachte ich. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Bei der ärztlichen Untersuchung, die für den Lehrnfahrausweis C1 notwendig ist, stellte sich heraus, dass die Sehstärke meines rechten Auges für C1 ungenügend ist. Innerhalb einer Minute ist unser Plan «Leben und Reisen im Wohnmobil» gestorben. Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir nicht einen Plan B hätten. Einen kurzen Moment war ich enttäuscht, aber schon auf dem Weg vom Arzt nach Hause dachte ich mir, dass dies sicher für etwas gut sein wird. Zu Hause erklärte ich, dass wir unseren Plan B nun zu Plan A machen.

Chitzen Itza

Chichén Itzá ist eine der bedeutendsten Ruinenstätten auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Ihre Ruinen stammen aus der späten Maya-Zeit. Mit einer Fläche von 1547 Hektar ist Chichén Itzá einer der ausgedehntesten Fundorte in Yucatán. Das Zentrum wird von zahlreichen monumentalen Repräsentationsbauten mit religiös-politischem Hintergrund eingenommen, aus denen eine grosse, weitestgehend erhaltene Stufenpyramide herausragt. Im direkten Umkreis befinden sich Ruinen von Häusern der Oberschicht.

Zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert muss diese Stadt eine überregional bedeutende Rolle gespielt haben. Wie diese genau aussah, konnte bisher jedoch nicht geklärt werden. Einzigartig ist, wie in Chichén Itzá verschiedene Architekturstile nebeneinander auftreten. Neben Bauten in einem modifizierten Puuc-Stil gibt es Bauformen, die toltekische Züge aufweisen. Dies hat man früher oft auf einen direkten Einfluss von Auswanderern aus Zentralmexiko beziehungsweise von Eroberern aus Tula zurückgeführt. Heute geht man eher von diffusionistischen Modellen aus und nimmt eine weitgehende Gleichzeitigkeit verschiedener Stilformen in den Monumentalbauten an.

Dies ist unsere letzte Maya-Stätte unserer Rundreise. Von hier aus geht es noch für eine Nacht nach Puerto Morelos an der Karabik, bevor wir am Samstag, 30. März 2024 mit der Edelweiss in die Schweiz zurückkehren.

Cenote Ik Kil das riesige Naturwunder von Yucatan

Die Cenote Ik Kil dieses imposante Meisterwerk von Mutter Natur liegt nur 3 Kilometer von der archäologischen Zone Chichén Itzá entfernt, umgeben von einem wunderschönen Park der von exotischen Pflanzen und Bäumen umgeben ist. Das glasklare Gewässer liegt in 27 Metern Tiefe und ist nur über eine Treppe zu erreichen, unter dem Wasserspiegel geht es noch einmal rund 40 Meter in die Tiefe. Der auch als heilige blaue Cenote bekannte See zählt wegen seiner atemberaubenden Kulisse zu den bekanntesten Cenoten in Mexiko. Das Wasser im Ik-Kil hat angenehme 22 Grad und eine Schwimmrunde unter den knapp 20m hoch aufstrebenden Steilwänden ist ein unvergessliches Erlebnis.

Celustun – abseits der Touristenpfade

Celestún ist ein Fischerdorf im Norden der mexikanischen Halbinsel Yucatán am Golf von Mexiko 90 km westlich der alten Sisal-Stadt Mérida. Celestún liegt im extremen Westen des Bundesstaates Yucatán, hat ca. 6800 Einwohner und ist Verwaltungssitz des Municipio Celestún.

Sein Name wird häufig synonym für das angrenzende Biosphärenreservat Reserva de la biosfera Ría Celestún, ein artenreiches Naturschutzgebiet aus Ria-, Lagunen- und Mangroven-Landschaft, verwendet. Das Biosphärenreservat ist bekannt für seine hohe Flora- und Faunadiversität. In der Flussmündung Estero lebt die, neben dem Vorkommen in Ría Lagartos, einzige Kolonie von Kubaflamingos in Mesoamerika. Das Mangrovengebiet von Celestún wurde 2004 zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt.

In Celestun haben wir eine Bootsfahrt zu den Flamingos und in die Mangroven gebucht. Leider haben wir nur noch 3 Flamingos gesehen; im Dezember und Januar sind tausende hier und auch die Krokodile in den Mangroven haben sich vor uns versteckt. Am Meer liegend lesen wir oder beobachten die Pelikane, wie sie sich ins Wasser stürzen, um die leckeren Fische zu fangen. Die Fische sind wirklich sehr lecker, das können wir bezeugen. Mehr gibt es in Celestun aber auch nicht zu sehen. Es ist ein noch sehr ursprüngliches, mexikanisches Fischerdorf. Kreditkarten werden kaum akzeptiert oder das Internet funktioniert gerade mal nicht. Hier hatten wir in unserem Haus am Meer mal Zeit, uns von unseren «Reisestrapazen» und unserem «hektischen Leben» zu entschleunigen. Der regelmässige Leser unserer Reiseberichte erkennt hier die Ironie und bedauert uns.

Uxmal

Uxmal bezeichnet die Ruinen einer ehemals grossen und kulturell bedeutenden Stadt der Maya in Mexiko. Der Name Uxmal kommt möglicherweise von „ox-mal“, was in der yukatekischen Mayasprache „dreimal“ bedeutet. Die Ruinenstadt liegt in der leicht welligen Karstlandschaft Puuc (mayathan pu’uk) auf der Halbinsel Yucatán im gleichnamigen mexikanischen Bundesstaat, etwa 80 Kilometer südlich von Mérida.

Die Stadt erlebte ihre Hochblüte am Ende des Späten Klassikums im 9. und frühen 10. Jahrhundert n. Chr., wurde aber bereits ein bis zwei Jahrhunderte später völlig verlassen. Die Bauten werden von der „Pyramide des Zauberers“ (= „Piramide del Mago“) überragt, die wie die meisten Gebäude in Uxmal während der Besiedlung der Stadt immer wieder umgebaut und erweitert wurde. Mächtigstes einzelnes Gebäude ist der auf einer hohen Plattform gelegene sogenannte Gouverneurspalast.

Nach dem Besuch von Uxmal wollten wir noch eine Höhle besuchen und in Ticul übernachten. Die Höhlen in Yucatan sind jedoch seit der Pandemie geschlossen – wer weiss warum – und die Unterkunft in Ticul war alles andere als einladend. So beschlossen wir unsere Pläne zu ändern, was wir ja hervorragend können, und schon eine Nacht früher nach Celestum zu fahren. Dafür werden wir noch eine Nacht in Chitzen Itza einlegen, um mehr Zeit für alles zu haben.

Zwischenstop in Campeche

Auf unserer Reise von Palenque nach Uxmal machten wir in Campeche (nach 5 1/2 Stunden Autofahrt) einen Zwischenstop und übernachteten im wunderschönen Hotel Plaza Colonial. Auch wenn 5 1/2 Stunden Fahrt oder gut 350 Kilometer eigentlich nichts für uns ist, sind diese Distanzen in Mexiko anders zu beurteilen. Hier ist das Fahren sehr anstrengend und obwohl ich extrem konzentriert fahre und aufpasse, erwischte ich heute wieder zwei Schlaglöcher, die mindestens 20 cm tief sind. Zum Glück hat es dem Auto nichts gemacht und zum Glück ist es nicht unser Wagen.

Die Stadt Campeche, offiziell San Francisco de Campeche, ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates im Südosten Mexikos. Seit dem Jahr 1999 gehört die Stadt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die Hitze von 40°C lässt uns von einem Schatten zum anderen gehen und das Atmen fällt schwer. Von der Hitze sind wir in ein nettes Restaurant geflüchtet. Die 23°C der Klimaanlage waren erfrischend und das Essen extrem köstlich; vor allem meine Tacos mit Crevetten.

Cascadas de Agua Azul

Die Cascadas de Agua Azul (Wasserfälle des blauen Wassers) sind Wasserfälle, die sich 69 Kilometer südwestlich von Palenque an der Strasse nach Ocosingo befinden. Sie werden beidseitig von tropischem Regenwald flankiert. Insgesamt bestehen die Wasserfälle aus über 500 einzelnen Kaskaden, die eine Höhe von zwei bis 30 Metern erreichen. Der hohe Mineraliengehalt des Wassers verleiht der Wasserfallkaskade ein sehr intensives Leuchten, die Farbigkeit wandeln sich von Becken zu Becken. Während der Trockenzeit sind Farben von Azurblau bis hin zu dunklem Smaragdgrün zu sehen. In der Regenzeit sind die Fälle braun.

Palenque

Nach 5 Stunden Fahrt, die sich wie ein Videospiel anfühlte (langsame Lastwagen und PKWs überholen, Schlaglöchern ausweichen, vor den verschieden hohen «Bremsschwellen» die Geschwindigkeit reduzieren, der Polizeisperre erklären aus welchem Land wir kommen und wohin wir wollen), kamen wir Anfang Nachmittag in Palenque an.

Palenque ist eine von Tieflanddschungel umgebene archäologische Fundstätte im mexikanischen Bundesstaat Chiapas. In der archäologischen Zone von Palenque befinden sich die Ruinen einer ehemaligen Mayametropole, die seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Das in der Nähe der Grabungsstätte wohnende Volk der Lacandonen wird als direkter Nachkomme der ehemaligen Bewohner des alten Palenque betrachtet. Der historische Name Palenques lautete vermutlich Lakamha’ (zu deutsch etwa „Grosses Wasser“), während das von der Stadt beherrschte Gebiet mit B’aakal („Knochen“) bezeichnet wurde.

Die Ruinen sind grösser als die bisher besuchten und recht eindrucksvoll. Die zu Fuss besuchbare Fläche ist nur 5% des ganzen Komplexes, der mehrheitlich noch vom Urwald überwuchert ist. Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit sind extrem und bei 38°C floss mir der Schweiss nur so herunter.

Tulum kann jeder

Tulum, wo die grossen Touristenmassen hinströmen kann jeder. Heute entdeckten wir eher unbekannte Majastätten. Zuerst fuhren wir nach Kohunlich, eine noch einigermassen gut erschlossene Majastätte, aber mehr als 6 Touristen waren nicht zu sehen. Danach auf abenteuerlicher Fahrt, 14 Kilometer in über 45 Minuten, nach Hormiguero. Hier mussten wir unser Wagen mitten auf der Strasse stehen lassen, da es nur noch zu Fuss weiterging. Bei der Majastätte trafen wir dann eine einsame Seele, der darauf schaute, dass man sich ja registrierte, aber von Touristen war weit und breit nichts zu sehen. Wir hatten die ganze Anlage für uns allein. Am Schluss noch ein kleiner Abstecher gleich bei unserer Unterkunft Casa Kaan, die Ruinen von Xpuhil.

Von Bacalar fuhren wir durch den Yucatan-Urwald. Auf der Seite immer begleitet von der Baustelle des Maja-Train.

Kohunlich

Kohunlich ist ein archäologischer Fundplatz der Maya aus dem präkolumbischen Mesoamerika. Besiedelt wurde die ehemalige Mayastadt ungefähr 200 v. Chr., wobei ein Grossteil der heute noch sichtbaren Gebäudefragamente aus der Frühklassik (ca. 250 bis 600 n. Chr.) stammt. Die Stadt mit einer maximalen vermutlichen Einwohnerzahl von etwa 10.000 ist während des Endklassikum um 1000 n. Chr. verlassen worden.

Hormiguero

Die Maya-Stätte von Hormiguero wurde wahrscheinlich im 9. Jahrhundert verlassen. Sie war nur wenigen Kautschuk-Sammlern bekannt und wurde erstmals 1933 beschrieben. Seit den späten 1970er Jahren wurden erste archäologische Grabungs- und Wiederherstellungsarbeiten durchgeführt.

Die Zufahrt war zum Teil abenteuerlich, versperrt und am Schluss nicht mehr befahrbar. Deshalb liessen wir das Auto einfach auf der Strasse stehen. Hierher wird sich kein anderer Tourist verirren.

Xpuhil

Xpuhil ist der Name einer präkolumbischen Maya-Ruinenstätte im mexikanischen Bundesstaat Campeche. Die ausgedehnte Ruinenzone von Xpuhil besteht aus einer grossen Anzahl kleiner Gruppen von Gebäuden, die meist mehr oder weniger regelmässig um einen Hof angeordnet sind. Diese Gruppen liegen teils am Westrand des modernen Ortes Xpujil, auf dem Gelände der örtlichen Militärkaserne (nicht zugänglich) und in der unmittelbaren Umgebung des Ortes.

Bacalar

Nach dem Besuch von Tulum fuhren wir auf der Schnellstrasse durch den Dschungel von Yucatan nach Bacalar. Angekommen in dem verschlafenen Örtchen Bacalar hatte ich das Gefühl, direkt an der karibischen Küste zu sein. Doch der Schein trügt, denn die atemberaubende, türkisblau leuchtende Lagune, an der sich das kleine Örtchen Bacalar befindet, liegt gar nicht am Meer, sondern an einem See – der Laguna die Bacalar, die aufgrund ihrer Farben auch den Beinamen « Lagune der sieben Farben » trägt. Das Wasser der Lagune ist herrlich erfrischend und sehr angenehm zum Schwimmen. Danach ein Drink mit Blick aufs Wasser und am Abend ein lauschiges Restaurant, ebenfalls direkt an der Lagune. Das ist Urlaub für uns.

Bereits zu Zeiten der Maya existierte an der Stelle, an der sich heute das Dorf Bacalar befindet, eine kleine Siedlung. Von den Maya stammt im Übrigen auch der Ortsname Bacalar, der so viel wie « umgeben von Schilf » bedeutet.

Tulum

Als erster kultureller Stop auf unserer Yucatan-Rundreise stand heute Tulum auf dem Programm. Ich war vor rund 20 Jahren schon mal hier, aber heute ist alles viel touristischer, teurer und sehr voll. Trotzdem sieht diese Maya-Stätte an der Karibik (es ist die einzige, die am Meer liegt) sehr schön aus.

Tulum (auf Mayathan Tulu’um, „Mauer“ oder „Festung“) liegt im Bundesstaat Quintana Roo, rund 130 Kilometer südlich von Cancún. Die bekanntesten Gebäude sind neben dem sogenannten „Schloss“ der „Tempel des Herabsteigenden Gottes“, auch „Haus des Halach Huinik“ genannt, der „Tempel des Windes“ und der „Freskentempel“. Die innere Stadt wird von einer zum Meer hin offenen Stadtmauer umrundet, an deren Nordwest- und Südwestecken Wachtürme stehen. Aus denkmalpflegerischen Gründen sind für Besucher nicht mehr alle Strukturen zugänglich. Ebenso wurde die Stätte zur Beobachtung des Sternenhimmels, insbesondere der Venus errichtet. Der Maya-Kalender wurde an solchen Plätzen erstellt und ständig überprüft. Kleine Fensteröffnungen zeigen noch heute die Ausrichtung und Weiterleitung von Sonnenstrahlen zur Wintersonnenwende. Besiedelt seit ungefähr 1200, war Tulum im 13. und 14. Jahrhundert eine der größeren Städte der Halbinsel Yucatán.

Geduld wird belohnt

In Panama konnten wir bei der Immigration dank unserer Permanent Residence die Schlange für die Einheimischen nehmen, was sehr schnell ging.

Leider war dies in Cancun nicht der Fall und wir warteten mit hundert anderen Touristen. Anfangs war eine Schlange wo man sich anstellen kann gar nicht sichtbar, sondern einfach ein Haufen Menschen, die sich langsamer bewegten als eine Schnecke. Unsere Geduld wurde richtig auf die Probe gestellt. Ganze 1 1/2 Stunden dauerte es, bis wir am Schalter waren. Manchmal klatsche und johlte die Meute, wenn wieder ein Tourist den Einreisestempel erhielt; das machte die Sache aber nicht schneller. Ich denke die Immigration-Beamten machten dadurch eher noch langsamer.

..aber Geduld wird immer belohnt. Nach dem wir unser Gepäck im B&B in Playa del Carmen ablegten, gingen wir zur 5ta Avenue, der Touristenstrasse von PDC. Dort wechselten wir unsere Dollar und ich fragte, wo man hier gute Tacos essen könne. Die nette Dame meinte: «Hier gar nicht». Wir müssten ca. 1 Kilometer weg von der 5ta gehen, dort gingen die Mexikaner essen. Das machten wir auch und wir genossen die typischen Tacos und Quesadillas und dazu ein kühles Bier. Einfach köstlich. Das ist das mexikanische Essen, das ich in Erinnerung habe.

«Bestellen beim Universum» funktioniert

Nach der Rückkehr aus Spanien, haben wir unser Auto ausgeräumt, in den Service gebracht und unser Handgepäck-Rucksack für unsere Mietwagenrundreise durch Yucatan gepackt. Am 19.03.2024 sind wir nach Panama geflogen, von dort geht es dann weiter nach Cancun.

Dieses mal haben wir nur Economie-Plätze gebucht, da die Businiess-Class doch wesentlich teurer ist. Aber schon Tage zuvor hatte ich keine Lust, mich über 10 Stunden in einen engen Sitz zu quetschen. Deshalb habe ich beim Universum ein Upgrade auf Business bestellt. Und siehe da, als wir am Montag das Online Check-In machten, kam die Meldung «Sie wurden für ein Upgrade in die Business Class ausgewählt». Soll mal einer sagen, das Universum liefere nicht. Auf jeden Fall war der Flug wesentlich angenehmer und wir haben gleich mit einem Glass Champagner darauf angestossen.

Wir kommen wieder

Noch 2 Tage und wir sind schon wieder unterwegs Richtung Norden. Unsere dritte Überwinterung in Portugal und/oder Spanien neigt sich dem Ende zu. Die Zeit vergeht viel zu schnell, aber wir kommen nächstes Jahr wieder in den Süden. Wir haben diesen Winter verschiedene Destinationen angeschaut. Ganz gut hat uns das Angebot von PT Golf an der Westalgarve (Quinta do Algarvio) gefallen, aber auch die Spanische Region um La Zenia (Costa Blanca) hat es uns angetan. Könnt Ihr unser Dilemma sehen 😉 ?

Vor unserer Rückreise in die Schweiz geniessen wir nochmals den spanischen «Winter» bei 21°C und Sonne pur am Pool unserer Unterkunft. Richtig Lust zum Einpacken sieht anders aus.

Welcome to the future

Kerstin mag Sushi so sehr; aus diesem Grund gehen wir ab und an Sushi resp. japanisch Essen. Für 14.90 pro Person gibt es hier tagsüber à la Carte «all you can eat». Die Speisen sind sehr lecker. Die Bestellungen werden noch vom Personal aufgenommen, die Lieferung der Speisen an den Tisch und das Abräumen übernimmt dann ein Roboter. Welcome to the future.

Padel macht Spass

10 Minuten von unserer Unterkunft gibt es ein Padel-Center, sogar mit einem Single-Court. Normalerweise spielt man Padel im Zweier-Team gegen ein anderes Zweier-Team, auf dem Single-Court kann man aber auch zu Zweit spielen, was Kerstin und ich ab und zu machen, Am letzten Sonntag haben wir aber an einem Padel-Turnier teilgenommen, welches vom Padel-Center organisiert wurde. Unser erstes Turnier, und es hat Spass gemacht. Zwar kamen wir richtig zum Schwitzen, und nach dem Turnier schmerzten uns die Knie etwas.

In der Spielform Americano spielt man immer mit anderen Partnern, bis im Spiel 24 Punkte erreicht wurden (z.B. 12 zu 12 oder 16 zu 8 etc.). Die gewonnen Punkte werden dann zusammen gezählt. So kann man auch gewinnen, wenn mal ein Spiel verloren ging. Mit 101 Punkten erreichte ich bei meinem ersten Padel-Turnier den Rang 1 (big smile).

Ausflug nach Cartagena und Mar Menor

Anfang Februar sind wir von (Marbella) Costa de Sol nach La Zenia (Costa Blanca) umgezogen. An der Costa Blanca ist es etwas wärmer. Wir hatten in der ersten Hälfte Februar mehrere Tage mit 25°C oder mehr. Ebenfalls sind die Golfplätze günstiger und «gehbar». Wir bevorzugen es auf den Golfplätzen zu Fuss zu gehen anstelle mit Buggy.

Neben Golf (Las Ramblas, Villa Martin, La Finca Golf, Roda Golf, Campoamor, Alicante Golf etc.) haben wir auch Strandspaziergänge und einen Ausflug nach Cartagena und Mar Menor gemacht und wir geniessen fast täglich an der Sonne am Pool zu liegen.

Cartagena liegt im Südosten Spaniens, ihr Seehafen ist einer der bedeutendsten Handelshäfen Spaniens und die größte Marinebasis am Mittelmeer. Die Lagune von Mar Menor ist vom Mittelmeer durch die 22 Kilometer lange und 100 m bis 1.200 m breite Nehrung La Manga (übersetzt: „Der Ärmel“) abgetrennt. Der Salzgehalt beträgt 42–47 g/l. Das Mittelmeer hat im Vergleich dazu eine Konzentration von 36–37 g/l. Die tiefste Stelle liegt bei ungefähr sieben Metern, jedoch sind dies nur kleine Bereiche. Grösstenteils liegt die Tiefe bei ungefähr zwei Metern.

In Cartagena machten wir einen Stadtspaziergang hoch zum Castello. Den Eintritt für das Museum haben wir uns gespart, da wir ja gemäss Hans Hammer «Kulturbanausen» und «geizig» sind. 😉

…und wir fuhren auf der «Lagunenzunge» bis ans Ende. Hier hat man auf beide Seiten beste Sicht aufs Meer. Wir haben uns nur vorgestellt, wenn der Meeresspiegel nur einen Meter steigt, stehen hier viele Häuser bereits im Wasser.

…und zu Hause geniessen wir die Sonne am Pool

Ausflug nach Granada

Heute mussten wir mal wieder mit Wecker aufstehen, denn bereits um 8 Uhr wollten wir nach Granada abfahren. Die Wetterprognose sagte einen sonnigen und warmen (22° C) Tag voraus, was wir jedoch bei der Hinfahrt und um 10 Uhr bei frostigen 3.5°C bezweifelten. Aber wir sollten uns doch irren, denn bereits um 1 Uhr sassen wir in einem Café bei Churro und Kaffee an der Sonne.

Die Stadt Granada wurde im 8. Jahrhundert von den Mauren gegründet und war lange Zeit ein wichtiger Ort in der islamischen Welt. Im 13. Jahrhundert wurde Granada die Hauptstadt des Emirats von Granada, dem letzten muslimischen Reich auf der Iberischen Halbinsel. Die Stadt wurde 1492 von den Katholischen Königen erobert und im Laufe des 16. Jahrhunderts in eine christliche Stadt umgewandelt.

Caminito del Rey

Der Caminito del Rey ist ein Wanderweg in der Nähe von Álora in der Provinz Málaga im Süden Spaniens. Der Weg führt in etwa 100 Meter Höhe entlang steiler Wände durch zwei bis zu 200 Meter tiefe, schmale Schluchten. Ursprünglich war der Weg als Pfad für den Bau, die Versorgung und den Unterhalt für das Flusskraftwerk gebaut (1901 – 1905) worden. Als das Gesamtprojekt fertig war, kam König Alfons XIII. zur Einweihung und überschritt die Brücke über die Garganta del Chorro. Daraufhin erhielt der Weg seinen Namen.
Die Bewohner der Nachbardörfer nutzten fortan den Weg tagtäglich: die Kinder als Schulweg, die Männer zur Arbeitsstätte, die Frauen bei Einkäufen. Nachts war der Caminito beleuchtet.

Der Weg wurde bis Ende der 70er Jahre genutzt. Danach war er lange Zeit gesperrt und verfallen. Erst 2015 wurde er wieder für die Öffentlichkeit freigegeben, nachdem ein «neuer» Weg für die Touristen gebaut wurde.

Der ursprüngliche Weg ist der «untere», ohne Geländer und nur knapp einen Meter breit. Bis zur Fertigstellung des heutigen Touristenweges, galt der Caminito del Rey als der gefährlichste Weg der Welt.

Der Weg ist heute nicht mehr gefährlich, die Helme sollen nur gegen Steinschlag schützen. Die Sicht ins Tobel oder in die Höhe ist jedoch atemberaubend. Ich habe auch festgestellt, dass ich nicht mehr ganz so schwindelfrei bin (Überquerung der Hängebrück), wie als ich noch jünger war.

Rundwanderung von Istàn durch das Tal des Rio Molinos

Das weiße Dorf Istán liegt in 300 Meter Höhe auf einem Hügel über der Einmündung des Río Molinos in den Río Verde. Mit dem Auto ist es von Marbella in einer Viertelstunde zu erreichen und somit ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Einwohner und Touristen. Die Rundwanderung ab Istán durch das Tal des Rio Molinos ist zwar kurz (ca. 4 km), aber nicht gerade leicht. Der Stausee ist, wie fast alle Gewässer in Andalucien, fast ausgetrocknet. Gegenüber den Vorjahren fehlen rund 25% Wasser.

Der Abstieg ist zum Teil sehr steil und voller Geröll; trotzdem bei weitem nicht so anstrengend und schlimm, wie unsere Wanderung durch die Wälder beim Geirangerfjord während unserer Nordkap-Kreuzfahrt.

Nachdem wir durch das ausgetrocknete Flussbett gegangen sind (der Wanderweg wurde weggespühlt), führt der Anstieg auf angenehmen Pfaden durch Wälder. Von hier aus hat man auch eine super Sicht aufs Meer. Hinten rechts sieht man noch den Felsen von Gibraltar, wo wir vor zwei Jahren waren.

Ausflug nach Ronda

Ronda ist eine Stadt in der andalusischen Provinz Málaga. Sie liegt auf einer Höhe von 723 m über Meer in einer als Serranía de Ronda bekannten Berglandschaft. Die Stadt liegt rund 113 km westlich der Provinzhauptstadt Málaga und 50 km nördlich der Costa del Sol. Bekannt ist Ronda vor allem für seine Lage: die maurisch geprägte Altstadt, La Ciudad, liegt auf einem rundum steil abfallenden Felsplateau. Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, durch eine knapp 100 m tiefe, vom Río Guadalevín gebildete, Tajo de Ronda genannte Schlucht getrennt. Überspannt wird der Abgrund von drei Brücken: die Puente Árabe („Arabische Brücke“), die Puente Viejo („Alte Brücke“) und die bekannteste, die im 18. Jahrhundert erbaute Puente Nuevo („Neue Brücke“).

Weihnachten und Silvester mit Freunden

Heilig Abend haben wir (ohne Weihnachtsdekoration) im Haus unserer luxenburgischen Freunden Anne und Ben gefeiert. Am 25. Dezember kochte Kerstin ein leckeres veganes «Filet Wellington» und den Silvesterabend verbrachten wir bei frischem Fisch und beeindruckendem Feuerwerk am Strand von Quarteira. Dabei waren auch Barbara und Alex, die uns Ende Jahr besuchen kamen. Schön wars.

Bei Anne und Ben feierten wir den Heilig Abend mit Leckereien vom Holzkohlegrill.

Den 25. Dezember verbrachten wir zusammen zu Hause, bei super leckerem veganen Filet Wellington.

..und fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte am Strand von Quarteira mit anschliessendem Feuerwerk.

12-Kilometer Wanderung durch das Rio Formosa Naturschutzgebiet

Noch vor Weihnachten machten wir eine von «Komoot» empfohlene Wanderung im Rio Formosa Naturschutzgebiet (offiziell: Parque Natural da Ria Formosa). Der 60 km² grosse Naturpark im Osten der Algarve erstreckt sich zwischen den Stränden Praia do Garrão und Praia da Manta Rota. Er grenzt direkt an die Städte Faro, Olhão und Tavira. Hier findet man das reichhaltigste Ökosystem der portugiesischen Küste. Das Feuchtgebiet wird von den Gezeiten bestimmt und beherbergt eine Lagunenlandschaft aus Sanddünen und Landzungen. Zudem wird hier noch Salz gewonnen, in dem die Salzbecken mit Meerwasser geflutet und dann durch die Sonnen ausgetrocknet werden. In diesen Salzbecken kann man rosa Flamingos beobachten, leider sind viele von ihnen im Dezember nach Marokko weitergereist.

Bremsbeläge ersetzt und Auto gereinigt

Seit letztem Freitag hatten wir auf dem Display unseres Autos den Warnhinweis, dass die Bremsen überprüft werden sollten. Da wir diesbezüglich kein Risiko eingehen wollten, haben wir heute unser Auto in die Mercedes-Werkstatt in Faro gebracht. Wir konnten das Fahrzeug gleich dort lassen und nach 3 Stunden bekamen wir den Anruf, die vorderen Bremsen seien ersetzt worden; selbstverständlich in Garantie. Ausserdem wurde das Auto innen und aussen komplett gereinigt. Seit dem Kauf unseres Mercedes im Frühling 2021 haben wir das Auto noch nie selber innen gereinigt. Diesen Service haben wir stets von den Mercedes Garagen kostenlos erhalten; sei es nach einer regulären Inspektion (4x), nach dem Ersetzen der Frontscheibe (2x) oder nach einer Garantiereparatur (3x). Wir sind mit dem Kundenservice von Mercedes äusserst zufrieden und würden nie ein anderes Auto kaufen.

Neues Hobby – Padel Tennis

Es ist nicht so, dass uns das Golfspiel verleidet ist; auch wenn ich ab und an damit hadere und über das «Aufhören» nachgedacht habe. Aber Golf ist wie eine Droge, einmal damit angefangen, kommt man kaum mehr davon los. Wir spielen im Schnitt jeden zweiten Tag eine Runde, auch mit dem Hintergrund der Fitness. Zu Fuss geht man bei einer 18-Loch Runde ca. 9-12 Kilometer; was nach Adam Riese gut 30 Kilometer pro Woche resp. 1’500 Kilometer im Jahr macht.

Damit wir aber auch ab und an nicht nur der warmen Temperaturen wegen schwitzen und unser Herz auf Touren kommt, haben wir vor kurzem mit Padel-Tennis begonnen. Wir nehmen regelmässig Unterricht und sind vom Padel begeistert. Nach nur 3 Unterrichtsstunden konnten wir bereits mit Freunden spielen. Vielleicht gibt es unter unseren Lesern ebenfalls Padel-Begeisterte, mit denen wir ab April in der Schweiz spielen können.

Anmerkung des Autors: Cool ist, dass ich beim Padel-Tennis meine Golfkleider nutzen kann, so muss ich meine Garderobe nicht erweitern und alle meine Kleider passen immer noch in einem Koffer.

Wir sind Millionäre

Seit über zwei Wochen scheint bei uns durchwegs die Sonne und es sind angenehme 24 Grad. Ideal zum Golf spielen. Wir haben begonnen, jeweils die erste Abschlagszeit (08.00h) zu buchen, so können wir zügig spielen und müssen nie warten. Rundenzeiten von max. 3 Stunden sind so möglich, so dass wir danach noch schön die Sonne auf unserer Terrasse geniessen können. Da es Ende Oktober doch ab und an geregnet hat, sind die 5 Dom Pedro Golfplätze in hervorragendem Zustand. Hinzu kommt, dass wir zu allen Plätzen nur 5 Minuten fahren müssen, einfach fantastisch. Unsere englische Freundin Kate sagt, dass dies Millionärs-Golf sei, da wir 5 Plätze vor der Haustür haben und ausser den Greenkeeper, niemand auf unseren Plätzen ist. So macht Golf Spass und wenn wir beide noch Runden in den 80er spielen ist es noch viel besser.

Wir haben den Millenium und den Old Course ganz für uns; that’s millionaires golf 😉

Heute auf dem Old Course wurden wir bei Loch 13 vom Ranger angesprochen. Wir sollten doch unser Spieltempo etwas reduzieren. Wir seien zu schnell und die Greenkeeper hätten bereits bei ihm angerufen, da sie ihre Arbeit nicht richtig machen könnten. Normalerweise wird man vom Ranger angehalten zügiger zu spielen. Also haben wir die letzten 6 Löcher ganz gemütlich resp. bewusst langsam gespielt. Trotzdem waren wir schon nach 3 1/4 Stunden mit der Runde fertig.

Morgens um 08.00h ist es noch etwas frisch, aber schon um 10 Uhr ist es angenehm warm.

Ausflug nach Tavira

Golf ist wichtig und fast alles in unserem Leben, aber eben nur fast. Wir spielen, wenn das Wetter es zulässt, jeden zweiten Tag Golf. Am golffreien Samstag den 21. Oktober haben wir einen Ausflug nach Tavira gemacht. Dort kann man ca. 20 Minuten zu Fuss in ein Naturschutzgebiet hinauslaufen. Viele Vögel sind zu sehen, schöner Strand und ein Ankerfriedhof. Die sorgfältig aufgereihten 248 verrosteten Anker am Strand Praia do Barril bei Tavira sind ein beliebtes Fotomotiv. Es handelt sich um die Anker, die die Stellnetze des Thunfischfangs am Meeresboden fixierten. Als der Fischbestand in den 1960er Jahren zurückging, wurde das Stellnetz vor der Praia do Barril aufgegeben, die Anker am Strand aufgereiht und die Häuser der Fischer, die nur während der Fangsaison von April bis September bewohnt waren, verlassen. Heute sind in den Fischerhäuser Restaurants, Bars und Souvenirläden.

Zurück in Vilamoura

Nach zwei Wochen in Praia d’el Rei sind wir an die Algarve nach Vilamoura gefahren. Eine kurze Fahrt von nur gut 3 Stunden. Hier haben wir dieselbe Wohnung wieder bezogen, die wir im März verlassen haben. Obwohl es nur eine auf Zeit gemietete Wohnung ist, kam es uns vor wie «nach Hause kommen». Auch wussten wir schon, wo wir was einkaufen können und wie wir die Wohnung für die nächsten 2 1/2 Monate einrichten werden. Nebst der sonnigen Terrasse, wo wir nach dem Golf oder nach einem Ausflug unseren fast täglichen Apéro geniessen, schätzen wir die Nähe der 5 Dom Pedro Golfplätze sehr. Wir müssen nie mehr als 6 Minuten fahren und sind schon auf super schönen Golfplätzen. Es kann gut sein, dass wir nächsten Winter wieder hierher kommen, es sei denn, wir fahren wo anders hin ;-). Spanien reizt uns halt auch immer noch, vor allem der Sprache wegen.

…es ist aber nicht immer so schönes Wetter wie auf diesen Fotos. Heute Sonntag, 22.10.2023 wenn ich diesen Blog schreibe regnet es in Strömen, dafür nur einmal 😉 Der perfekte Tag um die Website zu aktualisieren oder das neue Handy unter schimpfen einzurichten (Kerstin), damit wieder alles läuft. Da das Wetter auch morgen nochmals gleich versch… sein soll, gönnen wir uns einen Verwöhnungstag mit Hotstone-Massage.

Ausflug nach Fàtima

Fátima ist eine Stadt in Zentralportugal. Hier befindet sich das Heiligtum von Fátima, eine katholische Wallfahrtsstätte. Die Erscheinungskapelle steht dort, wo die Jungfrau Maria 1917 erschienen sein soll. Ausserdem befindet sich ein eindrucksvolles Höhlensystem, die Grutas von Fátima.

Unser portugiesischer Steuerberater hat sein Büro in Fátima, so haben wir die Gelegenheit genutzt und diesen Wallfahrtsort besucht.

Die Kirche ist von aussen und innen imposant…

..und auch der Platz vor der Kirche ist enorm gross. Hier sollen 2’000 Gläubige Platz finden. Wir waren fast alleine. Obwohl schönstes Wetter ist zur Zeit keine Hochsaison. Dies werden wohl die kirchlichen Feiertage wie Weihnachten und Ostern sein, oder wenn der Papst mal hier ist, wie das letzte mal im 2017, als er den hundertsten Jahrestag der Erscheinungen feierte.

Links die Kapelle, wo den Kindern die Maria erschienen sein soll und rechts das Geschenk zum 100. Jahrestag

Neben dem Wallfahrtsort ist auch das Höhlensystem in Fátima (Grutas da Moeda) bekannt und war für uns viel eindrucksvoller als die religiöse Stätte.

Die Grutas da Moeda (Grotten der Münzen) liegen im Gebiet von Sao Mameda westlich von Fátima. Sie wurden 1971 von Jägern entdeckt. Sie fanden zuerst die Schäferhalle, eine große Höhle mit Tropfsteingebilden. Von schmalen Öffnungen dieser Höhle ausgehend gruben die Männer fast zwei Monate und stießen auf weitere Hallen, die zum System der Grutas da Moeda gehören.

Der Besichtigungsbereich der Grotten beträgt etwa 350 m und geht in bis zu 45 m Tiefe. Die Temperatur in den Grotten beträgt konstant um 18 °C. Ein- und Ausgang liegen an verschiedenen Stellen in einer steinigen Landschaft.

Zurück in Portugal an der Silver Coast

Unsere erste Etappe dieses Winters führt uns nochmals an die Silver Coast. Hier hat es fast das ganze Jahr durch frühlingshafte Temperaturen und die Landschaft ist einmalig schön. Wir haben während zwei Wochen Wohnungen, Häuser und Grundstücke angeschaut, sowohl zum Mieten wie auch zum Kaufen. Bei Steuerberater haben wir unsere steuerliche Situation und Möglichkeiten geprüft und haben auch erste Kontakte der recht grossen Expat-Comunity der Silver Coast geknüpft. Selbstverständlich haben wir auch etwas Golf gespielt, wobei dieses Mal der Fokus nicht auf Golf lag.

Wir sind uns einig, dass wenn wir das richtige Objekt finden, hierhin ziehen werden. Den Immobilienmarkt werden wir weiterhin verfolgen und zum idealen Zeitpunkt das ideale Objekt zum idealen Preis finden und dann zuschlagen. In der Zwischenzeit üben wir uns in Geduld und geniessen weiterhin das Herumreisen.

100 Jahre Badenfahrt

Im 2023 findet die Jubliäums Badenfahrt statt. Ein Stadtfest, das weit über die Region hinaus Beachtung findet. Wir haben den Umzug am Sonntag angeschaut. Zum Glück haben wir ein schönes Schattenplätzchen gefunden, da es tagsüber mit über 35 Grad viel zu heiss ist. Das ist auch der Grund, weshalb wir abends an die Badenfahrt gingen. Wir schlenderten durch die Strassen Badens und der Limmatpromenade entlang. Einige Beizen sind wirklich spektakulär, aber das Menschengedränge und die laute Musik überall sind nichts für uns. Wir haben es mal gesehen und das reicht uns auch.

Ein Imbissstand weckte dann noch unsere Erinnerung an unser geliebtes Portugal.

Paris bei Cathérine und Christian

Zu meiner PH Zeit vor rund 10 Jahren besuchte ich einen Französischkurs in Paris. Ich wohnte und lebte beim Lehrer zu Hause. Diesen Kontakt habe ich bis heute gepflegt und Cathérine danach auch schon zweimal in Paris besucht. 2021 wollte ich auch wieder in diese schöne Stadt, aber Corona hatte uns damals einen Strich durch die Rechnung gemacht. So freue ich resp. wir uns sehr, nach langer zeit Cathérine und Christian wieder einmal zu sehen. Geplant sind der Besuch des Schloss Versailles und bekannte und unbekannte Orte von Paris wieder zu entdecken. Vielen Dank liebe Cathérine und Christian, dass wir bei Euch willkommen waren.

12-Tage Arctic Circle Cruise (11.-23. Juli 2023)

Kurzfristig haben wir über Stornokabinen vom Kreuzfahrtberater eine Kreuzfahrt ans Nordkap gebucht. Erstens um der Hitze in der Schweiz zu entfliehen und zweitens um zu sehen, ob wir uns überhaupt eine längere Kreuzfahrt vorstellen könnten. Kerstin hatte von Life on Sea eine 3-jährige Weltreise-Kreuzfahrt gefunden.

Am 11. Juli reisten wir nach Amsterdam, wo unser Schiff, die «Jewel of the Seas» um 17.00h ablegt. Die Reise begann bereits in Zürich mit einem Kribbeln im Bauch, da der Flug bereits vor dem Start mehr als 30 Minuten Verspätung hatte. So kamen wir am Pier am Amsterdamer Hafen 30 Minuten nach dem letzten Boarding an. Dafür dauerte unser Check-in nur wenige Minuten und wir  konnten ohne Schlangestehen durchgehen. Fazit: Wir reisen in Zukunft einen Tag vor dem Ablegen an.

Der erste Tag war ein Seetag, so hatten wir genügend Zeit zum Erkunden des Schiffs.

13. Juli 2023 – Geirangerfjiord

Am Morgen früh fuhr unser Schiff in den Geirangerfjiord. Der Kapitän machte die Passagiere auf die zwei imposanten Wasserfälle «Seven Sisters» (linkes Foto) und den «Bachelor» (rechtes Foto) aufmerksam.

Geiranger ist die Stadt (oder das Dorf) am Ende des Fjord. Es ist imposant auf dem Meer soweit «ins Land hinein» zu fahren. Jedoch sieht es nicht viel anders als auf dem Vierwaldstättersee aus. Wasser (hier Meer) und Berge mit viel Natur. Es gibt x-Fjorde, die mit dem Postschiff der Hurtigruten angefahren werden. Diese Schiffe sind jedoch einiges kleiner als unser Kreuzfahrtschiff.

Den teuren Landausflug, welcher von Royal Caribbean sparten wir uns. Kerstin hat Komoot, mit dem wir unsere Wanderungen jeweils planen. In Geiranger hat sie den Indiana Jones Trail herausgesucht, welcher als mittelschwer eingestuft ist. Ich habe nicht geschimpft und auch nicht geflucht, dazu hatte ich gar keine Kraft mehr nach einem gefühlt nicht endenden Aufstieg über Geröll, Geäst und durch Farne. Insgesamt 410 Höhenmeter quer den Jungle hoch. Nur noch die wilden Tiere haben gefehlt und hinter jedem Baum erwartete ich Indi herausspringen. Der Abstieg war nicht wesentlich besser, ich versank immer wieder knöcheltief im Moor. Endlich wieder in der Zivilisation, mussten wir noch 5 Kilometer der Strasse entlang hinunter zum Schiff zurück.

14. Juli 2023 – Molde

Über Nacht ist das Schiff nach Molde gefahren. Mutig wie ich bin, habe ich trotz dem Indi-Trail die Planung für den Molde-Ausflug Kerstin überlassen. Diesmal gingen wir nur 6 Kilometer durch die Kleinstadt Molde.

16. Juli 2023 – Nordkap

Nach einem weiteren Seetag liefen wir am Sonntag, 16. Juli in Honningvåg ein. Von dort organisierte meine Reiseleitung einen Bus ans Nordkap; ich war mal wieder fürs Wetter zuständig. Ich machte alles richtig und wir erwischten die 2 1/2 Stunden Sommer, die unser Guide Helga auf der Hinfahrt erwähnte. Aber zuerst machten wir wieder einen Spaziergang durch das 2000-Seelen-Dorf.

Die norwegischen Küstenorte ähneln sich alle. Fast alle Häuser sind aus Holz.

und im hohen Norden gibt es auch Hobbits…

Mit dem Bus ging es dann ca. 40 Minuten weiter Richtung Norden. An den nördlichsten Punkt von Europa bei 71° 10′ 21″. Auf diesem Breitengrad liegen sowohl Sibirien wie auch Alaska. Nur ist es hier wärmer (Winter ca. -3° und im Sommer rund 10°), wegen des Golfstroms. Im Arctic-Center erfuhren wir viel Interessantes über das Nordkap und konnten vor allem die Schönheit der Natur bewundern. Es sieht etwas ähnlich aus wie bei uns in der Schweiz in Hochalpinen Gegenden. Auch ist die Fauna ähnlich.

Beim Anblick der vielen Fahrradtouristen musste ich an meinen Bruder denken, der mit dem Fahrrad von Mai – September 1992 von Wettingen ans Nordkap geradelt ist. Was für eine Leistung.

Auf der Rückfahrt zum Schiff machten wir noch Halt bei einem Sammen mit Rentier und am nördlichsten Fischerdorf Europas (Skarsvåg). Irgend etwas hier oben ist immer «das nördlichste» hat unser Buschauffeur gesagt.

Am Abend geniessen wir oft die Pianobar mit Livemusik bis spät in die Nacht hinein, obwohl man dies gar nicht bemerkt, da die Sonne über dem Polarkreis nicht mehr untergeht. Es ist seltsam, wenn man die Uhr 23.30h anzeigt und die Sonne steht immer noch handbreit am Horizont.

17. Juli 2023 – Tromsö

Wieder haben wir Glück mit dem Wetter. Die Sonne scheint und die Temperatur ist angenehm bei 18 Grad. Komoot hat uns wieder einen Stadtrundgang vorgeschlagen. Zwischen Wohngebieten, durch ein Naturschutzgebiet sehen wir immer wieder schöne Flecken und haben eine gute Sicht auf den Fjord. Auf der gegenüberliegenden Fijordseite liegt die Eiskathedrale, die von aussen eindrucksvoller ist als von innen.

19. Juli 2023 – Flam

Nach einem weiteren Seetag legte die Jewel of the Seas für ein paar Stunden in Flam an. Da das Wetter positiv ausgedrückt nur mässig schön war, haben wir in einer kurzen Regenpause einen knapp 1-stündigen Spaziergang gemacht und den Rest des Tages mit Lesen und Youtube verbracht. Aber da die Landschaft sehr ähnlich zu den vorherigen Landausflügen war, haben wir unserer Ansicht nach nicht viel verpasst. Es hätte noch einen Ausflug mit der Eisenbahn gegeben, aber dafür hätten wir erstens viel früher reservieren müssen und hätten dann wie Schweine gepfercht im 3 Stunden im Zug verbracht.

20. Juli 2023 – Stavanger

In Stavanger übernachtete ich vor über 35 Jahren auf unserem Interrailtrip. Aber die Stadt kam mir überhaupt nicht bekannt vor und nur mit gutem Willen habe ich eventuell die einstige Unterkunft in der damaligen Bahnhofshalle (heute ein Bistro) erkannt. Könnte aber auch wo anders gewesen sein. Also eigentlich ein völlig irrelevanter Beitrag. Stavanger hat heute viel Streetart und ist sonst eine norwegische Kleinstadt wie die anderen auch.

Ist das eventuell die ehemalige Bahnhofshalle, wo wir auf unserem Interrailtrip übernachtet haben, da es in strömen regnete? Stavanger hat sich in den letzten 35 Jahren total verändert oder mein Erinnerungsvermögen lässt zu wünschen übrig, was kaum sein kann.

Auch wenn ich die damalige Unterkunft nicht zu 100% sicher ausfindig machen konnte, kamen die Erinnerungen an Interrail zurück..

21. Juli 2023 – Kristiansand

Bei herrlichem Wetter hat mich Kerstin auf einen weiteren Indi-Trail, dieses Mal aber light, geführt. Wir haben die Insel Oddaroya (musste mir Kerstin buchstabieren) erkundet. Manche Passagen durch den Wald oder die Treppen haben uns an unseren ersten Ausflug in Geiranger erinnert. Schön war es trotzdem. Kerstin findet es sieht aus wie Ferien in Saltkrokan.

23. Juli 2023 – Amsterdam und Rückreise in die Schweiz

Den letzten Tag (22. Juli) verbrachten wir wieder auf dem Schiff. Die Fahrt von Kristiansand nach Amsterdam dauert rund 36 Stunden. Morgens um 6.00h legten wir in Amsterdam an und um 8.30h mussten wir die Jewel of the Seas verlassen. Bis zu unsrem Rückflug um 15h hatten wir noch Zeit, Amsterdam bei einer Grachtenfahrt kennen zu lernen.

Fazit:

Für mich war es die erste Kreuzfahrt. Es wird wahrscheinlich nicht die letzte sein, aber die Idee von einer dreijährigen Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff haben wir beiseite gelegt. Am meisten hat uns das «selber Kochen» gefehlt; auch wenn die Auswahl an Restaurants auf dem Schiff gross ist, wird es mit der Zeit langweilig und es schmeckt alles immer ähnlich. Zweitens hat uns das Golf spielen gefehlt sowie spontan irgendwohin fahren oder gehen. Das Schiff bietet zwar viele Attraktionen (die jedoch nicht so unser sind; z.B. Casino, Theater, Auktionen, Tanzkurse und im Kino liefen fast nur Filme aus dem letzten Jahrhundert). Ausserdem ist es schon recht teuer. Auch wenn wir für die 12tägige Kreuzfahrt pro Person «nur» 1299 bezahlt haben, kostete der Spass das Doppelte, da Getränke, Ausflüge und Internet enorm teuer sind. Trotzdem, für spezifische Reisen (evtl. Baltikum und St. Petersburg) können wir uns eine nächste Kreuzfahrt vorstellen.

Blues-Brunch mit Freunden

Wie jedes Jahr seit 20 Jahren findet über die Auffahrt das Bluesfestival in Baden statt. Am Sonntag, 21. Mai 2023 haben wir zusammen mit Freunden einen super Brunch mit Blueskonzert von Dawn Tylor Watson genossen. Ein Schmaus für den Geschmack und die Ohren.

Barbara und Alex sowie Margrit und Hansruedi haben uns an den Brunch und ans Konzert von Dawn Tylor Watson begleitet. Wieder ein sehr schöner Tag hier in der Schweiz.

Am Gardasee bei Jürgen und Brigitte

Ende März sind wir von Vilamoura zurück in die Schweiz gefahren. Vom 16.-20. April haben wir Brigitte und Jürgen am Gardasee besucht. Nebst dem megaschönen Haus von Jürgen und Brigitte besuchten wir mit den Beiden Verona, Salò, Sirmione und das Weingut Casa dei Fratti. Auf dem Ca’degli Ulivi haben wir dann auch noch eine Runde Golf gespielt. Selbstverständlich heisst eine Italienreise auch leckeres Essen. Nebst all dem, hatte ich sehr interessante Gespräche mit Jürgen bezüglich Investments und Hedge Funds. Zusammengefasst: Ein paar super schöne Tage am Gardasee.

Weingut Casa dei Fratti

Wir besichtigen das Weingut Casa dei Fratti, ein wunderschöner Betrieb, der pro Jahr 6 Millionen Flaschen herstellt. Bei dieser Menge muss alles automatisiert und bis ins letzte Detail geplant sein. Trotzdem schmeckt uns der Wein (vor allem der Rotwein) hervorragend und wir gönnen uns zwei Flaschen.

Von der Ernte direkt in die Presse und dann in den Weinkeller. Natürlich wird die Qualität der eingehenden Trauben im Labor zuerst geprüft.

Der Zugang zum Weinkeller ist beeindruckend, wie auch die Grösse und die Sauberkeit, ob im Keller oder im Verkaufslokal.

Ausflug nach Verona

Nachdem wir durch die Stadt geschlendert sind genossen wir einen kleinen Lunch.

Beim Balkon von Romeo und Julia war der Andrang gross – im Gegensatz zu einem anderen schönen Balkon mitten in der Stadt.

Ausflug nach Sirmione

…und nach Salò

Zwischen den Ausflügen genossen wir das super Haus von Jürgen und Brigitte mit Sicht auf den Gardasee…

Besuch aus der Schweiz

Schon lange haben Zita und Jürg angekündigt, dass sie uns in Vilamoura besuchen kommen. Eigentlich wollten wir auch zusammen Golfen, aber die Dom Pedro Plätze sind im März so ausgebucht, dass es nur für eine gemeinsame Runde Golf auf dem Pinhal klappt.

Aber Golf ist ja nur das halbe Leben, so geniessen wir die Gesellschaft von Zita und Jürg bei gemeinsamen Nachtessen und beim Tagesausflug nach Benagil (was Kerstin vor einer Woche zusammen mit Barbara rekognosziert hatte).

@ Jüzis: schön habt Ihr uns besucht. Wir hoffen, dass Ihr auch nächsten Winter wieder kommt.

Besuch von Barbara

Auch dieses Jahr hat uns Barbara besucht. Zum Glück war das Wetter dieses mal besser als in Peniche. Bei sonnigem Wetter haben Kerstin und Barbara den Klippenweg bei Benagil erkundet und das von Anne empfohlene Fischrestaurant ausprobiert (was uns dann auf dem Tagesausflug mit Maags zu Gute kam.

Auch hatte Kerstin mit Barbara jemanden, die mit ihr die Sushi teilte.

@ Barbara: schön hast Du uns besucht.Wir freuen uns jetzt schon auf Deinen/Euren Besuch im nächsten Winter.

Kurzwanderung zur Fonte Benémola und Geburt eines Golfplatzes

Wir wandern regelmässig; d.h. mind. einmal pro Jahr. Dieses Jahr am 19.02.2023 machten wir eine Kurzwanderung zur Finte Benémola, das liegt etwas im Hinterland von Vilamoura. Auf der Fahrt zum «Startpunkt» haben wir die Geburt eines Golfplatzes gesehen. Im nächsten Herbst, wenn wir wieder hier sind, werden wir das «Golf-Baby» besuchen 😉

Alles dem Bach entlang und wieder zurück. Auch bei bedecktem Himmel ist es angenehm warm und die Natur schön anzusehen.

Hier entsteht ein neuer Golfplatz. Wir werden ihn im Herbst 2023 spielen.

Die runde Kirche von Loulé liegt auf einem Hügel. Bei Sonnenschein (siehe Foto rechts aus dem Internet) wäre es noch eindrucksvoller.

Einkauf auf dem Wochenmarkt

Jeden Mittwoch findet in Quarteira der Wochenmarkt statt, wo vor allem die Einheimischen Gemüse, Früchte und alles was man sonst so zum kochen benötigt einkaufen. Wir fuhren mit unseren Fahrrädern bei schönstem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen (mind. 20 Grad) zum Markt. Ich wollte Himbeeren und Erdbeeren kaufen, um wieder Konfitüre zu kochen. Denn das letzte Glas meiner vorherigen «Produktion» ist beinahe leer. Ebenfalls kauften wir Gemüse für das Silvesteressen. Ich werde Fajitas zubereiten.

Ausflug nach Silves

Am 16. Februar machten wir einen Ausflug Richtung Westen nach Silves. Silves wurde am Rio Arade errichtet, den noch heute eine mittelalterliche Brücke überquert. Zeitweilig war Silves Residenz eines Emirs bzw. Sitz eines Bischofs. Heute hat Silves rund 11’000 Einwohner. Wir schlenderten durch die Stadt, besichtigten die Burg und genossen einen frisch gepressten Orangensaft.

ehem. Maurische Hauptstadt (Bild von Geo)

Ein Rundflug über die Burg und die Burgmauer ist auf unserem Youtube-Kanal abrufbar.

Eine Runde Golf mit einem Tour-Pro Caddy

Bei Golfprofi-Turnieren hat der Pro seinen Caddy, der die Golfschläger trägt, reinigt, den Bunker (Sandhindernis) recht und dem Pro auch psychologisch zur Seite steht und generell unterstützt. Unser Freund Bruno, der für ein paar Wochen ebenfalls hier in Vilamoura ist, hatte einen Golf-Pro kennengelernt, mit ihm zweimal eine Runde Golf spielen können. Daraufhin wurde er vom Pro angefragt, ob er ihm als und ihn als Caddy am Pro-Turnier auf dem Pinhal begleiten möchte, was Bruno gerne tat. Danach am letzten Dienstag spielte ich dann eine Runde Golf mit Bruno auf dem Pine Cliffs Golfplatz. Das ist ein kleiner 9-Loch Platz mit sehr schönen Spielbahnen am Meer entlang. So kam ich das erste mal dazu, mit einem Tour-Pro Caddy zu Golfen.

Hier ein paar Impressionen vom Pine Cliffs..

Am Strand von Quarteira

Ich wollte schon lange wieder einmal meine Drohne fliegen lassen und Aufnahmen vom Strand machen. Leider war bisher der Wind immer zu stark. Doch am Mittwoch 25. Januar 2023 war es endlich sonnig und windstill. Zu Zweit ist es auch einfacher die Drohne zu fliegen. Ich steure und mache die Aufnahmen, Kerstin behält die Drohne im Auge.

Der Film ist wieder auf unserem Youtube-Kanal zu sehen.

Gute Besserung – es tut mir leid

Die Winter-Golfsaison ist für Kerstin vorbei. Leider stürzte Kerstin am 21.01.2023 vom Fahrrad und brach sich dabei das Kahnbein an der linken Hand. Der Spezialist in der Klinik in Vilamoura meinte, dass dies ein komplizierter Bruch ist, aber dort wo bei Kerstin der Bruch liegt, liege er doch noch am besten. Im Spital in Faro erhielt sie dann eine handgefertigte Schiene, die mind. 4-6 Wochen getragen werden muss, um die Hand ruhig zu stellen. Konsultation beim Arzt und eine zweite bei einem Orthopädisten, zwei Röntgenbilder und die handgefertigte Schiene kosteten lediglich 170 Euro. Die Unfallversicherung ist froh, dass der Unfall in Portugal war und nicht in der Schweiz, wo das Ganze sicher das 10-Fache gekostet hätte.

Damit ist die Winter-Golfsaison für Kerstin vorbei, was ein grosser Schei.. ist. Wir hoffen sehr, dass die Hand bis Mitte April wieder gut ist, so dass Kerstin wenigstens die ganze Sommersaison Golfen kann. Wir haben eine ASGI-Schnuppermitgliedschaft in der Oberen Alp gekauft.

Ausflug nach Lagos und Punta de la Piedad

Heute Samstag, 14. Januar 2023 war wieder ein wunderbarer Tag. Sonne pur, keine Wolke am Himmel und gute 22 Grad. Wir können es immer noch nicht glauben, dass der Winter hier so warm ist. Wir geniessen auch diesen Tag wie fast jeden anderen ganz besonders und fühlen uns privilegiert. Heute wollten wir mal wieder etwas von der Algarve sehen (nicht immer Golf) und fuhren Richtung Westen nach Lagos. Eine sehr schöne Stadt, wobei uns wieder einmal die Natur und die Küste besser gefielen als die Stadt selber. Aber seht selbst…

Was gefällt Euch besser? Kirche aus Bodenperspektive oder Kirche aus der Drohnensicht. Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Die Kunst an den Wänden erinnert uns an die Streetart in Bristol.

Mit Susann und Hans beim Japaner

Einer meiner grössten Träume wäre es, in der eigenen Küche einen Teppan Yaki zu haben. Das ist ein japanischer Flächengrill; und das Essen darauf zubereitet eine meiner Lieblingsspeisen. In Almancil wurde uns ein Japaner empfohlen, bei dem die Sushi (mag nur Kerstin) und der Teppan empfehlenswert seien. Also reservierten wir für den Abend vom 27.12. den Teppan für uns und unsere zwei Freunde.

Das Essen war kööööööstlich, aber leider hetzte der Koch zu sehr, so dass die ganze Show und das Essen bereits nach 45 Minuten vorbei waren. Dafür war der Preis pro Person mit Euro 60 sehr günstig (inkl. Vor- und Hauptspeise, Dessert, Wein, Bier, Wasser und Trinkgeld). In der Schweiz wäre mind. das Doppelte wenn nicht das Dreifache zu bezahlen. Eines ist sicher, wir werden vor unserer Abreise Ende März sicher noch einmal beim Japaner essen.

Umzug in eine neue Wohnung

Die Prado Villa in Vilamoura war eigentlich sehr schön, auch wenn sie etwas «spartanisch» ausgestattet war. Mit dem Kauf von ein paar Kleinigkeiten konnten wir uns so einrichten, wie es uns gefällt. Leider hatten wir jedoch an fast allen Fensterrahmen, an der Decke des Badezimmers und noch an ein paar anderen Orten Schimmel. Trotz mehrmaligem Intervenieren bei der Rezeption wurde das Problem nicht behoben. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine neue Unterkunft zu suchen. Diese fanden wir ein einer tollen 3 1/2 Zimmer Wohnung mit grosser Terrasse ebenfalls in Vilamoura in der Überbauung «Janelo do Oceano», ganz in der Nähe der Golfplätze Milenium, Laguna und Victoria. Unseren Grill haben wir ebenfalls mitgenommen und bereits leckeren Fisch gebraten. Die Wohnung verfügt zwar auch über einen Gasgrill, aber auf Holzkohle gebraten schmeckt es halt noch einmal besser.

Die Wohnung wurde 2021 neu renoviert und gefällt uns sehr gut. Die Bilder der Aussenansicht und der Terrasse folgen sobald das Wetter wieder etwas besser ist. Zur Zeit haben wir hier die stärksten Unwetter seit Jahren (gemäss News aus der Schweiz). So schlimm empfinden wir das gar nicht; es regnet zwar häufig, aber die Temperaturen sind immer noch sehr angenehm bei 20 Grad. Ab und zu können wir sogar noch Golfen; nur meine neue Drohne DJI Mini 3 Pro kann ich wegen dem Wind noch nicht ausprobieren. Ich hoffe, bald darüber berichten zu können.

unsere neue Wohnung von oben und die Aussicht über Vilamoura

Mein erster Flug

Ich habe mir vor ein paar Tagen ein «Vor-«Weihnachtsgeschenk gemacht. Und zwar habe ich mir die DJI Mini 3 Pro Drohne gekauft. Die Akkus habe ich alle aufgeladen und die Bedienungsanleitung «überflogen». Heute war es dann soweit. Ich bin auf den Millennium Golfplatz gefahren, da dieser für ein paar Tage geschlossen ist. Das ist das ideale Gelände für meinen ersten Flug. Das Putting-Green dient als grosse Start-/Landefläche. Kurz zusammengefasst: es macht mega Spass, ist aber nicht so einfach, wie ich gedacht habe. Hier meine ersten Drohnenaufnahmen:

..und mein erstes Video mit iMovie auf meinem neuen Macbook geschnitten ist auf unserem YouTube-Kanal

Heimaturlaub

Vom 30. November bis 7. Dezember mache ich eine Woche Heimaturlaub. Diese Woche ist vollgespickt mit schönen Begegnungen. Am 1.12.2022 war ich am ASGI Weihnachtsapéro im Hotel Züriberg. Bei einem feinen Fondue traf ich viele Golffreunde. Am 2.12.2022 traf ich mich am Mittag mit ehemaligen Arbeitskollegen der arwo und am Abend war ich (und alle anderen Pensionäre der HINT AG) zum Weihnachtsessen im Mühlerama in Seon eingeladen. Am Samstag genoss ich ein feines Raclette mit meinen Eltern und am Sonntag feierten wir «Weihnachten» mit meinem Bruder und meinen Eltern bei köstlichem Rehrücken im Landgasthof Rössle in Berau. Am Montag trafen wir meine Tante in Rubikon und am Dienstag nach Coiffeur und Podologie ein paar Mitarbeitende aus meinem HINT Team. Die Woche ging super schnell vorbei und am Mittwoch um 6.25h hob schon wieder mein Flug von Basel nach Faro ab. Es war eine super schöne Woche aber viel zu kalt und viel zu grau. Neben Kerstin, meinen kleinen zwei Katzen habe ich v.a. das schöne Wetter und das Golfen vermisst. Die nächsten 4 Monate geniesse ich wieder an der Algarve.

Weihnachtsessen mit meinen Eltern und meinem Bruder. Einfach köstlich.

Eagle – ist meine Baisse im Golf vorbei?

Ausser einer super Runde vor ein paar Tagen (siehe mein bester Golftag) liess mein Golf seit Wochen zu wünschen übrig. Aber vielleicht ist ja meine Baisse endlich vorbei. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die nächste Runde von morgen auf dem Laguna Course. Auf dem Old Course spielte ich nicht nur 38 Punkte (36 Punkte = Handicap gespielt), sondern ich spielte auf dem Loch 9 (Par 4) einen Eagle. Das heisst ich lochte mit dem zweiten Schlag ein. Für jeden Golfer ein super Gefühl. Es ist nun schon mein dritter Eagle in meiner knapp 20 jährigen Golflaufbahn. Gerne dürfen noch mehr folgen. Am 29.11.2022 spielen wir dann ein Turnier auf dem Laguna Course; da wird sich zeigen ob ich die Baisse wirklich überwunden habe und ich mein Handicap runterspielen kann.

Der beste Golftag?

In letzter Zeit spiele ich leider unterirdisch Golf. Das heisst nicht, dass ich unter dem Fairway oder Green die Bälle schlage sondern, absolut katastrophal spiele. Es ist zum verzweifeln und Kerstin meinte schon, dass sie mich bewundere, denn sie hätte schon lange mit dem Golf aufgehört, wenn sie so schlecht spielen würde wie ich aktuell. Da Kerstin alle unsere Runden in ihrem Handy «scoremässig» festhält, kann ich mir mein Spiel ganz genau vor Augen führen. Das Schlimme ist, dass ich nicht weiss, was ich falsch mache. Ich erreiche pro Runde so 20 – 25 Punkte (36 sollten es sein, um das Handicap zu spielen) und ich benötige 100 und mehr Schläge auf die 18 Löcher.

Umso erstaunter, erfreuter und glücklicher war ich am letzten Samstag auf dem Dom Pedro Millenium Course. Wir hatten uns mit unserer neuen Golfkollegin Kate verabredet. Das Wetter war perfekt, Sonnenschein pur und 22 Grad. Nicht zu kühl und nicht zu heiss. Was den Unterschied zu anderen Golfrunden machte weiss ich nicht, aber ich spielte meine beste Golfrunde «ever». 43 Punkte und nur 87 Schläge – ein grossartiges Gefühl, von dem ich leider nur ein paar Stunden zehren konnte, da ich am Sonntag bereits wieder auf meinem aktuellen tiefen Niveau von 25 Punkten spielte. Aber nichts desto trotz, ein kurzes Aufflackern meines Potentials. Ich wünsche mir bald mehr davon erfahren zu dürfen.

Kerstin und Kate begleiteten mich auf meiner bisher besten Golfrunde

Noch besser essen als Gott in Frankreich

Wir essen nicht wie die Götter in Frankreich, sondern noch viiiieeel besser. Wir haben uns einen kleinen Holzkohlegrill gekauft (60 Euro inkl. Zubehör und Holzkohle), denn wir lieben Fisch und Gemüse vom Grill. Zur Einweihung gab es Doradenfilet und einen Lachs/Thunfisch-Spiess. Dazu leckeren Gemüsereis. Habe gehört, dass Gott soeben von Frankreich Richtung Algarve reist.

Mittagessen am Meer

Auf Empfehlung einer englischen Bekannten, die zeitweise hier in Vilamoura wohnt, haben wir mit dem Fahrrad einen Ausflug ans Meer zu einem der besten Restaurants gemacht. Dieses liegt direkt am Meer und beim Rauschen der Wellen und Blick aufs Meer genossen wir einen Vino Verde und einen fangfrischen Fisch vom Grill. Was gibt es Schöneres? Wir haben auch gleich nochmals für nächsten Sonntag Nachmittag und für Weihnachten reserviert.

Mit dem Fahrrad fuhren wir rund 20 Minuten von den Prado Villas dem Meer entlang zum BJ’s Fischrestaurant

Ausflug nach Tavira und ein Fado Konzert vom Feinsten

Am Samstag, 5. November fuhren wir nach Tavira, ein hübsches Städtchen ca. 45 Minuten östlich von Vilamoura. Ein kurzer Bummel durch die Stadt zur Burg, von wo man eine gute Übersicht über den Ort hat und danach ein Fado Konzert. Fado ist die traditionelle Musik von Portugal. Hier ein Link zu Youtube.

Auf der Burg von Tavira hat man einen schönen Blick über die Stadt. Aber auch die Burg mit der Kirche ist sehr pitoresk.

Fado ist die typische Musik von Portugal. Auch wenn ich die Texte nicht verstanden habe, sicher ging es um Liebe, Sehnsucht und Heimweh.

Mit Strebels auf dem Victoria Course

Hans und Susann haben für zwei Wochen Besuch aus der Schweiz. Jacqueline und Marcel Strebel verlängern die Golfsaison hier in Vilamoura. Meist spielen die vier zusammen, aber am Freitag 4. November hatten wir die Ehre mit Strebels auf dem Victoria Course zu spielen. Ein paar Tage nach dem Profiturnier der European DP World Tour zeigt sich der Victoria Course als ein anderer Platz, als wir vor zwei Wochen gespielt haben. Die Greens sind schnell und die Roughs unheimlich hoch und dicht. Ein Ball, der nicht auf dem Fairway liegt findet man nur per Zufall, wenn man gerade über dem Ball steht. Trotzdem hat uns die Runde sehr gut gefallen.

Bootsausflug zu den Höhlen von Benagil

Obwohl wir «golfangefressen» sind und vor allem ich mich nach einer Runde Golf bereits auf die nächste freue, unternehmen wir ab und zu auch Ausflüge in die Umgebung, wo wir gerade sind. Die Algarve ist u.a. auch bekannt für die steilen Küsten und Höhlen (die meist nur vom Boot aus zu sehen sind). Um nicht ganz als «Kulturbanausen» dazustehen, haben wir zusammen mit unseren Freunden Susann und Hans eine Bootstour zu den Benagil Höhlen gemacht.

Fazit: Ganz nett, einmal gesehen OK, aber müssen wir das nächste Jahr nicht wieder machen…

Der Küste entlang Richtung Westen fahren wir bis zu den Benagil Höhlen

Wie man Golf auch spielen könnte

An diesem sonnigen und warmen Sonntag – dem 30.10.2022 – fahren wir mit unseren Fahrrädern zum Dom Pedro Victoria Golfplatz. Hier findet das Portugal Masters der DP World Tour statt. Wir wollen mal sehen, wie man Golf auch spielen könnte und ob wir von den Profis noch was abgucken können. Es ist zwar beeindruckend, wie weit und zum Teil präzise die Cracks den Ball schlagen, aber auch die besten der Besten machen ab und zu dieselben Fehlerschläge wie wir Amateure. Ausserdem müssen wir feststellen, das Golf spielen viel mehr Freude bereitet als Golf zusehen. Deshalb freuen wir uns schon wieder auf die nächste Runde Golf auf einem der wunderschönen Dom Pedro Golfplätze.

Trotzdem ist es schön, die Profis, welche man sonst nur vom Fernseher her kennt hautnah mitzuerleben. Auf den Fotos Sebastian Heise (D) und Eduardo Molinari (IT). Die ganz grossen Namen fehlen jedoch, da diese nicht in Europa sondern in den USA spielen, wo das Preisgeld das Mehrfache von hier ist.

Nachtessen mit Tamifrei und Strebels

Seit einer Woche sind nun auch Susann Tamisier und Hans Frei hier in Vilamoura. Sie haben die Villa Nr. 14 gleich neben uns gemietet und überwintern mit uns bis Ende März hier an der Algarve. Gestern bekamen die Zwei bereits ihren ersten Besuch; Jacqueline und Marcel Strebel werden für zwei Wochen hier sein. Es ist schön bekannte Gesichter zu sehen und Schweizeredeutsch zu hören/sprechen.

An der Marina von Vilamoura gibt es fast unzählige schöne Restaurants. Wir genossen einen gemütlichen Abend mit leckerem Essen im Thai Marina.

Marcel und Jaqueline
Susann und Hans
Kerstin und Peter

Ausflug ans Meer (Praia do Arrifes und Secco Sagres)

An unseren golffreien Tagen machen wir Einkäufe, geniessen das Nichtstun oder erkunden die Umgebung. Am 14.10.2022 fuhren wir von Vilamoura Richtung Westen ans Meer. Zuerst nach Praia do Arrifes und dann weiter nach Secco Sagres. Wir sind aber weder Wasserratten noch Strandlieger, so haben wir einfach die schöne Landschaft genossen und Fotos gemacht.

Praia do Arrifes

Secco Sagres

Wieder in Portugal

Nach einem schönen Sommer in der Schweiz, wo wir v.a. die Besuche bei meinen Eltern genossen, viele Freunde getroffen und auch viel Golf gespielt haben, sind wir Ende September wieder Richtung Süden gefahren. Nach 3 Tagen Fahrt sind wir in Vilamoura an der Algarve angekommen und haben unser kleines Häuschen in den Prado Villas bezogen. Die Nummer 13 wird uns für die nächsten 6 Monate sicher viel Glück bringen. Vieles haben wir mitgebracht, trotzdem haben wir noch ein paar Kleinigkeiten gekauft, damit wir uns hier richtig wohl fühlen. Ebenfalls haben wir mit einem Zaun unsere Terrasse «gesichert», so dass unsere zwei Lieben nicht abhauen können und wir uns nicht sorgen müssen.

Erste Eindrücke vom Haus, der Umgebung und unserer ersten Golfrunde auf dem Dom Pedro Millenium Platz seht Ihr hier. Ich bin gespannt, was wir diesen Winter alles erleben und über was ich Euch berichten kann.

Die erste Runde Golf auf dem Dom Pedro Millenium Course

Unser Aufenthalt in der Schweiz – Wohnen und Golf

Wohnen / Unterkünfte

Wir haben an drei verschiedenen Orten gewohnt. Zuerst in Erlinsbach, wo ich mich nicht richtig wohl fühlte (siehe Bericht «…es sollte ein schöner Sommer werden». Nach unserer Englandreise, wohnen wir für 2 1/2 Monate in Aarau, in der Wohnung von Lars und Lilian, die von April bis anfangs September den Pacific Crest Trail wandern. Und bevor wir anfangs Oktober wieder nach Süden ziehen, haben wir uns an der Neustrasse in Wettingen eine neue Bleibe eingerichtet. Einen «Abstellraum» haben wir zu unserem Schlafzimmer umfunktioniert und einen Drittel des Schulungsraumes zu unserem Wohnzimmer abgetrennt. Eine kleine Küche ist ebenfalls vorhanden, so dass wir in Zukunft für unsere Aufenthalte in der Schweiz jeweils in Wettingen logieren werden.

Golf

10 Clubs mit einer Mitgliedschaft spielen, das ist PPG

Wir haben im Golfclub Wylihof eine Schnuppermitgliedschaft gekauft. Somit hatten wir das Recht, auf 10 verschiedenen Golfplätzen kostenlos zu spielen. Dies nutzten wir ausgiebig und haben insgesamt über 50 mal auf diesen Plätzen gespielt, so dass sich eine Runde Golf auf rund CHF 50 beläuft – ein guter Preis für die Qualität der Plätze. Am meisten spielten wir in Heidental, das von unseren Unterkünften am nächsten lag. Obere Alp und Engelberg spielten wir vor allem, wenn es im Unterland heiss war und wir die etwas tieferen Temperaturen in der Höhe genossen. Lavaux, Interlaken spielten wir, als wir sonst dort in der Gegend waren und nach Gstaad haben wir mal einen Tagesausflug gemacht. Wir planen auch im 2023 wieder bei einem PPG-Platz eine Mitgliedschaft zu kaufen.

HIO Schlägerfitting in Lugano

Aber zuerst wollte ich mir ein Geschenk machen. Schon lange freute ich mich auf ein Schläger-Fitting bei HIO in Lugano und auf neue Golfschläger. Die bisherigen sind nun 7 Jahre alt und da Golf nun noch mehr Zeit in meinem Leben einnimmt, dürfen es auch wieder einmal neue Schläger sein. Die bisherigen werden nun von Marco, einem ehemaligen Arbeitskollegen weitergespielt, der neu mit dem Golf begonnen hat.

ASGI Bündner Classic

Vom 11.-13. September nahmen wir an der ASGI Bündner Classic Teil. Das ist eine Turnierserie mit drei Turnieren; je auf den Plätzen Bad Alvaneu, Davos und Bad Ragaz. Bilder folgen. Das Wetter war wunderbar; im Bündnerland spricht man von einem Indian Summer. Es waren drei perfekte Golftage und der Stein war an allen drei Tagen trocken ==> siehe Bild Wetterstation – den Stein sieht man links von Kerstin 😉

Genussreise ins Piemont

Unsere Genussreise mit der Familie wird schon zur Tradition. Bereits zum dritten Mal sind wir (meine Eltern, mein Bruder und Kerstin) im Spätsommer für ein paar Tage ins Piemont gefahren. Wir übernachten jeweils im Hotel i Castelli in Alba, welches ideal und zentrumsnah gelegen ist. Tagsüber besuchen wir Weingüter, degustieren und kaufen Weine. Abends schlemmen wir im Enoclub in Alba und im Bovio in La Morra, für mich das beste Restaurant. Wenn ich bei mini Beiz dini Beiz mitmachen würde, wäre dies das Restaurant, das ich wählen würde. Am Samstag assen wir in Mailand im Ribot noch zu Mittag, bevor wir dann nach Bad Ragaz fuhren, um an der ASGI Bündner Classic (3tägiges Golfturnier) mitzumachen. Vom Piemont hier ein paar Eindrücke und Erinnerungen.

Unser Aufenthalt in der Schweiz – Ausflüge

Verkehrshaus Luzern (08.06.2022)

Am 8. Juni fuhr ich mit dem Zug nach Luzern und nahm das Schiff zum Lido. Ich besuchte mit meinem Golffreund Fritz das Verkehrshaus Luzern. Das letzte mal war ich wahrscheinlich vor über 30 Jahren hier. Es gibt so viele Dinge zu sehen, so dass der Tag im Flug vorbei ging.

Tellspiele Interlaken (14.06.2022)

Zu Kerstins Geburtstag habe ich Ihr Tickets für die Tellspiele in Interlaken geschenkt. Dieses Freiluft Theater zeigt die Geschichte der Schweiz mit dem Schuss mit der Armbrust auf den Apfel von Willis Kopf und den Rütlischwur der drei Urkantone. Das Tell-Denkmal und die Rütliwiese wollen wir dann in echt auch noch besuchen, sobald wir das GA der SBB haben.

Mit dem GA unterwegs

Im Sommer 2022 ist es in der Schweiz fast zu heiss zum golfen. Drei Wochen sind wir nach England «geflüchtet» und vom 14.07.-13.08.2022 haben wir bei der SBB ein Schnupper GA für 340 Franken gekauft. Insgesamt haben wir dieses 19x genutzt:

Thun und Thunersee, Besuch von Renate in Luzern, Rigi und Vierwaldstättersee, Stoos, Schloss Heideck, Essen im Hiltl in Zürich, Technorama Winterthur, Basel Rheinschwimmen, Rundreise Basel-Delémont-Biel-Solothurn, Gruyere, Besuch von Brigitte in Reigoldswil, 1. August Feuerwerk in Basel, mit meinem Vater nach Locarno, Glacier 3000, Treffen in Oerlikon mit Sigi und Christa, Taufe von Felix in Glarus, Stanserhorn, Kreuzlingen/Stein am Rhein und Essen Moules et frites in Bern.
Von ein paar Ausflügen gibt es nachstehend Fotos und Berichte.

Thun und Thunersee (14.07.2022)

Per heute haben wir für einen Monat das SBB GA gekauft und können so alle öffentlichen Verkehrsmittel (Bahn, Bus, Schiff, Bergbahnen) kostenlos nutzen. Als erstes haben wir einen Ausflug nach Thun gemacht und sind dann mit dem Schiff von Thun nach Interlaken gefahren. Bei diesem heissen Wetter war es auf dem Schiff doch noch einigermassen erträglich. Die Aussicht auf die Berner Alpen ist einfach wunderschön, wie im Bilderbuch. Wir begriffen, weshalb die Ausländer die Schweiz so lieben; wir tun es auch.

Rigi und Vierwaldstättersee (16.07.2022)

Ein weiterer heisser Tag in der Schweiz, welchem wir in die Berge entfliehen. Heute auf die Königin der Berge, die Rigi. Nebst dem Pilatus (werden wir am 21.07.2022 besuchen) einer der bekanntesten Berge der Region Luzern.

Mit dem Zug nach Arth Goldau und von dort mit der Zahnradbahn auf Rigi Kulm. Von hier hat mein eine super Weitsicht ins Schweizer Mittelland. Zu Fuss gehen wir eine 3/4 Stunde nach Rigi Kaltbad. Hier haben meine Eltern vor 55 Jahren geheiratet.

Von Rigi Kaltbad mit der Seilbahn nach Weggis und dann mit dem Schiff über den Vierwaldstättersee nach Flüelen und dann nach Altdorf. Wir haben die Station «Rütli» gesehen, (aufs Rütli wollen wir auch noch einmal), die Tellsplatte und in Altdorf das Telldenkmal. Ein schöner Tag im Herzen der Schweiz.

Stoos – steilste Standseilbahn der Welt (20.07.2022)

Heute waren wir auf dem Stoos mit der steilsten Standseilbahn der Welt (110% = 47.7 Grad Steigung). Auf gut 1300 m ü.M. war es immer noch sehr warm, so dass wir im Stoosseeli unsere Füsse ins kühle Nass streckten. Zum baden war es uns das Wasser aber doch zu kalt.

Stoosbahn

Schloss Heidegg (21.07.2022)

Der heutige Ausflug ging nur ins Seetal. Mit dem Zug von Aarau über Lenzburg bis Heidegg. Von dort zu Fuss zum Schloss Heidegg. Der dortige Rosengarten wurde mir von meiner Kollegin Claudia empfohlen. Nach Besichtigung des Rosengartens (leider blühten noch nicht so viele Rosen), wanderten wir durch Wald und über Wiesen zurück nach Hitzkirch, von wo es wieder zurück nach Aarau ging.

Technorama (23.07.2022)

Wieder einmal nach über 30 Jahren besuchte ich das Technorama in Winterthur. Ein Ort, wo Physik erlebt werden kann.

Schwimmen im Rhein (25.07.2022)

An heissen Tagen wie heute, bei über 34° Grad im Schatten, gibt es fast nichts schöneres, als im Rhein zu schwimmen. Bei angenehmer Wassertemperatur von 25° Grad stiegen wir beim Tinguely Museum in den Rhein. Kleider, Handy etc. sind im Wickelfisch gut geschützt und geben gleichzeitig Auftrieb im Wasser. Der Ausstieg ist dann bei der Kaserne, wo wir am Rheinufer uns an der Sonne trocknen lassen. Ein erfrischendes Erlebnis, das wir sicher nochmals machen werden; die Aussichten zeigen, dass die Temperaturen noch sicher eine Woche heiss bleiben.

Mit den Schiff vom Bielersee nach Solothurn (26.07.2022)

Am heutigen Tag wollten wir per Zufallsapp die ÖV nutzen. Zuerst fuhren wir in Aarau von Gleis 12 fünf Stationen nach Gränichen. Hier ging es jedoch nur wieder zurück nach Aarau oder weiter nach Menziken. Schon nach einer halben Stunde fanden wir unsere Idee etwas doof. Aber wir versuchten es nochmals. Also zurück nach Aarau und den ersten Zug nehmen. Die Zufallsapp sagte fünf Stationen. Nach ca. 45 Minuten waren wir in Basel. Von hier geht es nach Frankreich oder Deutschland, wo unser GA nicht gültig ist. Zurück Richtung Zürich wollten wir nicht, also beschlossen wir ohne App, die S-Bahn Richtung Delémont zu nehmen. Von dort via Moutier nach Biel. In Biel fand 2002 die Expo statt; Erinnerungen kamen auf. Am See stellten wir fest, dass es eine Flussfahrt auf der Aare nach Solothurn gibt. Wir bestiegen das Schiff und fuhren 2 1/2 Stunden die Aare runter. Von Solothurn ging es dann mit dem Zug zurück nach Aarau. Auch mal spannend, wenn man am morgen bei der Abfahrt nicht weiss, wohin uns die Gleise und das Schiff führt.

Fondue und Alphornmusik – Nach viel Geduld ein Schweizer-Klischee-Tag in Gruyère (28.07.2022)

Eigentlich wollten wir um 12.15h in Gruyère sein, um dort ein Fondue und Raclette zu essen und danach die Cailler Schokoladenfabrik in Broc zu besuchen. Wir waren auch rechtzeitig aufgestanden, haben den richtigen Zug bis nach Bulle genommen, aber dort habe ich mich vertan und wir verpassten wegen 1 Minuten den Anschlusszug nach Gruyère . Der nächste Zug ging erst eine Stunde später, also beschlossen wir (ich), den Bus nach Broc zu nehmen und von dort nach Gruyère zu fahren. Nach einer Stunde waren wir aber wieder in Bulle und wieder um 1 Minuten den Zug nach Gruyère verpasst. Kerstin war not amused. Wir beschlossen zu Fuss nach Gruyère zu gehen, in 40 Minuten sollten wir dort sein. Dank Autostopp und einer kurzen Wanderung durch den Wald auf den Schlosshügel, waren wir um 14.00h endlich am Ziel. Wir stärkten uns mit Fondue und Raclette und zum Dessert Himbeeren mit Doublecrème. Dazu stilecht Alphornbläser und Fahnenschwinger. Schweizer-Klischee zum feinsten.

Glacier 3000 – A high level experience (04.08.2022)

Den Peak Walk by Tissot auf dem Glacier 3000 wollte ich schon lange mal machen. Auf knapp 3000 m ü.M. wurden zwei Berggipfel mit einer Hängebrücke verbunden. Am heutigen HItzetag (im Unterland 37°C) war es auf knapp 3000 m sehr angenehm mit 18°C und die Fernsicht war wunderbar. Wir schauten weit ins Welschland hinein, auf die Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau, auf den Mont Blanc und auch das Matterhorn war noch zu sehen.

Die Anreise führte via Spiez, Zweisimmen, Gstaad auf den Col de Pillon und von dort per Seilbahn auf den Gletscher. Die Rückreise über Les Diablerets, Aigle, Yverdon-les-Bains zurück nach Aarau. Wieder ein wunderbarer Ausflug. Weshalb in die Ferne schweifen, denn das Schöne liegt so nah.

Stanserhorn (10.08.2022)

Ein weiterer Punkt auf unserer Ausflugsliste war die Fahrt mit der «Cabrio-Bahn» aufs Stanserhorn. Wieder ein schönes und einzigartiges Erlebnis.

Vom Bodensee nach Stein am Rhein (11.08.2022)

Der letzte grössere Ausflug mit dem GA unternahmen wir nach Kreuzlingen und fuhren mit dem Schiff nach Stein am Rhein. Wir haben alle Ausflüge sehr genossen und können uns vorstellen, auch im nächsten Jahr wieder für einen Monat ein GA zu kaufen und die Schweiz zu erkunden.

18 Ladies

Der heutige Beitrag ist v.a. für meine golfenden Leser bestimmt. Nicht weil ich die anderen ausschliessen möchte, aber weil Nicht-Golfer wahrscheinlich mit der Golfsprache nicht allzuviel anfangen können.

Für die Golfer unter den Lesern, die können diesen Abschnitt überspringen. Für alle Nicht-Golfer hier kurz erklärt, was im Golf eine Lady ist. Also erstens selbstverständlich die Damen, welche Golf spielen. Diese schlagen beim Abschlag ihren Ball vom Abschlag näher zum Loch (d.h. die Herren spielen zuerst und müssen über den Abschlag der Damen spielen. Wenn nun ein Herr mit seinem Abschlag nicht über die Abschlagsbox der Damen kommt, nennt man dies eine «Lady» und er Herr darf nach der Runde einen Apéro für die Gruppe bezahlen, in der er spielt.

Leider ist mein Golfspiel in den letzten 2 Wochen immer schlechter geworden und meine Eisenschläge sind einfach eine Katastrophe. Ich weiss, Susann hat mir schon lange empfohlen, halt mal zum Pro (Golflehrer) zu gehen. Jetzt bin ich an diesem Punkt angekommen und ich habe für Montag eine Pro-Stunde vereinbart. Der heutige Platz «Princes» ist wieder ein typischer Linksplatz und es wird der letzte Platz sein, den wir hier in England spielen, bevor wir am Samstag wieder in die Schweiz zurückfahren. Also um nicht ganz frustriert (golferisch) unsere Golfreise durch England abzuschliessen, habe ich mich entschieden, diese Runde ab dem Damenabschlag «rot» zu spielen. So konnte ich die ganze Runde (also 18 Löcher) nur mit Driver, Holz 5 und Chippen und Putten absolvieren und brauchte keine meiner Eisen zu spielen, die sowieso nicht gehen. Und siehe da, heute spielte ich so 35 Punkte, was deutlich über meinem 2-Wochen-Durchschnitt von 20 Punkten lag und verlor nur einen Ball ggü. ca. 10 pro Runde in den letzten zwei Wochen.

Kniesocken

Am 6. Juli haben wir gegen Abend noch den Royal Cinque Port Golf gespielt. Die Ttime haben wir bewusst auf 16.40h gelegt, da dies die erste Twilight Ttime war und mit £ 110 pro Person gerade noch erschwinglich. Das Wetter war wieder wunderbar und wir wollten wieder in Shorts spielen. Nicht schlecht staunten wir, als mir im Pro Shop mitgeteilt wurde, dass ich nur in langen Hosen oder mit Socken bis zu den Knien spielen darf. Anscheinend mögen sie hier keine Männerbeine (denn Kerstin durfte im Rock und kurzen Socken auf den Platz). Da die Socken besch….. aussehen, entschied ich mich, zurück zur Unterkunft zu fahren und mir lange Hosen anzuziehen. Aber entscheidet selber, ob Ihr die Socken gekauft hättet 😉

Der Platz an und für sich ist sehr schön, ein typischer Linksplatz eben. Hinter dem Deich (ohne Blick aufs Meer), flach mit schnellen Fairways und Greens und hohen Gräsern als Rough und tiefen Bunkern.

Celtic Manor Resort

Vom 3. bis 5. Juli haben wir bei schönstem Wetter die drei Plätze Montcomeri, Roman Road und 2010 im Celtic Manor Resort gespielt. Hier fand 2010 der Ryder Cup statt, den Europa mit 14 1/2 zu 13 1/2 Punkte gegen die USA gewann. Alle drei Plätze sind schön, wobei der Montcomeri der Platz ist, der die meiste Kondition fordert. Es geht dauernd rauf und runter. Für mich nicht ganz einfach, da ich den Bag trage (der Akku meines Jucad ist defekt). Der Ryder Cup Platz ist flach in einem Tal eingebettet mit sehr schönen Löchern.

Bristol

Heute (02.07.2022) haben wir mal wieder einen Golfpausetag eingelegt. In den kommenden fünf Tagen werden wir fünf verschiedene Golfplätze spielen. Aus diesem Grund wollten wir ausgeruht sein. Wer aber schon Städtetrips gemacht hat weiss, dass man an solchen Tagen viel zu Fuss unterwegs ist. Bei uns waren es heute 14 Kilometer. Nach einem kurzen Lunch wollten wir aufstehen, aber jemand hat uns Bleiplatten an die Füsse geschnallt. Jeder Schritt war sehr mühsam und wir sehnten uns, im Hotel aufs Bett zu liegen.

Bristol ist eine spannende Stadt. Wir besuchten das Hafenviertel, die Clifton Hängebrücke, das Museum und das restaurierte Schiff SS Great Britain und suchten in der Stadt die Kunstwerke von Banksy, einem lokalen und weltberühmten Künstler. Eigentlich wollten wir noch den englischen Garten der Universität von Bristol besuchen, aber unsere Beine streikten.

Der älteste Golfclub Englands – Royal North Devon

Bei trockenem Wetter, manchmal sogar mit etwas Sonnenschein spielten wir Royal Devon North, den ältesten Golfplatz Englands. Der erste Eintrag für den Clubmeister stammt aus dem Jahr 1864. Royal North Devon ist ein schöner Linksplatz. Wie schon gesagt, ich liebe Linksplätze, aber das heisst nicht, dass ich dort gut spiele. Ich strich die ersten zwei Löcher und brauchte bis zur vierten Bahn, bis ich ins Spiel fand. So sind meine 31 Punkte gar nicht so schlecht.

Dieser Platz ist noch ursprünglich, die Greenkeeper haben 4 Beine und blöken, wenn man das Green nicht trifft. Auf den Fairways muss man aufpassen, um nicht in einen Sch….haufen zu treten, der Wind weht ständig. Die Bunker sind manchmal tiefer als ich gross bin (siehe Bild).

Aber es macht Spass hier zu spielen!

Padstow Harbour

Der 28. Juni war ein verregneter Tag und wir beschlossen deshalb wieder einen golffreien Tag einzuschieben. Tripadvisor meinte, Padstow Harbour sei ein lauschiges typisches Fischerdorf, das auch in den Rosamunde Pilchner Filmen vorkommt. Also entschieden wir, uns dieses Fischerdorf anzusehen. Wir waren nicht die einzigen und so spektakulär wir Tripadvisor uns dies schmackhaft machte, war es nun auch wieder nicht. Aber der Spaziergang zum Aussichtspunkt über das Fischerdorf war doch schön. Wir haben uns mindestens etwas bewegt, wenn wir schon nicht golfen.

Blinde Löcher und einen Albatros

Von unserer Unterkunft «Oceanside Hotel» in Newquay hatten wir einen direkten Blick auf den Newquay Golfplatz und das Meer. Wir beschlossen jedoch einen Golf-Pausetag zu machen, da wir am kommenden Tag den Perranporth Golfplatz spielen wollten. Es zeigte sich jedoch, dass dies ein Fehler war. Der Newquay Golfplatz lag schön am Meer, war eher flach und mit breiten Fairways.

Newquay Golf und Meer – unsere Aussicht vom Zimmer

Beim Perranporth Golfplatz waren 16 der 18 Löcher «blind» und ich wusste meist nicht wohin ich spielen sollte. Das ist eine äusserst schlechte Kombination mit meinem aktuellen Spielniveau. Ich verlor unzählige Bälle und nach 18 Löchern erreichte ich gerade mal 20 Punkte. Was für ein Frust. Ich hasse dieses Spiel und trotzdem liebe ich es. Trotzdem gab es noch einen Albatros (im Golf sind das 3 Schläge unter PAR), aber natürlich nicht auf dem Golfplatz, sondern vor unserem Fenster auf dem Balkontisch.

Treewidden Garden – ein mal anderer englischer Garten

England ist für seine schönen Gärten bekannt und auch wir wollten einen davon sehen. Trewidden Garden lag nur zwei Meilen von unserer Unterkunft in Sennenrise entfernt. Auf seinen 6 ha zeigt der Garten eine der besten Sammlungen an Kamelien und Magnolien in England. Leider war es für die Blütezeit noch zu früh. Wir genossen zwar den Spaziergang durch den Garten resp. den Wald. Aber unter einem englischen Garten verstehe ich etwas anderes. Mal sehen, ob wir später auf unserer Reise doch noch einen typischen englischen Garten finden.

..überfordert

Dass ich ab und an beim Golfen überfordert bin, wissen meine Golfkollegen sicher. Das ist ja auch der Grund, dass ich vor ein paar Tagen im America Golfshop 120 Stk. Lakeballs gekauft habe. Eine 24er Packung ist inzwischen wieder auf den Golfplätzen verteilt 😉

Es ist vielleicht auch bekannt, dass ich Langusten und Krabben liebe. Deshalb habe ich in einem Pub, in welchem es fangfrische Krabben auf der Karte hatte, keinen Moment gezögert und mir diese Köstlichkeit bestellt. Dass die Krabbe als Ganzes und nicht zerlegt serviert wird, habe ich nicht erwartet. Ich war überfordert und «saute» den ganzen Tisch, mein Shirt und alles ein. Das Foto nach dem Verzehr erspare ich Euch. Aber es war einfach super lecker.

Lands End

Am westlichsten Zipfel von Grossbritannien bei Lands End schauten wir Richtung Amerika, aber nichts als Meer. Es ist hier nicht anders als am westlichsten Punkt von Europa in Portugal, wo wir anfangs Jahr waren. Felsen, Aussichtspunkt Richtung Amerika (ich fragte mich, wer zahlt für das Fernrohr um auf das Meer zu blicken?), Wind und touristische Kioske. Trotzdem war es schön, aber uns hätte die Aussicht vom Cape Cornwell Golfplatz gereicht.

Bei lands end ist es sehr windig

Hope Cove

Unsere heutige Unterkunft liegt in Hope Cove, direkt am Meer. Wir sind in einem Pub einquartiert und haben dort leckere Muscheln und einen fangfrischen Fisch gegessen. Dazu Cider, Weisswein und Malbec. Köstlich.

Etwas windig war es in Hope Cove, aber trotzdem sehr schön.

Sicht auf Hope Cove

…und heute kein Foto von mir. Nur Kerstin 🙂

Zwischenhalt in Stonehenge und 120 Golfbälle

Mein Golfspiel lässt im Moment etwas zu Wünschen übrig. Ein Engländer sagte uns, «today the golf went not right – everything went right». Aus diesem Grund mussten wir auf dem Weg nach Stonehenge im American Golf Store einen Zwischenstop einlegen, damit ich mir neue gebrauchte Bälle kaufen konnte. Ich habe mal 5 Packungen à 24 Bälle (Titleist Pro V1) für £17 pro Schachtel gekauft. Ich hoffe, das reicht bis zum Ende des Urlaubs.

Das Wetter war durchzogen und es tröpfelte immer wieder. So beschlossen wir heute nur Stonehenge zu besuchen und einen golffreien Tag einzulegen. Das gibt mir auch die Zeit, um im Pub «Fisherman’s Hunt», in welchem wir auch nächtigen, unsere Website wieder zu aktualisieren. Ich gebe mir Mühe, nun wieder regelmässiger zu berichten und ich freue mich auf die Feedbacks und Kommentare meiner kleinen, aber sehr geschätzten Leserschaft.

Da wir heute nicht Golf spielen, haben wir uns entschlossen, den rund 2 Kilometer langen Weg vom Besucherzentrum zu den Stones zu Fuss zu gehen und nicht den Shuttlebus zu nehmen. Schon aus der Ferne sahen wir den Steinkreis und von der Nähe sind die Megalithen schon beeindruckend.

Ausserdem habe ich, wie versprochen, auch mal ein Foto von Kerstin gemacht 😀

Von Folkstone der Küste entlang nach Seaford

England sieht immer noch so aus, wie wir es in Erinnerung haben. Die Häuser, entweder mit den «roten» Backsteinen oder in Naturfarben; alles etwas heruntergekommen und in den Hotels die Teppiche, die wahrscheinlich zu King Georges Krönung neu verlegt wurden. Aber auch das Wetter ist so, wie ich es in Erinnerung habe, viel Sonne, angenehme Temperaturen und viel weniger Regen als die meisten denken, wenn man vom englischen Wetter spricht.

Von unserem Hotelzimmer aus konnten wir aufs Meer sehen. Ein Foto des Zimmers ersparen wir Euch und unserer Erinnerung.

In Folkstone mussten wir zuerst für Konnektivität sorgen, da Peter (der Schreibende; also ich) die falschen Stecker-Adapter eingepackt hat. Aber bereits im ersten Geschäft, das wir aufsuchten, wurden wir fündig. Der nette Verkäufer hat kurzerhand bei unserer mitgebrachten CH-Steckleiste den Stecker abgeknipst und einen UK-Stecker montiert.

Unser erster Golfstop war der Seaford Head Golf Course. Ein etwas hügeliger Platz, aber mit atemberaubender Aussicht auf Seaford und die Seven-Sisters. So konnten wir das erste «Kultur-Higlight» direkt mit Golf verbinden.

Als die Sieben Schwestern (Seven Sisters) wird die Kliffküste die zwischen Eastbourne und Seaford gelegen ist, bezeichnet. Sie sind die eindrucksvollsten Klippen der South Downs in Sussex. Bei den Seven Sisters handelt es sich um eine Kette aufeinander folgender Kreidefelsen der Küstenlinie. Da es sich um acht Kuppen und sieben Senken handelt, ist strittig, ob sich der Name auf die Kuppen oder die Senken bezieht. Laut einer Ausstellung im Besucherzentrum des National Trust bei Birling Gap ist die Bezeichnung Seven Sisters um 1600 entstanden. Erst danach hat sich durch die kontinuierliche Erosion eine weitere Klippe, die achte Schwester, gebildet.

Sicht auf die Seven-Sisters von Loch 15 des Seaford Head Golf Club
…und Sicht auf die Stadt Seaford von Loch 2

Übernachtet haben wir einem B&B ohne Breakfast aber mit Sicht auf den Hafen. Das Zimmer und das Bett waren aber etwas klein für zwei.

Ich habe Glück, da ich die meisten Texte hier schreibe und unsere Website à-jour halte und Kerstin für die Fotos zuständig ist, bin ich öfter auf den Fotos. Aber ich gebe mir Mühe öfter mal auch ein Foto von Kerstin zu machen 😉

Reise durch Südengland – die Anreise nach Folkstone

Unseren Schweiz-Aufenthalt unterbrechen wir für 3 Wochen und reisen durch Südengland. Einerseits brauchen wir wieder einmal Ferien (die letzten liegen bereits über zwei Jahre zurück – März 2020 in Belek – und anderseits flüchten wir von der Hitze in der Schweiz und geniessen den englischen Sommer bei angenehmen 20 – 24 Grad.

vom 20. Juni – 9. Juli reisen wir durch den Süden Englands

Über Bergheim im Elsass fahren wir nach Calais, wo wir am Montagabend den Autozug durch den Eurotunnel nehmen. In Folkstone übernachten wir nach einer langen Anfahrt, bevor es dann Richtung Westen entlang der Südküste von England geht. Wir freuen uns auf vielen schönen Golfplätzen zu spielen und wenn ab und an mal etwas Kultur «mitgenommen» werden kann, machen wir auch das.

Bergheim im Elsass

Vor dem Verladen auf den Eurotunnel-Autozug, hatten wir noch Zeit für eine rasche 9-Loch Runde in Dünkirchen und ein Nachtessen in Calais. Für Nicht-Golfer sieht sowieso jeder Platz gleich aus; wir geniessen es aber, verschiedene Plätze zu spielen und nutzen fast jede freie Minute um einen neuen Platz kennenzulernen.

…es sollte ein schöner Sommer werden

Den Sommer 2022 haben wir mehrmals «umgeplant» von Bretagne über Peniche bis wir uns schlussendlich für die Schweiz entschieden haben, um öfters mal die Familie und Freunde zu sehen. Ursprünglich war dann geplant bei Freunden in Lenzburg zu wohnen. Leider haben diese zwei Wochen vor Einzug dann doch entschieden, dass es für sie nicht passt. So mussten wir sehr kurzfristig eine Unterkunft suchen. Kriterien: Katzen erlaubt und Terrasse, Nähe von Wettingen und Wylihof, wo wir eine Golfmitgliedschaft gekauft hatten. So kurzfristig ist dies nicht so einfach. Wir haben dann die Wohnung in Erlinsbach AG genommen, welche über eine grosse Terrasse für die Katzen verfügt. Vor allem Jeanny geniesst die Sonne auf der grossen Terrasse. Diese ist für uns jedoch trotz Grösse ungemütlich, da sehr zugig, lärmig von der Strasse Küttigen-Erlinsbach und die Gartenmöbel total unbequem, so dass wir kaum auf der Terrasse sind. Auch in der Wohnung fühle ich mich gar nicht wohl. Alles ist so, wie x-Jahre gebraucht und dann für die «Ferienwohnung» reicht es schon…..und das für über 3’300 Franken pro Monat. Ich zähle schon lange die Tage, bis wir am 19.06. hier ausziehen können und für drei Wochen nach Südengland fahren; so können wir hier in Erlinsbach früher raus 🙂

Wir hoffen, dass uns dann die Unterkunft ab Mitte Juli bei Lars und Lilian in Aarau besser gefällt.

Westcliff – einer der schönsten Golfplätze ausserhalb Schottlands

Auf den Westcliff waren wir besonders gespannt, wird er doch als einer der schönsten und besten Plätze in Europa genannt. Er soll aber auch extrem schwierig und ein «Ballfresser» sein. Wir haben während unseres Aufenthalts hier in Praia del Rey diesen Platz dreimal gespielt. Er ist wirklich super schön, mit vielen Dünen, spannenden Bahnen und wunderbaren Blicken auf den Atlantik. Aber entweder spielen wir nach 6 Monaten intensivem Golf schon viel besser oder der Platz ist doch nicht so schwierig wie befürchtet. Auf jeden Fall brauchten wir die extra gekauften Bälle nicht (ich habe je nach Runde zwischen einem bis fünf Bälle verloren – also nicht mehr oder weniger als auf anderen Plätzen) und für den Score von bis zu 33 Punkten muss ich mich nicht schämen. Für mich ist der Westcliff einer der schönsten und spannendsten Golfplätzen ausserhalb von Schottland. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich wilde Plätze mit Linkscharakter liebe, egal ob die Sonne scheint oder es windig ist und wir sogar zweimal verregnet wurden. Sicher kommen wir wieder einmal hierher. Hier ein paar Impressionen von unseren Runden:

Das schönste Loch – die Bahn 18

Ausflug nach Lissabon

Barbara wird am Samstag in die Schweiz zurückkehren. Das haben wir genutzt und sind mit ihr am Freitag 11. März 2022 nach Lissabon gefahren. Leider war das Wetter am Vormittag durchzogen, nachmittags schielte die Sonne ab und zu hinter den Wolken hervor. Trotzdem haben wir den gemeinsamen Stadtrundgang genossen, haben Apéro genommen und noch ein letztes gemeinsames Mittagessen bei der Markthalle verzehrt. Es war eine schöne Woche zusammen mit Barbara und sie wird uns auch nächsten Winter an der Algarve wieder besuchen.

Ein paar Impressionen von Lissabon….

Ausflug nach Baleal und Nazaré mit Freunden

An unserer neuen Destination in Praia d’el Rey haben wir Besuch von Freunden. Martin, ein ehemaliger Arbeitskollege von mir und seine Frau Adejane sowie Barbara, eine ehemalige Arbeitskollegin von Kerstin sind für ein paar Tage bei uns. Es ist schön, auch mal etwas Leben im Haus zu haben. Aus diesem Grund ist für uns heute auch ein golffreier Tag.

Nach einem leckeren Frühstück in einem Surfercafé spazierten wir gut 4 Kilometer am Strand von Baleal.

Nach diesem Spaziergang fuhren wir nach Nazaré, rund 50 Kilometer Richtung Norden. Adejane und Martin kennen dort ein typisch portugiesisches Restaurant. Die Fischplatte war einfach köstlich. Leider gibt es zu dieser Jahreszeit die bekannten grossen Wellen nicht, die diesen Ort zum Surferparadies Europas machen. Trotzdem hat uns die Sicht auf das Meer und das Städtchen Nazaré sehr gut gefallen.

…in Schottland, oder doch nicht?

Seit ein paar Tagen sind wir nun hier an der Silver Coast im Praia d’el Rey Golf Resort. Insgesamt gibt es hier vier Golfplätze, den Bom Successo, den Royal Obidos, den Praia d’el Rey und den West Cliff.

Gestern spielten wir den Bom Successo, etwas von der Küste entfernt. Die letzten paar Löcher sind sehr hügelig und die Qualität des Platzes entspricht auch dem relativ günstigen Greenfee. Der Praia d’el Rey, den wir heute spielten ist damit nicht zu vergleichen. Die Fairways schön grün und gepflegt und die Landschaft wild. Bei 10 der 18 Bahnen wähnt man sich auf einem Links-Course in Schottland. Auch mit dem starken Wind (40 km/h) dachten wir eher an Schottland als an Portugal. Aber das Wilde und Raue gefällt uns ja gerade so gut. Wir sind auf die anderen Plätze gespannt.

Unser Zuhause im Praia del Rey bei Peniche

Ausflug nach Sevilla

Als wir noch in Spanien waren, haben wir verschiedene Ausflüge in die Umgebung gemacht. Sevilla, die Hauptstadt von Andalusien, wollten wir ebenfalls besichtigen. Damals entschieden wir uns jedoch, diese Stadt erst von Portugal aus zu besuchen. Von Castro Marim aus liegt Sevilla nur 1 1/2 Autostunden entfernt. Mit knapp 700’000 Einwohnern ist Sevilla die viertgrösste Stadt Spaniens. Wir stiegen im Hotel Fernando III mitten in der Altstadt ab. Ein sehr schönes Hotel, von dem aus vieles zu Fuss erreichbar ist. Am ersten Tag nahmen wir den roten Sightseeing Bus um einen Überblick zu erhalten. Das Quartier der ehemaligen Weltausstellung ist nun ein Technopark, sieht aber etwas heruntergekommen aus. Jedes Land der spanischen Überseegebiete hat in der Stadt einen «Pavillon» gebaut, wobei es sich hier um mehr oder weniger grosse Gebäude handelt, in der heute Museen, Konsulate, Flamencoschulen etc. eingemietet sind.

Unserer Ansicht nach hat uns Valencia und Malaga wesentlich besser gefallen. Auch die Flamncoshow am Abend hätten wir uns sparen können. Aber man muss alles ausprobieren um zu wissen, was einem gefällt ;-). Mit den Fotos haben wir eine Erinnerung an diese Stadt, die wir aber nicht so bald wieder besuchen werden.

Milo entdeckt die Welt

Dass Milo neugierig ist und keine Angst kennt wissen wir ja bereits. Er fühlte sich an jedem neuen Ort sofort wohl und inspizierte im Haus alles. Aber das Haus ist nicht gross genug, deshalb zieht es Milo in die weite Welt, oder zumindest in die Natur vor unserem Haus. Hunger und Durst führen den Strolch aber immer wieder nach Hause.

Frühling im Januar

Wir geniessen das herrliche Wetter. Fast täglich haben wir einen wolkenlosen Himmel und Temperaturen von 18 bis 22 Grad. Auf dem Golfplatz Benamor und auch auf den Feldern der Bauern blühen bereits die Mandelbäume. Ein wunderbarer Duft liegt in der Luft.

Für uns kaum vorstellbar, dass es in der Schweiz jetzt kalt und nass ist und anstelle der Frühlingsgefühle die Winterkälte vorherrscht. Keine Frage für uns, auch den nächsten Winter werden wir wieder hier an der Algarve verbringen. Wir sind bereits am Erkunden von möglichen Unterkünften. Wir sind überzeugt, auch für den Winter 2022/2023 etwas Schönes für uns zu finden.

Fahrradtour in der Umgebung von Castro Marim

Castelo de Castro Marim – Ermida de San Antonio – Salzgärten

Die Umgebung von Castro Marim bietet sich an, mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Castro Marim hat eine Burg/Schloss, eine schöne Kirche auf dem Hügel, von dem man eine gute Weitsicht hat und Salzgärten. Bei schönstem Wetter aber etwas Wind sind wir wieder einmal mit dem Fahrrad unterwegs.

Nur ein paar Fahrminuten später erreicht man die Ermida de San Antonio und der Mühle. Eine Barrock-Kirche ebenfalls auf einem Hügel am Rande der Stadt Castro Marim.

Wir geniessen das schöne Wetter, die interessanten Sehenswürdigkeiten und vor allem, die grosse Freiheit, nicht mehr arbeiten zu müssen.

Ria Formosa, das wichtigste Naturschutzgebiet der Algarve, und der Sapal von Castro Marim und Vila Real de Santo António, das Schwemmgebiet des Flusses Rio Guadiana, sind zwei geschützte Gebiete, die man zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Boot erkunden kann. Die Fahrt durch das Naturschutzgebiet ist idyllisch.

Sonntagsausflug nach Santa Luzia

An diesem sonnigen und angenehm warmen (18 Grad) Sonntag, sind wir nach Santa Luzia (bei Tavira) gefahren. Dies ist die «Pulpo-Hauptstadt» von Portugal. Mit Susann, Hans und Silvia haben wir in einem kleinen Restaurant am Meer frischen Pulpo genossen.

Meeresbrise

Mit dem Fahrrad und mit dem Auto sind wir schon ans Meer gefahren. Die schönsten Strände und Beizen befinden sich in Monte Gorde, 14 km von unserem Zuhause. Es ist wunderbar die Sonne zu geniessen, die Wellen zu hören und dem Strand entlang zu spazieren.

Fischerboote am Strand von Monte Gordo
Am Meer mit dem Fahrrad. Wir geniessen es, nicht immer das Auto benutzen zu müssen.
…bald sind wir wieder zu Hause. Nur noch eine Steigung, aber mit dem eBike ist das kein Problem.

Apéro nach dem Golf mit Freunden

Nach dem Golf geniessen wir mit unseren Freunden Susann und Hans feine Apéros auf der Sonnenterrasse. Es ist schön, dass wir Susann und Hans auch hier sind. Die Golfrunden sind abwechslungsreich, da wir verschiedene Spielformen in Teams spielen, uns über Gott und die Welt unterhalten, gemeinsam Kochen und Essen und auch Gesellschaftsspiele machen können. Trotzdem hat jedes Paar sein eigenes Haus und auch Zeit für sich. Bis jetzt ist es eine gute Mischung.

@ Susann und Hans: schön dass Ihr hier seid!

Unsere Unterkunft in Castro Marim bis zum 28.02.2022

Von Alcaidesa sind wir am 19.12.2021 nach Castro Marim in Portugal (gleich nach der spanischen Grenze) gefahren. Hier haben wir für 10 Wochen eine Haus gemietet mit Golf inklusive auf 45 Löchern. Das Haus ist ordentlich eingerichtet und verfügt über zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, ein Gäste-WC (wird von Jeanny und Milo genutzt) sowie Wohn-/Esszimmer und Küche. Unsere Dachbox und den Fahrradträger können wir im Aussen-Reduit verstauen.

Leider ist das Wetter seit dem 20.12. regnerisch, so dass wir mehrheitlich zu Hause sind. Trockene Abschnitte nutzen wir um doch etwas Golf zu spielen. Ebenfalls am selben Ort in einem eigenen Haus überwintern unsere Freunde Susann und Hans. Mit ihnen spielen wir ab und zu Golf, geniessen Apéros, machen Gesellschaftsspiele und feiern Weihnachten zusammen. Auch haben wir eine kleine Schachtel mit Weihnachtsdeko mitgenommen und uns eine Kerze gekauft 😉

Rundwanderung zu «La tumba del Capitàn»

Heute (04.12.2021) hatten wir keine Lust zum Golf spielen, trotzdem wollten wir uns ein wenig bewegen. Ganz in der Nähe von Alcaidesa haben wir die Rundwanderung zum Grab des Kapitäns gefunden. Bei schönstem Wetter und 19 Grad (man beachte das Datum!) haben wir die 5.54 km unter die Füsse genommen. In 1 1/4 Std. sind wir über Weiden und durch Dickicht über Stock und Stein gewandert. Obwohl wir beim Golfen länger und weiter gehen, haben wir unsere Beine gespürt; das heisst unsere Kondition hat noch Steigerungspotential. Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung, dann wahrscheinlich in der Umgebung von Castro Marim.

Rundwanderung «La tumba del Capitàn»

Golf Impressionen

Nebst Ausflügen und Erkunden der Umgebung spielen wir auch ab und zu Golf. Im November waren es jedoch nur 8 Runden. Hier ein paar Impressionen. Keine Fotos gibt es vom Estepona Golf. Zwar ein gutes Layout aber ein sterbender Club. Die einzige positive Erinnerung ist die trotz allem aufgestellte Sekretärin im ProShop. Auffällig ist, dass die meisten Golfplätze praktisch betrachtet nur mit Buggy spielbar sind. Es ist hier sehr hügelig und viele Plätze sind sehr weitläufig. Wir finden dies sehr schade, da für uns ein wichtiger Teil des Golfsportes das Gehen ist. Aus diesem Grund ist für uns die Costa de Sol (Golf) nicht das Golferparadies, obwohl es hier über 100 Plätze gibt.

Milo hat zwei Verehrerinnen

In unserer Nachbarswohnung leben zwei Katzen. Heute haben die zwei auf unsere Terrasse geschielt und den grossen Milo entdeckt. Sie waren von seinem Auftreten hin und weg. Wenn ich die zwei Katzen betrachte verstehe ich, wenn Leute, die Milo sehen sagen, dass er wirklich gross ist. Für uns, die wir unsere zwei Lieben jeden Tag um uns haben, fällt deren Grösse gar nicht mehr auf.

Ausflug nach Màlaga

Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht. Trotzdem kam das Treffen in Màlaga mit Sandra unerwartet. Wir waren vor über 30 Jahren zusammen im KV, hatten aber seither keinen Kontakt mehr. Sandra gratulierte mir dieses Jahr auf FB zu meinem Geburtstag und nur weil ich mich bedankte und Grüsse aus Spanien sendete kamen wir ins Gespräch, da Sandra seit 30 Jahren in Màlaga lebt und diese Stadt auf unserer Reiseroute liegt.

So kam es also, dass wir uns gestern in Màlaga trafen. Sandra zeigte uns «ihre» Stadt und zum Schluss trafen wir noch ihren Mann Alberto (ein waschechter Malageño und ein super Typ). Es war ein wunderbarer und interessanter Tag. Wir haben uns sofort in diese sensationelle Stadt verliebt und kommen bestimmt wieder. Vielleicht ist es ja sogar möglich, dass wir Sandra und Alberto nochmals treffen, bevor wir am 19.12.2021 nach Castro Marim fahren. Auf jeden Fall ganz herzlichen Dank liebe Sandra, es war einfach schön mit Dir / Euch gestern!

Màlaga – Stadt der Museen, dort wo die Kunst wohnt

…und nun noch ein paar Impressionen von unserem Stadtrundgang

Ausflug nach Gibraltar

Gibraltar ist ein britisches Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel. Es steht nach dem spanischen Erbfolgekrieg seit 1704 unter der Souveränität des Königreichs Grossbritannien und wurde 1713 von Spanien offiziell im Frieden von Utrecht abgetreten, wird jedoch seitdem von Spanien beansprucht.

Die Fahrzeuge haben das Kennzeichen GBZ und man sieht diese Autos sehr oft in Andalusien. In Gibraltar herrscht Rechtsverkehr und die Autos haben das Lenkrad auf der linken Seite (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Gibraltar ist eine Halbinsel, die die Bucht von Algeciras östlich begrenzt, und liegt an der Nordseite der Strasse von Gibraltar, an der Europa und Afrika sich am nächsten sind. Das Territorium umfasst eine Landfläche von 6,5 km², wobei die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien nur 1,2 Kilometer lang ist. Auf der spanischen Seite der Grenze liegt die Stadt La Línea de la Concepción. Die von Gibraltar beanspruchte Meeresfläche reicht bis zu drei Seemeilen vor die Küste.

Gibraltar besteht aus einem flachen Gebiet, auf welchem die Wohn- und Geschäftsgebäude gebaut sind (es wohnen rund 30’000 Menschen in Gibraltar und es gibt ungefähr gleichviele Unternehmen) und dem Felsen von Gibraltar, der von den Affen bewohnt ist. Der an der Ostseite spektakulär steil aus dem Meer aufragende Kalksteinfelsen fällt schon von weitem über die Bucht von Algeciras ins Auge. Der Felsen erreicht eine Höhe von 426 m und kann mit der Seilbahn oder zu Fuss erklommen werden. Das Material für die Landgewinnung stammt zum grossen Teil aus dem Inneren des Felsens, wo es beim Bau der insgesamt ca. 50 Kilometer Tunnel anfiel.

Gibraltar hat auch einen Flughafen, dessen Piste quer durch die Stadt geht. Bei Start oder Landung von Flugzeugen wird der Verkehr angehalten. Aus dem im Stau stehenden Auto sieht man dann die Flugzeuge vorbeirauschen.

Mit dem Fahrrad die Umgebung erkunden

Noch vor meiner Erkältung haben wir mit unseren zwei Fahrrädern die Umgebung unserer aktuellen Wohnung erkundet. Alcaidesa ist der Teil von San Roque, der die zwei Golfplätze und sehr viele Wohnungen und Häuser beinhaltet. Hier hat es nicht nur Ferienwohnungen noch wohnen nur Golfer hier, nein hier wohnen viele Spanier oder Gibralteser, die in der Umgebung und in Gibraltar arbeiten. Zu Alcaidesa gehört auch ein Zentrum mit Apotheke, Supermarkt, kleiner Polizeistation, vielen Restaurants und Bars sowie ein Beachclub. All dies wollten wir uns ansehen. Wie Ihr von den Fotos von unserer Terrasse aus bereits gesehen habt, liegt unsere Wohnung etwas erhöht und man sieht sehr schön auf das Meer hinunter. So waren wir auch froh, dass wir eBikes haben, denn auch mit Elektromotorenhilfe waren wir über 1 1/2 Stunden unterwegs um nur den Teil um das Zentrum und den Strand abzufahren.

…sniff…

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs. Bitte entschuldigt, dass es in den letzten paar Tagen ruhig war. Ich hatte eine Erkältung und musste mich etwas schonen. Nein es war kein Corona, ich habe zweimal den Schnelltest gemacht, beide negativ. Ja es gibt auch in dieser Zeit noch die Erkältung. Sie kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage – so war es auch bei mir. Aber ich gebe mir Mühe, nun wieder regelmässiger etwas zu berichten und Fotos hochzuladen. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen gute Gesundheit und danke für Eure Geduld 🙂

Von Vinaròs nach Andalusien – Teil 2 Alcaidesa

Nach einer einstündigen Fahrt haben wir das Golf Resort The Links Alcaidesa erreicht. Alex, der Besitzer der gemieteten Wohnung, hat uns persönlich empfangen. Bereits bei der Einfahrt in die Tiefgarage die ersten zwei Highlihts: 1. Die Garage ist genügend hoch, so dass wir mit unserer Dachbox reinfahren können und es stehen uns zwei Parkplätze zur Verfügung; ideal für das Auto und die zwei Fahrräder und die Lagerung der Dachbox.

Auch die Wohnung ist super; hell und einmaliger Ausblick auf den Felsen von Gibraltar. Alex ist ein super Gastgeber. Wir hatten nur zwei Messer und zwei Löffel, der Toster funktionierte nicht richtig. Am nächsten Tag lagen ein Besteckset, 6 Weingläser, ein neuer Toster und ein neuer Staubsauger in der Wohnung. Wenn uns auch noch die Gegend gefällt werden wir sicher wieder einmal hier Station machen. Einziger Wehrmutstropfen ist das Telefonkabel, welches etwas die Aussicht trübt. Trotzdem geniessen wir die Sonne von Morgen früh bis abends um 18.45h.

Von Vinaròs nach Andalusien – Teil 1 Mijas

Am 29. Oktober 2021 fuhren wir vom Panoramica Golf, unserer ersten Destination, rund 840 km in Richtung Süden. Unsere zwei Liebsten schliefen die ganzen 7 1/2 Stunden ohne nur einmal zu Miauen. Es sind wirklich zwei sehr pflegeleichte Katzen.

In der Unterkunft in Mijas wollten wir 7 Wochen bis zum 19.12.2021 bleiben. Ja genau, wollten, denn erstens kommt es anders und zweitens als man glaubt. Nach unserer Ankunft haben wir von Lea den Schlüssel für die Wohnung im zweiten Obergeschoss erhalten. Küche, Bad und Schlafzimmer sahen gut aus, so dass wir innert einer Stunde unser Auto ausräumten und alles in den zweiten Stock trugen. Eine schweisstreibende Arbeit. Wir haben dann sofort entschieden, dass wir zukünftig darauf achten sollten, ob die Unterkunft einen Aufzug hat.

Milo gefiel die Wohnung auf Anhieb und er fand verschiedenste Plätzchen um sich wohl zu fühlen. Jeanny brauchte etwas länger und beobachtete zuerst alles von ihrem Versteck aus. Milo fand es toll, dass er im Schlafzimmer zum Fenster raus und bei der Terrassentür wieder rein konnte. Diesen Rundlauf vollzog er die halbe Nacht.

Während Milo Spass hatte, wollten wir unsere Koffer auspacken und alles einräumen. Die Frage war nur wo. Die Schränke waren voll mit eckligem Zeug und die Schubladen liessen sich nicht öffnen. Also setzten wir uns zuerst einmal aufs Sofa und bemerkten dann die schwarzen Punkte auf dem Boden. Wir nahmen den Sofaüberzug weg und machten einen Satz zurück.

In dieser Wohnung wollten wir unmöglich bleiben. Leider konnten wir uns mit dem Besitzer und auch mit Airbnb nicht einigen, so dass eine Stornierung nicht möglich war. Egal, diese 1’100 Euro konnten wir abschreiben, aber wir wollten für die nächsten 7 Wochen eine Unterkunft, in der wir uns wohl fühlen können. Eine solche fanden wir in Alcaidesa auf dem Golfplatz und wir konnten am Samstag, 30.10.2021 einziehen. Hoffentlich halten die Fotos auf Airbnb das, was wir erhoffen. Einen weiteren Reinfall wollen wir nicht. Liebe Leserinnen und Leser, ob die Unterkunft in Alcaidesa unsern Ansprüchen genügt erfahrt Ihr nächste Woche in Teil 2.

53 2 40’000 zwischen Geschichte und Moderne

Meinen 53. Geburtstag verbrachten wir in Valencia. 2 Tolle Tage zwischen Geschichte und Moderne. Wie bei jeder Stadtbesichtigung ist man lange zu Fuss unterwegs. An diesen zwei Tagen machten wir mehr als 40’000 Schritte. Am Abend des ersten Tages fielen wir müde in ein bequemes Bett. Das Hotel You & Co. Botanico liegt nur 5 Minuten zu Fuss vom Mercat Central in der historischen Altstadt. Hier gibt es auch viele nette Tapas-Bars und Restaurants. Zu Fuss kann man dann in ca. 20 Minuten durch den Jardín del Turia (ehemaliger Fluss, der umgeleitet wurde und nun als grüne Lunge der Stadt fungiert) zur Neustadt Ciudad de las Artes y las Ciencias mit architektonisch spannenden Gebäuden gehen. Dort liegt auch das Oceanografic, dem grössten Aquarium von Europa.

Valencia ist die drittgrösste Stadt Spaniens und hat uns nicht nur wegen seiner tollen Architektur, dem angenehmen Klima, den freundlichen Menschen und dem sehr feinen Essen beindruckt. Valencia ist auch eine sehr fahrradfreundliche Stadt. Fast überall gibt es abgetrennte Radwege und mit dem Fahrrad kommt man überall schnell hin. Auf jeden Fall sind wir von Valencia begeistert. und wir werden ganz sicher wieder nach Valencia kommen, das nächste mal aber mind. 2 Monate. Dann können wir wie die Einheimischen die Stadt per Rad erkunden.

Ausflug nach Peñiscola

Peñíscola liegt rund 20 Minuten südlich von Vianrós. Es zählt rund 7’500 Einwohner. Die Altstadt liegt auf einem imposanten Felsen, der 64 m über dem Meer emporragt und mit dem Festland durch einen Sandstreifen verbunden ist, der früher bei Sturm von den Wellen weggespült wurde, sodass sich die Stadt vorübergehend in eine Insel verwandelte. Das Zentrum der Altstadt bildet eine Festungsburg aus dem 14. Jahrhundert.

Ausflug nach Salou

Am 12./13. Oktober 2022 fuhren wir nach Salou. Dieses Städtchen liegt eine gute Autostunde nördlich von Vinarós. Salou hatten wir schon länger ins Auge gefasst, auch für einen evtl. längeren Aufenthalt. Es gibt dort die Golfanlage «Infinitum» mit 45 Loch. Die zwei Plätze Hills und Lakes wollten wir unbedingt spielen und auch die Stadt kennenlernen. Der Ort ist recht touristisch und daher ab Mitte Oktober praktisch ausgestorben. Zum «Überwintern» scheint das Klima zu kühl, so dass wir einen Langzeitaufenthalt jetzt ausschliessen. Trotzdem haben wir das Golfen auf den zwei Plätzen genossen. Vor allem der Hills-Course ist sehr schön, der Lakes-Course flach und eher langweilige.

Hans komm doch rein…

Am Sonntag sind wir zur Talsperre von Ulldecona gefahren. Das liegt ca. 1/2 Stunde weiter Richtung Landesinnere. Hier war Tiffy mit ihren Eltern jeweils im Sommer baden; d.h. der Vater (Hans) wollte nicht schwimmen gehen, obwohl es doch soooo schön und angenehm war. Hans komm doch rein…. (Insider wissen um was es geht, die anderen schauen sich am besten Loriot an –> Klick auf das Foto).

Talsperre und Stausee von Ulldecona

Panoramica Golf & Country Resort

Der Golfplatz «Panoramica» wurde von Bernhard Langer entworfen. Das Layout ist super schön, die Fairways onduliert und angenehm zu gehen. Ein fairer Platz aber trotzdem nicht einfach….nur die Greens dürften etwas besser gepflegt sein. Jedoch zahlen wir für einen Monat golfen pro Person weniger als 400 Euro. Wir haben bereits in der ersten Woche 5x gespielt, so dass sich ein einzelnes Greenfee am Ende des Monats auf rund 20 Euro zu stehen kommt.

Unsere Wohnung auf dem Panoramica Golf; klein aber …

Auf dem Panoramica Golf haben wir eine 3 1/2 Zimmer Wohnung für den Monat Oktober gemietet. Mit Mietkosten von Euro 754 für den ganzen Monat belaufen sich diese Ausgaben unter unserem Budget. Die Wohnung ist klein aber….zu klein. Wir mussten feststellen, dass wir zukünftig etwas grösser mieten müssen. Vor allem die Küche ist uns resp. Tify zu klein, um täglich zu kochen. Es fehlt an Ablagefläche und Stauraum. Auch nutzen wir ein Zimmer als «Puff-Zimmer», was wir in Zukunft vermeiden möchten. Wir sind gespannt, ob unsere Unterkunft in Mijas und Castro Marim diesbezüglich besser sind.

Was wir aber sehr schätzen ist die Lage der Wohnung direkt am Golfplatz. Wir haben unsere Bags und eTrolleys im Vorgarten und können nur über die Wiese gehen und sind auf dem Fairway No. 9, wo wir sofort losspielen können. Aufwärmen und auf der Driving-Range einspielen machen wir sowieso nicht, deshalb ist dies ideal für uns. Vor allem auch, wenn wir abends nur noch ein paar Löcher spielen wollen.

Endspurt, Reise und Ankommen

In den letzten Tagen gab es noch viel zu tun. Am 24.09.2021 zügelten meine Eltern in unsere ehemalige Wohnung. Bis am 01.10.2021 haben wir dann geholfen, die «neue» Wohnung einzurichten, so dass keine Umzugsschachteln mehr herumstehen. 5 Tage à rund 8-10 Stunden Arbeit. Unsere Boxen haben wir bereits vor dem 24. fertig gepackt. Wie geplant hat alles Platz im Auto, inkl. Golf-Equipment, 2 eBikes und natürlich unsere zwei Katzen.

Am 2. Oktober 2021 um 09.30h geht es nun wirklich los. Die Grosse Freiheit kann beginnen.

Wir fahren über Genf nach Montpellier, wo wir einen Zwischenstopp machen und übernachten. Am Sonntag früh um 06.30h geht es dann weiter nach San Jordi / Vinaròs, dem Ort, an welchem Tify ihre Kindheitsferien verbrachte. Wir freuen uns beide auf unsere erste Station unserer Reise ohne Enddatum.

In unserem neuen Daheim auf dem Golfplatz Panoramica richten wir uns zuerst ein, so dass wir uns bald zu Hause fühlen und «ankommen» können. Erste Bilder und Berichte folgen in Kürze.

Was wir gelernt haben

«Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von deinen Plänen!»
Blaise Pascal (1623-1662), franz. Mathematiker, Physiker und Philosoph

Liebe Leserinnen und Leser unseres Reiseblogs. Wie Ihr schon bei unserer Panama-Reise feststellen konntet verläuft nicht alles nach Plan. Auch musste unsere Hausboot-Tour im Elsass krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt werden und auch Südafrika haben wir schweren Herzen abgesagt, da uns die ganze Sache mit Corona zu unsicher ist und wir (nicht 3G) nicht auf einmal in Südafrika festsitzen wollen.

Für uns sind diese Planänderungen kein Problem, denn wir haben noch 1000 Ideen und Träume, was wir alles machen wollen. Nur ist es nicht so leicht wie Ihr vielleicht denkt, sich zu entscheiden, wenn einem die ganze Welt offen steht.

Wir hoffen, dass Ihr liebe Leser im Kopf ebenso flexibel seid wie wir es sind. Im Moment noch fix ist Mijas (bei Malaga) ab dem 7. November und wir haben fest vor am 1. Oktober die Schweiz zu verlassen. Wohin es aber konkret geht wissen wir auch noch nicht. Lasst Euch überraschen. Auf unserem Blog erfahrt Ihr es zeitnah. Und vielleicht bringen wir nicht nur Gott zum Lachen sondern auch Euch. Lasst uns Eure Gedanken wissen, wir freuen uns über Eure Kommentare.

Was wir bisher gelernt haben ist, dass wir
1. nicht zu viel und zu lange im voraus planen
2. auf kundenfreundliche Stornobedingungen achten
3. flexibel bleiben

…und dass Gott den Humor liebt. Er hat ihn ja auch erfunden und er freut sich über die Menschen, die ihn zum Lachen bringen.

…coming next

Wir sind wieder gesund und ohne Probleme zurück in der Schweiz.

Als nächstes fahren wir mit unserer Familie für ein paar Tage ins Piemont und wir werden hier in der Schweiz golfen. Die Sonne haben wir ja mitgebracht 😉

Vielen Dank allen Lesern unseres Blogs und wir freuen uns, wenn Ihr vom 28. August bis zum 4. September mit uns an Bord unseres Hausbootes kommt.

1 Pfund Kaffee für über $ 3’500

Boquete selber hat zwar ein sehr angenehmes Klima bei rund 22-24°C das ganze Jahr über, aber sonst ist es eher eine trostlose Stadt. Umso mehr haben wir uns über die Kaffeetour zur Don Pepe Kaffeeplantage im Hochland von Boquete gefreut. Wir erfuhren den ganzen alles von den verschiedenen Kaffeepflanzen, Anbauorten, die Ernte (Januar bis April), dem Waschen, Trocknen bis zur Degustation.

Insgesamt produziert Panama nur gerade 200’000 Säcke Kaffee pro Jahr (ggü. z.B. Brasilien von 40 Mio.). Hier wird v.a. auf Qualität gesetzt. So wird auch der teuerste Kaffee der Welt in Panama, u.a. auf der Plantage von Don Pepe angebaut. Die Sorte heisst Geisha, ist sehr fruchtig und tee-ähnlich, was insbesonders auf dem asiatischen Markt sehr gefragt ist. Ein Pfund dieses Kaffees kann in China oder Japan bis zu $ 3’500 kosten. Auch wir durften diesen Kaffee kosten, aber unserem europäischen Gaumen schmeckte dieser sehr dünne, fruchtige Kaffee nicht besonders.

Auf der Seite Reiseziele «Panama 2021» habe ich ein paar Fotos unserer Kaffeetour hochgeladen.

Auszug aus dem Paradies

Manchmal ist auch das Paradies nicht alles. Uns war es auf jeden Fall zu langweilig. Auch wenn die Umgebung noch so schön ist, nur immer aufs Meer zu gucken, am Pool zu sitzen oder eine Runde zu schwimmen ist nicht tagesfüllend. Nach drei Tagen hatten wir genug und auch das Klima mit immer mind. 30 Grad ist uns mit der Zeit zu heiss.

Kurz entschlossen fahren wir mit Taxi und Bus nach Boquete, einer Kleinstadt (ca. 16’000 Einwohner) und liegt in der Provinz Chiriqui. Dank seiner Lage in rund 1’100 m ü.M. ist hier die Temperatur das ganze Jahr bei rund 23° C. Diese «Kühle» geniessen wir sehr, v.a. nach den doch schwülen Tagen in Panamà City und Santa Catalina.

Nebst vielen kleinen Restaurants hat es auch einen Indio-Markt, wo wir uns für die kühleren Wintertage unserer Reise durch Europa einen Poncho gekauft haben.

Morgen werde ich Euch über unsere «Kaffee-Tour» berichten.

Das Paradies hat einen Namen – Villa Coco

Villa Coco – Cabana Nr. 6

Am Freitag Abend nach gut 7 stündiger Fahrt mit dem Bus von Panama City erreichen wir Santa Catalina. Mitten im tropischen Wald liegt das Hotel Villa Coco. Unser Bungalow hat direkten Blick auf den Pazifik. Das Rauschen der Brandung dringt in unser Schlafzimmer und wir gleiten in einen tiefen erholsamen Schlaf.

Auf unserer Veranda fühle ich mich wie Hemingway. Und wie dieser aussergewöhnliche Schriftsteller sagte «Der erste Entwurf von allem ist Scheisse» so beginne ich die Artikel meines Blogs auch mehrmals. Ich freue mich sehr, dass ich ein paar Follower habe, was mich antreibt, weiter über unsere Reise zu schreiben. Vielen Dank Euch allen für Euer Interesse. PS: Gerne nehme ich Tips für «besseres» Schreiben entgegen.

In den nächsten Tagen werden wir aber das Nichtstun geniessen, das beinhaltet auch das nicht Schreiben, bevor wir dann am Mittwoch wieder zurück nach Panama City fahren.

Der verlorene Tag

Anstelle der Reise nach Santa Catalina, einem beschaulichen Surfer-Spot am Pazifik stehen Behördengänge an. Staatsanwaltschaft um den Verlust meiner Residencia zu melden und auf der Bank muss ich meine verlorene Debitkarte erneuern. Ob das ohne Pass geht (dieser ist ja noch bei der Migration für das Mulit-Entry-Visum). Ja es geht, mit meinem Charme kann ich die Banker davon überzeugen, dass meine Passkopie mit der Apostille doch genauso gut ist. Auch auf der Staatsanwaltschaft geht alles fast unheimlich schnell, 15 Minuten und wir sind mit der Verlustanzeige, dem wichtigen Stempel der Fiscalia wieder auf der Strasse. Leider werde ich am kommenden Donnerstag nochmals frühmorgens auf die Migration gehen müssen. Doch wieder kommt alles anders als gedacht. Am frühen Nachmittag erhalten wir von Uber eine Nachricht, dass der Fahrer nun mein Portemonnaie doch gefunden hat. 

Nun versuche ich den Fahrer via Uber zu kontaktieren, er reagiert jedoch nicht. Nach dem x-ten Versuch fahren wir direkt zur Uber-Zentrale. Die müssen doch die Telefonnummer des Fahrers haben und können ihn kontaktieren. Das können sie, aber der Fahrer ist gerade auf einer Fahrt und ziemlich weit Weg. Bis er dann in der Zentrale ankommt vergeht eine geschätzte Ewigkeit. Aber kurz vor 5 Uhr halte ich mein Portemonnaie mit allem Geld, Bankkarten und Residencia wieder in der Händen. 

Zur Feier gehen wir fein Essen im Santa Rita, einem schicken argentinischen Restaurant…..und morgen soll es dann wirklich nach Santa Catalina ans Meer gehen.

…was für ein Tag

Corona-Vollmontur mit Residencia-Karte von Panama

Um 06.30h werden wir in unserem Hotel abgeholt und fahren zur Migration. Nebst langen Hosen, geschlossenen Schuhen ist Corona Vollmontur Pflicht. Genau um 07.56h halte ich meine Residencia in den Händen. Ein weiterer Schritt in die Grosse Freiheit – dachten wir, aber das sollte jedoch nur ein kurzes Glück sein.

Anfangs Nachmittag installierten wir mit Josefina noch das eBanking, was trotz vorgängiger Bedenken relativ schnell und unkompliziert war. Schon um 15.00h konnten wir einen Uber nehmen um zum Fischmarkt zu fahren. Ein kleines «Hüngerchen» schlich bei uns beiden durch den Magen. Ein frisches Ceviche sollte gerade das Richtige sein. Am Abend wollten wir mit den anderen unsere Residencia feiern.

Zum zahlen Griff zu meiner Geldbörse und – sie war nicht mehr da. Das menschliche Hirn ist manchmal schon etwas eigen, denn ich konnte mind. 5x an dorthin greifen, wo normalerweise mein Portemonnaie ist, und es war doch nie da….. Bankkarte, Kreditkarte und meine neue Residencia weg. Nicht einmal 8 Stunden war ich stolzer Besitzer. Wir gingen nochmals den Weg ab, um zu sehen ob wir was finden. Gleichzeitig die Bankkarte und die Kreditkarte sperren. Leider nichts. Rapport des Verlustes bei Uber. Am Abend noch das Mail von Uber, dass der Fahrer nichts in seinem Auto gefunden hat. Schöne Sch….

Zum gross feiern hatte ich nach diesem Schlamassel nicht mehr wirklich Lust, so trafen wir uns noch zu einem Bier und ein paar Tacos auf unserer Dachterrasse anstelle fein Essen zu gehen.

Für Donnerstag hatten wir geplant nach Santa Catalina ans Meer zu fahren und nach dem ganzen Residencia-Prozedere Strandurlaub zu machen. Diese Pläne waren innert weniger Minuten auf den Kopf gestellt. Am Donnerstag sollte es nun zuerst zur Staatsanwaltschaft gehen, ein verlorenes Dokument ist ja nicht Nichts. Was kommt da noch auf mich zu? Bekomme ich ein Duplikat oder fange ich nochmals von vorne an? Ist dies in der Zeit bis zum Rückflug noch machbar? Können wir dennoch noch ein paar Tage ans Meer? Fragen über Fragen.

..der Donnerstag wird es zeigen.

Ein Tag vor dem grossen Ereignis

Heute Dienstag haben wir «frei». Montag war ja ein Arbeitstag…..Für «Bankgeschäfte» und Unterschriften beim Anwalt benötigten wir einen ganzen halben Tag. In der Schweiz hätten wir wahrscheinlich alles in 1 Stunde erledigt. Was ich in Kolumbien und Mexiko lernte kann ich nun hier brauchen….GEDULD. 

An unserem freien Tag wollten wir das Miraflores Vistor Center besuchen und die grossen Schiffe im Kanal und bei den Schleusen bewundern. Leider ist das Virus überall, auch hier. Das Visitor Center bleibt bis auf Weiteres geschlossen, gleich wie auch das Kanalmuseum. Ein grosses Schiff, welches auf die Einfahrt in den Kanal wartet, konnten wir vom Parkplatz her fotografieren. 

Dafür hat die Kirche «San José» im Casco Viejo (Altstadt) geöffnet, wo wir den goldenen Altar und eine der grössten Krippen besichtigen konnten. Am Abend trafen wir uns mit ein paar neuen Bekannten, welche denselben Prozess machen wie ich in einem Restaurant. Es ist spannend, wie schnell man «Gleichgesinnte» kennenlernt.

Coming next: Am Mittwoch, 7. Juli 2021 werden wir dann um 06.30h im Hotel abgeholt, um auf die Migration zu fahren, die Residencia steht kurz bevor…

Erster Tag in Panama

Heute um 9.25h wurden wir von Viktor vor unserem Hotel Selina Casco Viejo in der Altstadt von Panama City abgeholt. In der Bank Banesco warteten dann Michael und Maria. Mit ihnen zwei erledigten wir zuerst die «Bankangelegenheiten», erhielten unsere Bankkarten und dann ging es zum Anwalt, um diverse Dokumente zu unterzeichnen. Das war es für den ersten Tag schon an «Arbeit». Am kommenden Mittwoch geht es dann zur Migration und dann erhalten wir bereits unsere Cedula.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Maria, Michael und Viktor erkundeten wir die Altstadt von Panama. Es ist jedoch schon recht warm und schwül, so dass wir nach kurzer Zeit zurück ins Hotel gehen um den kühlenden Pool zu geniessen.

Wir wohnen im Selina Casco Viejo, einem hippen Hotel in Mitten der Altstadt. Das Selina verfügt über die coolste Rooftop-Bar von ganz Panama; bei den Reisezielen speichere ich ein paar Fotos vom Hotel und der Rooftop-Bar ab. Wir lernen Reisende aus der ganzen Welt kennen und geniessen bei karibischer Musik, feinen Drinks uns mexikanischen Tacos den Blick auf die «Neustadt» von Panama mit ihrer Skyline.

Die Grosse Freiheit beginnt in Deutschland….aber die Freiheit ist dort nicht wirklich gross.

Am 2. Juli 2021 geht es los. Vom Badischen Bahnhof in Basel fahren wir mit dem ICE nach Düsseldorf und dann von dort nach Hilden. Die Grosse Freiheit setzt sich aus vielen kleinen Freiheiten zusammen. Zum Beispiel mit einem Apéro mit Gemüse-Dips und Prosecco im ICE, einem Nachtessen mit Roland in Hilden, einer 2-stündigen Thai-Massage am Samstag Vormittag oder einem Mittagessen mit Kerstins Familie in der Markthalle auf dem Marktplatz in Hilden. Das Resultat des PCR-Test, den wir am Freitag-Abend machen mussten wurde uns per Mail zugestellt. Beide «Negativ» – was positiv ist, denn in der Medizin ist negativ gleich positiv. In D gibt es aber viel mehr «Blockwarte» als in der Schweiz und wir werden öfters «angemacht», weil wir ohne Maske unterwegs sind. Trotz Maskenattest kann es vorkommen, dass wir gar nicht bedient werden. Wir sind gespannt auf Panama, dort soll es wesentlich liberaler sein. Morgen Sonntag, 4. Juli fliegen wir dann von Frankfurt über Madrid nach Panama City.