Sturmtief Kristin: Schwere Verwüstungen in Portugal

Sturmtief Kristin: Schwere Verwüstungen in Portugal

Der Wintersturm Kristin fegte in der Nacht vom 27. auf den 28. Januar 2026 über Portugal hinweg und hinterliess eine Spur der Zerstörung. Besonders das Zentrum des Landes wurde von den extremen Wetterbedingungen hart getroffen. Der Kern des Sturms traf in der Nacht zum Mittwoch, den 28. Januar 2026, auf die Küste. Es wurden Rekordwerte gemessen. Auf der Luftwaffenbasis Monte Real erreichten die Böen 178 km/h, bevor der Windmesser zerstört wurde. Inoffizielle Messungen und Berichte in der Region Leiria (Praia d’el Rey liegt in der Region Leiria, 100km südlich der Stadt) sprachen stellenweise von Spitzenböen bis zu 202 km/h. An der Atlantikküste (u.a. in Nazaré) wurden Wellen von über 14 Metern gemessen.

Der Zivilschutz verzeichnete über 5’400 Vorfälle landesweit. Die Bilanz ist verheerend:

  1. Opferzahlen: Mindestens sechs Menschen verloren ihr Leben (u.a. in Leiria, Silves und Vila Franca da Xira), oft durch umstürzende Bäume oder einstürzende Gebäudeteile.
  2. Infrastruktur & Strom: * Auf dem Höhepunkt waren rund eine Million Menschen ohne Strom.
    • In Figueira da Foz stürzte ein riesiges Riesenrad in einen Parkplatz.
    • In Monte Real stürzte ein Wartungshangar der Luftwaffe ein und beschädigte mehrere F-16 Kampfjets.
    • Das Stadion Dr. Magalhães Pessoa in Leiria erlitt schwere Schäden am Dach.
  3. Verkehr: Der Bahnverkehr kam auf vielen Linien (insbesondere der Linha do Norte) zum Erliegen. Zahlreiche Strassen waren durch umgestürzte Bäume und Trümmer unpassierbar.
  4. Gebäude: Der Bürgermeister von Leiria beschrieb die Szenen als «dantesk» und verglich sie mit einem Kriegsgebiet – Kirchen und Sportzentren verloren ihre Dächer, Kräne knickten um.

Wir in Praia d’el Rey hatten 24h keinen Strom und 36h kein Internet. Auch danach fiel der Strom noch lange immer wieder für kurze Zeit aus. In unserer Wohnung riss der Sturm in der Nacht vom 27. auf den 28. Januar die Storen herunter und diese schlugen so heftig an die Fenster, dass diese stark zerkratzen und wir mit Bangen zusahen und hofften, dass wenigstens die Fenster halten würden. Tags darauf haben wir sofort sturmfeste Fenster und Storen bestellt. Auch ein Mobilfunkmast wurde durch den Sturm einfach geknickt, so dass wir auch eineinhalb Tage keinen Mobilempfang hatten.

Der Eingang zum Resort war durch umgefallene Bäume blockiert, aber die Portugiesen sind schnell, schon nach 2 Stunden war die Zufahrt wieder frei.

Hitchcock in Vera: Wenn das Airbnb zum Horrorfilm wird

Eigentlich wollten wir in Vera nur die Sonne und eine entspannte Zeit geniessen. Doch was uns in unserem Airbnb erwartete, erinnerte weniger an Urlaub und mehr an Alfred Hitchcocks Klassiker „Die Vögel“.

Alles begann schleichend: Aus einem Lüftungsrohr an der Badezimmerdecke rieselten gelegentlich Schmutz und vereinzelte Federn auf die Badmöbel. Die Abdeckung lockerte sich bedrohlich, und in uns keimte der schaurige Verdacht, dass sich dort oben ein ungebetener Gast eingenistet haben könnte.

Der Schockmoment

Nach einem entspannten Vormittag beim Golfen und Einkaufen kehrten wir in die Wohnung zurück – und wurden von einer Wand aus bestialischem Gestank begrüsst. Als ich die Küche betrat, blieb mir fast das Herz stehen: Mitten im Raum sass ein Star auf dem Boden. Wie in einer Szene aus dem Horrorfilm flatterte das Tier panisch auf, als ich mich näherte, und prallte mit voller Wucht gegen die geschlossene Terrassentür.

Benommen blieb der Vogel direkt neben Jeannie liegen. Und Jeannie? Die schnarchte seelenruhig weiter und merkte absolut nichts von dem gefiederten Eindringling.

Ein kurzer Gedanke am Rande:
Hätte unser Milo noch gelebt und wäre mit nach Spanien gekommen – das Airbnb hätte nach diesem Vorfall wohl wie ein blutiges Schlachtfeld ausgesehen.

Das Grauen im Schacht

Ich konnte den völlig benommenen Vogel schliesslich vorsichtig auf die Terrasse bringen, von wo aus er nach 15 Minuten endlich in die Freiheit entflog. Doch das wahre Ausmass des Grauens erwartete uns im Bad. Die Lüftungsabdeckung war heruntergerissen, der Boden übersät mit Federn, Dreck und Unrat. Es stank erbärmlich.

Der Eigentümer reagierte zum Glück sofort: Innerhalb von nur 30 Minuten rückten drei Hausmeister an. Was sie aus dem engen Schacht ans Tageslicht beförderten, war nichts für schwache Nerven: Vier tote Vögel wurden geborgen.

Doch die Erleichterung hielt sich in Grenzen, denn es blieb ein extrem beklemmendes Gefühl zurück. Der Hausmeister konnte nur so weit in das Rohr greifen, wie sein Arm reichte. Wir befürchten seither, dass das gesamte Lüftungssystem „lebendig“ ist oder noch weitere Kadaver in den Tiefen der Rohre verbirgt, die unerreichbar für die Hand des Handwerkers blieben. Die Vorstellung, dass nur eine Armlänge entfernt das Verderben im Schacht liegt, machte die restliche Zeit nicht gerade gemütlicher.

Ein sauberer Abschluss mit Beigeschmack

Das Positive? Am nächsten Tag rückte die Putzfrau an und unterzog die gesamte Wohnung einer gründlichen Tiefenreinigung. Für die letzten zehn Tage unseres Aufenthalts hatten wir also wieder ein blitzblankes Heim. Doch ehrlich gesagt: Diesen speziellen Geruch bringe ich trotzdem nicht mehr aus der Nase.

Wir freuen uns nun riesig darauf, Ende Januar den Schlüssel in unserem eigenen Schloss in Praia umzudrehen – hoffentlich mit einer Belüftung, die keine dunklen Geheimnisse hütet!

Update 24.01.2026

Nachdem wir zwei Tage Ruhe hatten (der Gestank war aber immer noch da) hörten wir in der Nacht auf den 24.01.2026 ein «Krabbeln» in der Lüftung. Das war so laut, dass wir es in der ganzen Wohnung hörten. Durch ein Lüftungsgitter sah ich ein Tier (ich weiss nicht ob 2 oder 4-beinig) vorbeihuschen. Das war genug für uns. Wir meldeten dem Vermieter den erneuten «Befall» und beschlossen noch am selben Tag zu packen und zurück nach Praia zu fahren.

«Was war euer schlimmstes Erlebnis in einer Ferienunterkunft?»

PDR 463/8/A6

Was bedeutet der Titel dieses Beitrages? Ganz einfach, es bezeichnet den Ort wo wir hier in Portugal leben. PDR ist die offizielle Abkürzung für Praia d’el Rey, 463 ist das Condominium, 8 die Hausnummer wo unsere Wohnung A6 in der obersten Etage liegt.

Zwischen November 2024 und Februar 2025 haben wir unsere Wohnung komplett renovieren lassen. Neuer Fussboden, neue Bäder und neue Küche. Wir sind vom Resultat begeistert. Die Umbauarbeiten wurden während unserer Abwesenheit durchgeführt und alles hat tip top geklappt. ich hatte aber auch nie einen Hauch eines Zweifels, dass etwas nicht funktionieren könnte. Unser Bauleiter und der Küchenbauer haben einwandfreie Arbeit geleistet.

Aber bis dann wirklich alle Details fertig waren wurde es doch Ende März. Das Resultat ist aber so schön, dass wir den anfänglichen Schmutz, die Wochen ohne Küche oder eingeschränkter Küche schon fast wieder vergessen haben. Sind wir nun fertig? Nein; wir möchten noch zwei Jalousien elektrifizieren und lassen uns einen neuen Esstisch und Beistelltisch aus portugiesischer Korkeiche produzieren.

Und hier nun ein paar Eindrücke wie die Wohnung beim Kauf und nach dem Einzug ausgehen hat und wie sie sich jetzt präsentiert:

Erste Reihe jeweils Foto beim Kauf, in der Mitte, wie es nach unserem Einzug aussah und ganz rechts, wie es aktuell aussieht.

Beim Eingang zur Wohnung können wir gemütlich an der Morgensonne frühstücken. Die 3 farbigen Behälter gehören zum Standard-Recycling. In ganz Portugal bedeutet gelb = Plastik und Aluminium, blau = Papier und Karton und grün = Glas. Unsere 3 Behälter werden wöchentlich geleert. Dieser «Vorplatz» zur Wohnung ist wie ein zusätzliches Zimmer – und nein, es wird hier nichts gestohlen. Portugal gehört zu den sichersten Ländern in ganz Europa.

Das Wohnzimmer war uns beim Kauf zu «rustikal und kitschig» und die Vorhänge waren voll Schimmel und alles müffelte schrecklich.

Mit unseren Möbeln gefiel es uns schon besser, aber Boden und Cheminée war immer noch nicht unser Styl.

Jetzt mit dem neuen Boden und dem schnörkellosen Cheminée (inkl. Palletofen) fühlen wir uns richtig wohl.

Ebenfalls eine grosse Veränderung sieht man in den Schlafzimmern (eines haben wir als Büro umgenutzt)

…und den zwei Bädern:

aber die grösste Veränderung ist die Küche. Nun ist sie modern, offen und mit viel Stauraum. Ausserdem ist die Arbeitshöhe um 10cm höher als vorher. Die Portugiesen sind eher klein gewachsen, so dass ich beim «schnippseln» immer Rückenschmerzen bekommen hatte.

Sicher gibt es einige von Euch, denen die «ursprüngliche» Einrichtung, der ländliche Bodenbelag und die traditionelle Küche besser gefallen hat. Aber ist das wichtig? Nein – denn einzig und allein wir sollen uns hier wohl fühlen, und das tun wir zu 100%. Und noch was: live sieht es noch viel besser aus als auf den Fotos, kommt uns doch mal besuchen. Das sehr angenehme Raumklima, die Meeresbrise und das Rauschen der Wellen kann ich leider nicht auf Fotos bannen.

Was geblieben ist, ist die wunderbare Umgebung und die phänomenale Aussicht aufs Meer und den Golfplatz.

Vilamoura ist nicht mehr was es mal war

Die letzten zwei Winter haben wir ganz oder teilweise in Vilamoura verbracht. So dachten wir, auch diesen Winter knapp 2 Monate dort zu verbringen, bevor wir weiter nach Spanien gehen. Wir haben sogar die Wohnung unserer Freundin zur Nutzung bekommen. Aber Vilamoura hat sich verändert, und das unserer Ansicht nach nicht positiv. Besonders Dom Pedro Golf hat erstens die Mitgliedschaften von 3 Monaten abgeschafft und auch das Programm «Frequent Player» wird ab 2025 nicht mehr angeboten. Dann sind die zwei Topplätze «Victotria» (wegen Umbau) und «Old Course» aus dem Memberprogramm gestrichen. Der Old Course kostet jetzt über 200 Euro; wir hatten den die letzten zwei Jahre in unserer Mitgliedschaft und so umgerechnet unter 30 Euro pro Runde bezahlt.

Ein weiter Punkt ist, dass es einige Geschäfte und Restaurants (z.B. Teppan Yaki) nicht mehr gibt. Alles zusammen hat uns dazu bewogen, nur bis zum 10. Dezember in Vilamoura zu bleiben und dann 4 Wochen früher als geplant nach La Zenia zu gehen. Ausserdem werden wir dort Juzis, unsere Golffreunde aus der Schweiz treffen. Sie sind ebenfalls von Anfang Dezember bis zum März in La Zenia 🙂

Und drittens sind die Golfplätze an der Algarve überfüllt und sehr teuer geworden. Mit CNIG können wir zwar für 35 Euro spielen, aber nur zwei Tage im Voraus reservieren. Eine TTime für zwei Spieler zu finden ist dann gar nicht so einfach, und den «Normalpreis» für das Greenfee sind wir nicht (mehr) bereit zu zahlen. Deshalb heisst es schon bald wieder «Bye bye Vilamoura».

Bye Bye Paradies

In wenigen Tagen werden wir Praia d’el Rey verlassen. Wenn wir so auf die letzten 4 Monate zurückblicken, die wir nun hier sind erkennen wir, was in dieser kurzen Zeit alles gegangen ist. Neues Heim beziehen und nach unserem Gusto einrichten. Viele neue Menschen kennenlernen und uns in der PDR-Community einleben. Die Umgebung erkunden. Auch die Vorbereitung auf die anstehenden Renovationsarbeiten haben viel Zeit gebraucht und wir sind gespannt, wie die Wohnung Ende Februar aussehen wird, wenn wir wieder zurück sind. Ich kann die Einzelheiten in meiner Vorstellung sehen, aber in echt wirkt dann alles sicher noch viel besser.

Nun wird es Richtung Süden nach Vilamoura gehen, wo wir unsere Freundin Kate treffen und dann Ihre Wohnung bis Ende Jahr haben dürfen. Sicher treffen wir auch Anne und Ben wieder und wer weiss, wen sonst noch. Wir werden jedoch nicht mehr Mitglied vom Dom Pedro Golf, da dort die Ttimes zuerst and die Greenfee-Spieler gehen und nicht an die Mitglieder. Dank unserer Mitgliedschaft im Praia d’el Rey und West Cliffs, können wir aber mit CNIG praktisch alle Plätze in Portugal für unter 35 Euro spielen. So werden wir in den 6 Wochen Algarve, die verschiedenen Golfplätze im Süden Portugals spielen.

Anfang Januar fahren wir dann nach Spanien, genauer gesagt nach La Zenia. Dort hatten wir auch schon Februar und März 2024 verbracht. Die Gegend und vor allem die vielen Golfplätze hatten uns sehr gut gefallen, so dass wir entschieden haben, auch das Jahr 2025 dort zu beginnen. Wie es der Zufall so will, werden unsere Freunde Zita und Jürg ebenfalls in La Zenia sein. So hoffen wir, ein paar Golfrunden zusammen zu spielen, wenn es in der Schweiz schon fast nie geklappt hatte 😉

Hier noch ein paar Eindrücke, wie wir unsere Wohnung in PDR für den Umbau geleert haben. Die Küche wurde durch das Broki bereits vorher abgeholt und die restlichen Möbel werden wir während den Umbauarbeiten einlagern lassen.

Alles für die Abholung schön verpackt

Mit dem Lift ist es einfach, alles vom 2. Stock runter zu bringen.

Alles leer. Wir sind gespannt, wie es dann im Frühling mit dem neuen Boden und der neuen Küche aussieht.

Jeannie hat alles aus sicherer Umgebung beobachtet. Schon wieder umziehen finden sie doof (wir auch), aber im Frühling kommen wir wieder.

Von der Ferienwohnung zu unserem Heim

Die Wohnung, die wir gekauft hatten war zwar möbliert und eigentlich war alles vorhanden. Aber die Einrichtung war typisch für Ferienwohnungen, viel Billiges und «Schnörkel-Design». Das ist nicht unsere Welt und nicht die Wohnung, in der wir uns wohlfühlen. Deshalb haben wir praktisch alles dem örtlichen Brokenhaus verschenkt und Kerstin hat die ganze Wohnung gründlich geputzt.

Die ersten Wochen galten deshalb dem Entsorgen, neue Möbel, Rollos, Pfannen etc. zu suchen, kaufen und meist auch selber aufzustellen. Nach gut drei Wochen sieht es nun fast so aus wie wir es gerne hätten. Wir haben noch weitere Pläne (neue Küche, neue Bäder, neuer Boden, neuer Anstrich), diese werden wir evtl. im Winter machen lassen, wenn wir nicht hier sind. Aber zumindest können wir uns nun entspannt auf die Terrasse oder ins Wohnzimmer setzen und uns mit Blick auf den Atlantik nicht sattsehen.

Unser neues Zuhause liegt direkt am Meer und wir lieben es am Strand spazieren zu gehen oder von der Wohnung aus auf das Meer zu gucken; egal ob bei Tag oder bei Sonnenuntergang.

…und auf einer solchen Terrasse schmeckt das Essen doppelt so gut…

Hier noch ein paar Bilder von der Wohnung, wie sie jetzt aussieht.

Aus Plan B wird Plan A

Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht. So haben wir innerhalb weniger Tage nach der Absage für das Wohnmobil unsere Traumwohnung in Portugal gefunden. Es ist eine Attikawohnung mit Sicht auf den Atlantik (Abendsonne) und den Golfplatz Praia d’el Rey. Einzug wird der 1. Juli 2024 sein. Los geht’s einen Nachmieter für unsere Wohnung in Wettingen zu finden, unser Hab-und-Gut einzupacken und nach Portugal zu ziehen.

Wir freuen uns auf unser neues Zuhause mit Blick auf den Atlantik und auf viele schöne Golfrunden auf dem Westcliff, Praia d’el Rey und Royal Obidos.

Unser Plan ist gestorben…

Unser Plan war es, uns ein Reisemobil bauen zu lassen, in 1 bis 2 Jahren unsere Wohnung aufzugeben und ins Reisemobil zu ziehen. Damit wollten wir quer durch Europa reisen, von Spanien bis zum Nordkap und von Portugal bis nach Ungarn. Dabei hätten wir die über 1400 Golfplätze von Golfandmore gespielt. Anfang April waren wir diesbezüglich in der Nähe von Stuttgart bei einem Fahrzeugbauer, der uns unser Reisemobil genau nach unseren Wünschen gebaut hätte.

Um unser Reisemobil, ein Iveco Daily 7.5 t, fahren zu können, benötigt man den Führerschein Kat. C1. Seit Wochen bin ich daran, die Theorie für dafür zu lernen und sobald der Lehrnfahrausweis kommt, nähme ich Fahrstunden. Bis zum Juli ist dann alles unter Dach und Fach – dachte ich. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Bei der ärztlichen Untersuchung, die für den Lehrnfahrausweis C1 notwendig ist, stellte sich heraus, dass die Sehstärke meines rechten Auges für C1 ungenügend ist. Innerhalb einer Minute ist unser Plan «Leben und Reisen im Wohnmobil» gestorben. Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir nicht einen Plan B hätten. Einen kurzen Moment war ich enttäuscht, aber schon auf dem Weg vom Arzt nach Hause dachte ich mir, dass dies sicher für etwas gut sein wird. Zu Hause erklärte ich, dass wir unseren Plan B nun zu Plan A machen.

Wir kommen wieder

Noch 2 Tage und wir sind schon wieder unterwegs Richtung Norden. Unsere dritte Überwinterung in Portugal und/oder Spanien neigt sich dem Ende zu. Die Zeit vergeht viel zu schnell, aber wir kommen nächstes Jahr wieder in den Süden. Wir haben diesen Winter verschiedene Destinationen angeschaut. Ganz gut hat uns das Angebot von PT Golf an der Westalgarve (Quinta do Algarvio) gefallen, aber auch die Spanische Region um La Zenia (Costa Blanca) hat es uns angetan. Könnt Ihr unser Dilemma sehen 😉 ?

Vor unserer Rückreise in die Schweiz geniessen wir nochmals den spanischen «Winter» bei 21°C und Sonne pur am Pool unserer Unterkunft. Richtig Lust zum Einpacken sieht anders aus.

Zurück in Vilamoura

Nach zwei Wochen in Praia d’el Rei sind wir an die Algarve nach Vilamoura gefahren. Eine kurze Fahrt von nur gut 3 Stunden. Hier haben wir dieselbe Wohnung wieder bezogen, die wir im März verlassen haben. Obwohl es nur eine auf Zeit gemietete Wohnung ist, kam es uns vor wie «nach Hause kommen». Auch wussten wir schon, wo wir was einkaufen können und wie wir die Wohnung für die nächsten 2 1/2 Monate einrichten werden. Nebst der sonnigen Terrasse, wo wir nach dem Golf oder nach einem Ausflug unseren fast täglichen Apéro geniessen, schätzen wir die Nähe der 5 Dom Pedro Golfplätze sehr. Wir müssen nie mehr als 6 Minuten fahren und sind schon auf super schönen Golfplätzen. Es kann gut sein, dass wir nächsten Winter wieder hierher kommen, es sei denn, wir fahren wo anders hin ;-). Spanien reizt uns halt auch immer noch, vor allem der Sprache wegen.

…es ist aber nicht immer so schönes Wetter wie auf diesen Fotos. Heute Sonntag, 22.10.2023 wenn ich diesen Blog schreibe regnet es in Strömen, dafür nur einmal 😉 Der perfekte Tag um die Website zu aktualisieren oder das neue Handy unter schimpfen einzurichten (Kerstin), damit wieder alles läuft. Da das Wetter auch morgen nochmals gleich versch… sein soll, gönnen wir uns einen Verwöhnungstag mit Hotstone-Massage.

Umzug in eine neue Wohnung

Die Prado Villa in Vilamoura war eigentlich sehr schön, auch wenn sie etwas «spartanisch» ausgestattet war. Mit dem Kauf von ein paar Kleinigkeiten konnten wir uns so einrichten, wie es uns gefällt. Leider hatten wir jedoch an fast allen Fensterrahmen, an der Decke des Badezimmers und noch an ein paar anderen Orten Schimmel. Trotz mehrmaligem Intervenieren bei der Rezeption wurde das Problem nicht behoben. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine neue Unterkunft zu suchen. Diese fanden wir ein einer tollen 3 1/2 Zimmer Wohnung mit grosser Terrasse ebenfalls in Vilamoura in der Überbauung «Janelo do Oceano», ganz in der Nähe der Golfplätze Milenium, Laguna und Victoria. Unseren Grill haben wir ebenfalls mitgenommen und bereits leckeren Fisch gebraten. Die Wohnung verfügt zwar auch über einen Gasgrill, aber auf Holzkohle gebraten schmeckt es halt noch einmal besser.

Die Wohnung wurde 2021 neu renoviert und gefällt uns sehr gut. Die Bilder der Aussenansicht und der Terrasse folgen sobald das Wetter wieder etwas besser ist. Zur Zeit haben wir hier die stärksten Unwetter seit Jahren (gemäss News aus der Schweiz). So schlimm empfinden wir das gar nicht; es regnet zwar häufig, aber die Temperaturen sind immer noch sehr angenehm bei 20 Grad. Ab und zu können wir sogar noch Golfen; nur meine neue Drohne DJI Mini 3 Pro kann ich wegen dem Wind noch nicht ausprobieren. Ich hoffe, bald darüber berichten zu können.

unsere neue Wohnung von oben und die Aussicht über Vilamoura

Wieder in Portugal

Nach einem schönen Sommer in der Schweiz, wo wir v.a. die Besuche bei meinen Eltern genossen, viele Freunde getroffen und auch viel Golf gespielt haben, sind wir Ende September wieder Richtung Süden gefahren. Nach 3 Tagen Fahrt sind wir in Vilamoura an der Algarve angekommen und haben unser kleines Häuschen in den Prado Villas bezogen. Die Nummer 13 wird uns für die nächsten 6 Monate sicher viel Glück bringen. Vieles haben wir mitgebracht, trotzdem haben wir noch ein paar Kleinigkeiten gekauft, damit wir uns hier richtig wohl fühlen. Ebenfalls haben wir mit einem Zaun unsere Terrasse «gesichert», so dass unsere zwei Lieben nicht abhauen können und wir uns nicht sorgen müssen.

Erste Eindrücke vom Haus, der Umgebung und unserer ersten Golfrunde auf dem Dom Pedro Millenium Platz seht Ihr hier. Ich bin gespannt, was wir diesen Winter alles erleben und über was ich Euch berichten kann.

Die erste Runde Golf auf dem Dom Pedro Millenium Course

Unser Aufenthalt in der Schweiz – Wohnen und Golf

Wohnen / Unterkünfte

Wir haben an drei verschiedenen Orten gewohnt. Zuerst in Erlinsbach, wo ich mich nicht richtig wohl fühlte (siehe Bericht «…es sollte ein schöner Sommer werden». Nach unserer Englandreise, wohnen wir für 2 1/2 Monate in Aarau, in der Wohnung von Lars und Lilian, die von April bis anfangs September den Pacific Crest Trail wandern. Und bevor wir anfangs Oktober wieder nach Süden ziehen, haben wir uns an der Neustrasse in Wettingen eine neue Bleibe eingerichtet. Einen «Abstellraum» haben wir zu unserem Schlafzimmer umfunktioniert und einen Drittel des Schulungsraumes zu unserem Wohnzimmer abgetrennt. Eine kleine Küche ist ebenfalls vorhanden, so dass wir in Zukunft für unsere Aufenthalte in der Schweiz jeweils in Wettingen logieren werden.

Golf

10 Clubs mit einer Mitgliedschaft spielen, das ist PPG

Wir haben im Golfclub Wylihof eine Schnuppermitgliedschaft gekauft. Somit hatten wir das Recht, auf 10 verschiedenen Golfplätzen kostenlos zu spielen. Dies nutzten wir ausgiebig und haben insgesamt über 50 mal auf diesen Plätzen gespielt, so dass sich eine Runde Golf auf rund CHF 50 beläuft – ein guter Preis für die Qualität der Plätze. Am meisten spielten wir in Heidental, das von unseren Unterkünften am nächsten lag. Obere Alp und Engelberg spielten wir vor allem, wenn es im Unterland heiss war und wir die etwas tieferen Temperaturen in der Höhe genossen. Lavaux, Interlaken spielten wir, als wir sonst dort in der Gegend waren und nach Gstaad haben wir mal einen Tagesausflug gemacht. Wir planen auch im 2023 wieder bei einem PPG-Platz eine Mitgliedschaft zu kaufen.

HIO Schlägerfitting in Lugano

Aber zuerst wollte ich mir ein Geschenk machen. Schon lange freute ich mich auf ein Schläger-Fitting bei HIO in Lugano und auf neue Golfschläger. Die bisherigen sind nun 7 Jahre alt und da Golf nun noch mehr Zeit in meinem Leben einnimmt, dürfen es auch wieder einmal neue Schläger sein. Die bisherigen werden nun von Marco, einem ehemaligen Arbeitskollegen weitergespielt, der neu mit dem Golf begonnen hat.

ASGI Bündner Classic

Vom 11.-13. September nahmen wir an der ASGI Bündner Classic Teil. Das ist eine Turnierserie mit drei Turnieren; je auf den Plätzen Bad Alvaneu, Davos und Bad Ragaz. Bilder folgen. Das Wetter war wunderbar; im Bündnerland spricht man von einem Indian Summer. Es waren drei perfekte Golftage und der Stein war an allen drei Tagen trocken ==> siehe Bild Wetterstation – den Stein sieht man links von Kerstin 😉

…es sollte ein schöner Sommer werden

Den Sommer 2022 haben wir mehrmals «umgeplant» von Bretagne über Peniche bis wir uns schlussendlich für die Schweiz entschieden haben, um öfters mal die Familie und Freunde zu sehen. Ursprünglich war dann geplant bei Freunden in Lenzburg zu wohnen. Leider haben diese zwei Wochen vor Einzug dann doch entschieden, dass es für sie nicht passt. So mussten wir sehr kurzfristig eine Unterkunft suchen. Kriterien: Katzen erlaubt und Terrasse, Nähe von Wettingen und Wylihof, wo wir eine Golfmitgliedschaft gekauft hatten. So kurzfristig ist dies nicht so einfach. Wir haben dann die Wohnung in Erlinsbach AG genommen, welche über eine grosse Terrasse für die Katzen verfügt. Vor allem Jeanny geniesst die Sonne auf der grossen Terrasse. Diese ist für uns jedoch trotz Grösse ungemütlich, da sehr zugig, lärmig von der Strasse Küttigen-Erlinsbach und die Gartenmöbel total unbequem, so dass wir kaum auf der Terrasse sind. Auch in der Wohnung fühle ich mich gar nicht wohl. Alles ist so, wie x-Jahre gebraucht und dann für die «Ferienwohnung» reicht es schon…..und das für über 3’300 Franken pro Monat. Ich zähle schon lange die Tage, bis wir am 19.06. hier ausziehen können und für drei Wochen nach Südengland fahren; so können wir hier in Erlinsbach früher raus 🙂

Wir hoffen, dass uns dann die Unterkunft ab Mitte Juli bei Lars und Lilian in Aarau besser gefällt.

Unser Zuhause im Praia del Rey bei Peniche

Milo entdeckt die Welt

Dass Milo neugierig ist und keine Angst kennt wissen wir ja bereits. Er fühlte sich an jedem neuen Ort sofort wohl und inspizierte im Haus alles. Aber das Haus ist nicht gross genug, deshalb zieht es Milo in die weite Welt, oder zumindest in die Natur vor unserem Haus. Hunger und Durst führen den Strolch aber immer wieder nach Hause.

Apéro nach dem Golf mit Freunden

Nach dem Golf geniessen wir mit unseren Freunden Susann und Hans feine Apéros auf der Sonnenterrasse. Es ist schön, dass wir Susann und Hans auch hier sind. Die Golfrunden sind abwechslungsreich, da wir verschiedene Spielformen in Teams spielen, uns über Gott und die Welt unterhalten, gemeinsam Kochen und Essen und auch Gesellschaftsspiele machen können. Trotzdem hat jedes Paar sein eigenes Haus und auch Zeit für sich. Bis jetzt ist es eine gute Mischung.

@ Susann und Hans: schön dass Ihr hier seid!

Unsere Unterkunft in Castro Marim bis zum 28.02.2022

Von Alcaidesa sind wir am 19.12.2021 nach Castro Marim in Portugal (gleich nach der spanischen Grenze) gefahren. Hier haben wir für 10 Wochen eine Haus gemietet mit Golf inklusive auf 45 Löchern. Das Haus ist ordentlich eingerichtet und verfügt über zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, ein Gäste-WC (wird von Jeanny und Milo genutzt) sowie Wohn-/Esszimmer und Küche. Unsere Dachbox und den Fahrradträger können wir im Aussen-Reduit verstauen.

Leider ist das Wetter seit dem 20.12. regnerisch, so dass wir mehrheitlich zu Hause sind. Trockene Abschnitte nutzen wir um doch etwas Golf zu spielen. Ebenfalls am selben Ort in einem eigenen Haus überwintern unsere Freunde Susann und Hans. Mit ihnen spielen wir ab und zu Golf, geniessen Apéros, machen Gesellschaftsspiele und feiern Weihnachten zusammen. Auch haben wir eine kleine Schachtel mit Weihnachtsdeko mitgenommen und uns eine Kerze gekauft 😉

Milo hat zwei Verehrerinnen

In unserer Nachbarswohnung leben zwei Katzen. Heute haben die zwei auf unsere Terrasse geschielt und den grossen Milo entdeckt. Sie waren von seinem Auftreten hin und weg. Wenn ich die zwei Katzen betrachte verstehe ich, wenn Leute, die Milo sehen sagen, dass er wirklich gross ist. Für uns, die wir unsere zwei Lieben jeden Tag um uns haben, fällt deren Grösse gar nicht mehr auf.

Von Vinaròs nach Andalusien – Teil 2 Alcaidesa

Nach einer einstündigen Fahrt haben wir das Golf Resort The Links Alcaidesa erreicht. Alex, der Besitzer der gemieteten Wohnung, hat uns persönlich empfangen. Bereits bei der Einfahrt in die Tiefgarage die ersten zwei Highlihts: 1. Die Garage ist genügend hoch, so dass wir mit unserer Dachbox reinfahren können und es stehen uns zwei Parkplätze zur Verfügung; ideal für das Auto und die zwei Fahrräder und die Lagerung der Dachbox.

Auch die Wohnung ist super; hell und einmaliger Ausblick auf den Felsen von Gibraltar. Alex ist ein super Gastgeber. Wir hatten nur zwei Messer und zwei Löffel, der Toster funktionierte nicht richtig. Am nächsten Tag lagen ein Besteckset, 6 Weingläser, ein neuer Toster und ein neuer Staubsauger in der Wohnung. Wenn uns auch noch die Gegend gefällt werden wir sicher wieder einmal hier Station machen. Einziger Wehrmutstropfen ist das Telefonkabel, welches etwas die Aussicht trübt. Trotzdem geniessen wir die Sonne von Morgen früh bis abends um 18.45h.

Von Vinaròs nach Andalusien – Teil 1 Mijas

Am 29. Oktober 2021 fuhren wir vom Panoramica Golf, unserer ersten Destination, rund 840 km in Richtung Süden. Unsere zwei Liebsten schliefen die ganzen 7 1/2 Stunden ohne nur einmal zu Miauen. Es sind wirklich zwei sehr pflegeleichte Katzen.

In der Unterkunft in Mijas wollten wir 7 Wochen bis zum 19.12.2021 bleiben. Ja genau, wollten, denn erstens kommt es anders und zweitens als man glaubt. Nach unserer Ankunft haben wir von Lea den Schlüssel für die Wohnung im zweiten Obergeschoss erhalten. Küche, Bad und Schlafzimmer sahen gut aus, so dass wir innert einer Stunde unser Auto ausräumten und alles in den zweiten Stock trugen. Eine schweisstreibende Arbeit. Wir haben dann sofort entschieden, dass wir zukünftig darauf achten sollten, ob die Unterkunft einen Aufzug hat.

Milo gefiel die Wohnung auf Anhieb und er fand verschiedenste Plätzchen um sich wohl zu fühlen. Jeanny brauchte etwas länger und beobachtete zuerst alles von ihrem Versteck aus. Milo fand es toll, dass er im Schlafzimmer zum Fenster raus und bei der Terrassentür wieder rein konnte. Diesen Rundlauf vollzog er die halbe Nacht.

Während Milo Spass hatte, wollten wir unsere Koffer auspacken und alles einräumen. Die Frage war nur wo. Die Schränke waren voll mit eckligem Zeug und die Schubladen liessen sich nicht öffnen. Also setzten wir uns zuerst einmal aufs Sofa und bemerkten dann die schwarzen Punkte auf dem Boden. Wir nahmen den Sofaüberzug weg und machten einen Satz zurück.

In dieser Wohnung wollten wir unmöglich bleiben. Leider konnten wir uns mit dem Besitzer und auch mit Airbnb nicht einigen, so dass eine Stornierung nicht möglich war. Egal, diese 1’100 Euro konnten wir abschreiben, aber wir wollten für die nächsten 7 Wochen eine Unterkunft, in der wir uns wohl fühlen können. Eine solche fanden wir in Alcaidesa auf dem Golfplatz und wir konnten am Samstag, 30.10.2021 einziehen. Hoffentlich halten die Fotos auf Airbnb das, was wir erhoffen. Einen weiteren Reinfall wollen wir nicht. Liebe Leserinnen und Leser, ob die Unterkunft in Alcaidesa unsern Ansprüchen genügt erfahrt Ihr nächste Woche in Teil 2.

Unsere Wohnung auf dem Panoramica Golf; klein aber …

Auf dem Panoramica Golf haben wir eine 3 1/2 Zimmer Wohnung für den Monat Oktober gemietet. Mit Mietkosten von Euro 754 für den ganzen Monat belaufen sich diese Ausgaben unter unserem Budget. Die Wohnung ist klein aber….zu klein. Wir mussten feststellen, dass wir zukünftig etwas grösser mieten müssen. Vor allem die Küche ist uns resp. Tify zu klein, um täglich zu kochen. Es fehlt an Ablagefläche und Stauraum. Auch nutzen wir ein Zimmer als «Puff-Zimmer», was wir in Zukunft vermeiden möchten. Wir sind gespannt, ob unsere Unterkunft in Mijas und Castro Marim diesbezüglich besser sind.

Was wir aber sehr schätzen ist die Lage der Wohnung direkt am Golfplatz. Wir haben unsere Bags und eTrolleys im Vorgarten und können nur über die Wiese gehen und sind auf dem Fairway No. 9, wo wir sofort losspielen können. Aufwärmen und auf der Driving-Range einspielen machen wir sowieso nicht, deshalb ist dies ideal für uns. Vor allem auch, wenn wir abends nur noch ein paar Löcher spielen wollen.