Dreamteam

Wir sind ein richtiges Dreamteam. Nicht nur im Alltag ergänzen Kerstin und ich uns perfekt sondern auch auf dem Golfplatz. Das Pairs-Turnier auf unserem Golfcourse Praia d’el Rey fand bei perfektem Frühlingswetter und Sonne pur bei 20°C statt und war wie immer ausgebucht. Insgesamt nahmen 32 Teams teil. Gespielt wurde im Format 4BBB. Mit hervorragenden 47 Punkten haben wir das Turnier gewonnen, da wir auf den schwierigen Backnine mit 27 Punkten wesentlich besser gespielt hatten als die Zweitplatzierten mit ebenfalls 47 Gesamtscore. Zudem hat Kerstin beim schwierigsten Par 3 den Nearest to the Pin mit 47cm gewonnen.

Unser «Geheimnis» ist, dass wir niemals den anderen kritisieren sondern davon ausgehen, dass jeder in jedem Moment sein Bestes gibt. Wenn dann halt doch ein 40cm Put daneben geht, dann ist das so; sicher schiebt keiner von uns einen Put extra daneben oder haut den Drive extra ins Aus. Das handhaben wir auch sonst immer so, deshalb können wir seit nun 4 Jahren 24/7/365 auf engstem Raum durch die Welt reisen.

Golf mit Freunden an der Costa Blanca

Seit knapp einer Woche sind wir an der Costa Blanca in Spanien. Bereits Anfang 2024 waren wir einen Monat in La Zenia und haben verschiedene Golfplätze gespielt. Dieses Jahr sind auch unsere Freunde Zita und Jürg hier und zusammen die verschiedensten Plätze zu spielen macht doppelt Spass. Besonders haben uns die Plätze Las Ramblas und La Finca gefallen. In den nächsten Tagen werden wir noch Vistabella und Font del Llop spielen, ebenfalls sehr schöne Plätze, die wir auch mit der Golfandmore-Karte (50% Rabatt) spielen können.

Das Wetter ist sonnig, ca. 17-23 Grad warm aber auch zum Teil recht windig (das sind wir uns ja von Praia d’el Rey gewohnt). Hier ein paar Impressionen unserer ersten Woche hier an der Costa Blanca.

Golf an der Algarve

Die zwei Wochen an der Algarve haben wir 2x Pine Cliffs, Palmares, Castro Marim, Epiche, Ombria, Pinhal und Millenium gespielt. Dank unserer CNIG Karte haben wir bis auf Ombria jeweils nur 35 Euro bezahlt. Zum Vergleich: Eine Runde Golf auf dem Old Course in Vilamoura kostet jetzt 205 Euro. Der neueste Golfplatz Ombria ist extrem hügelig, hat 6 PAR 3 und 6 PAR 5 Löcher (normalerweise sind es 4 und 4) und der Preis ist mit 75 Euro mit CNIG unverschämt. Auf jeden Fall ist es unserer Meinung nach viel zu teuer.

Zweimal (Castro Marim und Ombria) haben wir mit Schweizer Kollegen gespielt, die wir bereits in Praia d’el Rey kennengelernt hatten. Sicher werden wir uns auch im 2025 wieder treffen. Eliana und Andrea wir freuen uns aufs Wiedersehen.

Hier ein paar Eindrücke unserer «Golfferien» an der Algarve:

auf dem Pine Cliffs…

…dem Palmares…

..und in Castro Marim

und Ombria mit unseren Golfkollegen Eliana und Andrea

Vilamoura ist nicht mehr was es mal war

Die letzten zwei Winter haben wir ganz oder teilweise in Vilamoura verbracht. So dachten wir, auch diesen Winter knapp 2 Monate dort zu verbringen, bevor wir weiter nach Spanien gehen. Wir haben sogar die Wohnung unserer Freundin zur Nutzung bekommen. Aber Vilamoura hat sich verändert, und das unserer Ansicht nach nicht positiv. Besonders Dom Pedro Golf hat erstens die Mitgliedschaften von 3 Monaten abgeschafft und auch das Programm «Frequent Player» wird ab 2025 nicht mehr angeboten. Dann sind die zwei Topplätze «Victotria» (wegen Umbau) und «Old Course» aus dem Memberprogramm gestrichen. Der Old Course kostet jetzt über 200 Euro; wir hatten den die letzten zwei Jahre in unserer Mitgliedschaft und so umgerechnet unter 30 Euro pro Runde bezahlt.

Ein weiter Punkt ist, dass es einige Geschäfte und Restaurants (z.B. Teppan Yaki) nicht mehr gibt. Alles zusammen hat uns dazu bewogen, nur bis zum 10. Dezember in Vilamoura zu bleiben und dann 4 Wochen früher als geplant nach La Zenia zu gehen. Ausserdem werden wir dort Juzis, unsere Golffreunde aus der Schweiz treffen. Sie sind ebenfalls von Anfang Dezember bis zum März in La Zenia 🙂

Und drittens sind die Golfplätze an der Algarve überfüllt und sehr teuer geworden. Mit CNIG können wir zwar für 35 Euro spielen, aber nur zwei Tage im Voraus reservieren. Eine TTime für zwei Spieler zu finden ist dann gar nicht so einfach, und den «Normalpreis» für das Greenfee sind wir nicht (mehr) bereit zu zahlen. Deshalb heisst es schon bald wieder «Bye bye Vilamoura».

Bye Bye Paradies

In wenigen Tagen werden wir Praia d’el Rey verlassen. Wenn wir so auf die letzten 4 Monate zurückblicken, die wir nun hier sind erkennen wir, was in dieser kurzen Zeit alles gegangen ist. Neues Heim beziehen und nach unserem Gusto einrichten. Viele neue Menschen kennenlernen und uns in der PDR-Community einleben. Die Umgebung erkunden. Auch die Vorbereitung auf die anstehenden Renovationsarbeiten haben viel Zeit gebraucht und wir sind gespannt, wie die Wohnung Ende Februar aussehen wird, wenn wir wieder zurück sind. Ich kann die Einzelheiten in meiner Vorstellung sehen, aber in echt wirkt dann alles sicher noch viel besser.

Nun wird es Richtung Süden nach Vilamoura gehen, wo wir unsere Freundin Kate treffen und dann Ihre Wohnung bis Ende Jahr haben dürfen. Sicher treffen wir auch Anne und Ben wieder und wer weiss, wen sonst noch. Wir werden jedoch nicht mehr Mitglied vom Dom Pedro Golf, da dort die Ttimes zuerst and die Greenfee-Spieler gehen und nicht an die Mitglieder. Dank unserer Mitgliedschaft im Praia d’el Rey und West Cliffs, können wir aber mit CNIG praktisch alle Plätze in Portugal für unter 35 Euro spielen. So werden wir in den 6 Wochen Algarve, die verschiedenen Golfplätze im Süden Portugals spielen.

Anfang Januar fahren wir dann nach Spanien, genauer gesagt nach La Zenia. Dort hatten wir auch schon Februar und März 2024 verbracht. Die Gegend und vor allem die vielen Golfplätze hatten uns sehr gut gefallen, so dass wir entschieden haben, auch das Jahr 2025 dort zu beginnen. Wie es der Zufall so will, werden unsere Freunde Zita und Jürg ebenfalls in La Zenia sein. So hoffen wir, ein paar Golfrunden zusammen zu spielen, wenn es in der Schweiz schon fast nie geklappt hatte 😉

Hier noch ein paar Eindrücke, wie wir unsere Wohnung in PDR für den Umbau geleert haben. Die Küche wurde durch das Broki bereits vorher abgeholt und die restlichen Möbel werden wir während den Umbauarbeiten einlagern lassen.

Alles für die Abholung schön verpackt

Mit dem Lift ist es einfach, alles vom 2. Stock runter zu bringen.

Alles leer. Wir sind gespannt, wie es dann im Frühling mit dem neuen Boden und der neuen Küche aussieht.

Jeannie hat alles aus sicherer Umgebung beobachtet. Schon wieder umziehen finden sie doof (wir auch), aber im Frühling kommen wir wieder.

Dutch Day – Der Höhepunkt des Jahres

Am 11. September organisierten die Holländer den jährlichen «Dutch Day». Tagsüber ein Team-Golfturnier und am Abend ein indonesisches Buffet und Musik/Tanz. Man sagte uns, das sei der Höhepunkt des Jahres und alle freuen sich jeweils auf diesen Event. Auch andere Nationen (Iren 17.03., Schweden, Amerikaner 04.07. oder Thanks Giving etc.) organisieren einen «eigenen Tag».

Kerstin und ich haben jedoch schon seit geraumer Zeit festgestellt (und es bewahrheitet sich immer wieder), dass wir nicht so sehr auf Abendveranstaltungen stehen. Erstens ist das Essensangebot für Veganer/Vegetarier meist sehr bescheiden und der Lärmpegel extrem laut, so dass man sich kaum unterhalten kann. Wir bevorzugen Treffen mit Freunden in kleinerem Rahmen. An den verschiedenen Golfturnieren nehmen wir aber häufig und gerne teil.

Unsere zwei neuen (Golf-) Heimplätze

Nach mehreren Golfmitgliedschaften in der Schweiz (Otelfingen, Oberkirch, St. Apollinaire, Wylihof und Obere Alp sowie bei Migros und ASGI) haben wir nun in Portugal zwei neue Heimclubs gefunden (Praia d’el Rey und Westcliff Golf). Vergünstig können wir auch noch auf den Plätzen Royal Obidos und Bom Successo, die ebenfalls nur 5 Minuten von unserer Wohnung weg sind spielen.

Praia d’el Rey und Westcliff sowie Royal Obidos gehören zu den Top-Plätzen in Europa. Wir erachten es jedes mal als Privileg, wenn wir auf «unseren» Plätzen Golf spielen dürfen. Auch ist das Clubleben sehr aktiv, mit über 16 Turnieren pro Monat. So fällt es uns leicht, neue Bekanntschaften zu schliessen und uns ein Netzwerk in unserer neuen Heimat aufzubauen.

Diese Youtube-Clips geben Euch einen Eindruck über unsere wunderschönen Golfplätze. Vielleicht animiert es ja den einen oder anderen Golfer dazu, uns mal zu besuchen und mit uns ein paar schöne Runden Golf zu geniessen. Aber auch Nichtgolfer heissen wir herzlich willkommen. Es gibt auch in der Umgebung viel zu sehen. Beiträge dazu folgen.

Mein Lieblingsplatz ist der Westcliff. Atemberaubende Blicke aufs Meer lassen mich missglückte Schläge locker wegstecken.

…und Praia d’el Rey ist der Schwesterplatz vom Westcliff. Vor allem die Backnine, welche am Atlantik entlang führen sind wunderschön.

..und auf dem Royal Obidos finden regelmässig Profiturniere statt.

Vom Layout her ist auch der Bom Successo ein sehr schöne Golfplatz, leider gibt es hier aber ein paar «Bauruinen».

Von unserem Wohnzimmer und unserer Terrasse blicken wir auf das 15. Green des Praia d’el Rey Course. Hier sind es keine 5 Minuten zu Fuss auf den Golfplatz.

Wir sind Millionäre

Seit über zwei Wochen scheint bei uns durchwegs die Sonne und es sind angenehme 24 Grad. Ideal zum Golf spielen. Wir haben begonnen, jeweils die erste Abschlagszeit (08.00h) zu buchen, so können wir zügig spielen und müssen nie warten. Rundenzeiten von max. 3 Stunden sind so möglich, so dass wir danach noch schön die Sonne auf unserer Terrasse geniessen können. Da es Ende Oktober doch ab und an geregnet hat, sind die 5 Dom Pedro Golfplätze in hervorragendem Zustand. Hinzu kommt, dass wir zu allen Plätzen nur 5 Minuten fahren müssen, einfach fantastisch. Unsere englische Freundin Kate sagt, dass dies Millionärs-Golf sei, da wir 5 Plätze vor der Haustür haben und ausser den Greenkeeper, niemand auf unseren Plätzen ist. So macht Golf Spass und wenn wir beide noch Runden in den 80er spielen ist es noch viel besser.

Wir haben den Millenium und den Old Course ganz für uns; that’s millionaires golf 😉

Heute auf dem Old Course wurden wir bei Loch 13 vom Ranger angesprochen. Wir sollten doch unser Spieltempo etwas reduzieren. Wir seien zu schnell und die Greenkeeper hätten bereits bei ihm angerufen, da sie ihre Arbeit nicht richtig machen könnten. Normalerweise wird man vom Ranger angehalten zügiger zu spielen. Also haben wir die letzten 6 Löcher ganz gemütlich resp. bewusst langsam gespielt. Trotzdem waren wir schon nach 3 1/4 Stunden mit der Runde fertig.

Morgens um 08.00h ist es noch etwas frisch, aber schon um 10 Uhr ist es angenehm warm.

Besuch aus der Schweiz

Schon lange haben Zita und Jürg angekündigt, dass sie uns in Vilamoura besuchen kommen. Eigentlich wollten wir auch zusammen Golfen, aber die Dom Pedro Plätze sind im März so ausgebucht, dass es nur für eine gemeinsame Runde Golf auf dem Pinhal klappt.

Aber Golf ist ja nur das halbe Leben, so geniessen wir die Gesellschaft von Zita und Jürg bei gemeinsamen Nachtessen und beim Tagesausflug nach Benagil (was Kerstin vor einer Woche zusammen mit Barbara rekognosziert hatte).

@ Jüzis: schön habt Ihr uns besucht. Wir hoffen, dass Ihr auch nächsten Winter wieder kommt.