Porto – Atlantikbrise statt Wüstensand

Porto – Atlantikbrise statt Wüstensand

Porto besticht durch seine Kontraste – von den prachtvoll gekachelten Fassaden bis zu den imposanten Brücken, die den Douro überspannen. Wir haben die Zeit genutzt, um die Stadt zu Fuss zu erkunden und die melancholische Schönheit des Nordens einzufangen. Aber wer uns kennt, weiss, dass wir ohne Golf nicht sein können: Bereits am zweiten Tag vermissten wir unser geliebtes Hobby und spielten deshalb anstatt einer weiteren Stadtbesichtigung den wunderschönen Linksplatz Estela Golf Club, etwa 45 Minuten nördlich von Porto. Einige mögen uns «Kulturbanausen» schimpfen, aber was stört uns das… wir sind halt eben Golf-Passionisten, smile.

Eindrücke von Porto

…und vom Estela Golf Club

Sturmtief Kristin: Schwere Verwüstungen in Portugal

Sturmtief Kristin: Schwere Verwüstungen in Portugal

Der Wintersturm Kristin fegte in der Nacht vom 27. auf den 28. Januar 2026 über Portugal hinweg und hinterliess eine Spur der Zerstörung. Besonders das Zentrum des Landes wurde von den extremen Wetterbedingungen hart getroffen. Der Kern des Sturms traf in der Nacht zum Mittwoch, den 28. Januar 2026, auf die Küste. Es wurden Rekordwerte gemessen. Auf der Luftwaffenbasis Monte Real erreichten die Böen 178 km/h, bevor der Windmesser zerstört wurde. Inoffizielle Messungen und Berichte in der Region Leiria (Praia d’el Rey liegt in der Region Leiria, 100km südlich der Stadt) sprachen stellenweise von Spitzenböen bis zu 202 km/h. An der Atlantikküste (u.a. in Nazaré) wurden Wellen von über 14 Metern gemessen.

Der Zivilschutz verzeichnete über 5’400 Vorfälle landesweit. Die Bilanz ist verheerend:

  1. Opferzahlen: Mindestens sechs Menschen verloren ihr Leben (u.a. in Leiria, Silves und Vila Franca da Xira), oft durch umstürzende Bäume oder einstürzende Gebäudeteile.
  2. Infrastruktur & Strom: * Auf dem Höhepunkt waren rund eine Million Menschen ohne Strom.
    • In Figueira da Foz stürzte ein riesiges Riesenrad in einen Parkplatz.
    • In Monte Real stürzte ein Wartungshangar der Luftwaffe ein und beschädigte mehrere F-16 Kampfjets.
    • Das Stadion Dr. Magalhães Pessoa in Leiria erlitt schwere Schäden am Dach.
  3. Verkehr: Der Bahnverkehr kam auf vielen Linien (insbesondere der Linha do Norte) zum Erliegen. Zahlreiche Strassen waren durch umgestürzte Bäume und Trümmer unpassierbar.
  4. Gebäude: Der Bürgermeister von Leiria beschrieb die Szenen als «dantesk» und verglich sie mit einem Kriegsgebiet – Kirchen und Sportzentren verloren ihre Dächer, Kräne knickten um.

Wir in Praia d’el Rey hatten 24h keinen Strom und 36h kein Internet. Auch danach fiel der Strom noch lange immer wieder für kurze Zeit aus. In unserer Wohnung riss der Sturm in der Nacht vom 27. auf den 28. Januar die Storen herunter und diese schlugen so heftig an die Fenster, dass diese stark zerkratzen und wir mit Bangen zusahen und hofften, dass wenigstens die Fenster halten würden. Tags darauf haben wir sofort sturmfeste Fenster und Storen bestellt. Auch ein Mobilfunkmast wurde durch den Sturm einfach geknickt, so dass wir auch eineinhalb Tage keinen Mobilempfang hatten.

Der Eingang zum Resort war durch umgefallene Bäume blockiert, aber die Portugiesen sind schnell, schon nach 2 Stunden war die Zufahrt wieder frei.

Xmas Schwimmen im Meer

Xmas Schwimmen im Meer

In Praia d’el Rey gibt es die Tradition, am 25. Dezember im Meer zu baden. Es treffen sich dann an diesem Tag um 10.00h morgens viele Bewohner am Strand und die ganz «Harten» gehen dann auch im ca. 14° C kalten Meer baden. Wir waren auch dabei, aber wir sind halt «Warmduscher» und haben das Spektakel vom Strand her beobachtet und uns über die teils lustigen Verkleidungen gefreut/gewundert.

Krafttraining

Wir haben uns im Oktober ein HomeGym gekauft. Mit dem Speediance Gym 2 trainieren wir jeweils, wenn wir nicht Golf spielen, d.h. jeden zweiten Tag mit dem Ziel Muskeln aufzubauen – ja auch wir werden nicht jünger. Mit dem Speediance können wir die Gewichte elektronisch einstellen und ein Trainingsprogramm programmieren. Wir haben einen virtuellen Personal-Trainer, der die Übungen (es gibt über 800 verschiedene) zeigt, uns motiviert und wenn notwendig korrigiert. Ich dachte nicht, dass Krafttraining Spass machen kann, aber wir sind begeistert und motiviert.

…aber es ist sehr anstrengend…

PS: Wenn wir nicht trainieren, können wir das Gerät zusammenklappen, so dass es fast keinen Platz braucht.

Freunde aus der Schweiz sind hier

Seit Mitte Oktober sind Golffreunde aus der Schweiz in Praia d’el Rey. Sie haben eine Wohnung gleich in unserer Nachbarschaft gemietet. Da von September bis Mitte November Hochsaison ist und die Plätze sehr gut belegt sind, haben wir schon Anfang Juli die Ttimes für gemeinsame Golfrunden reserviert. So konnten wir doch einige Runden auf dem Praia d’el Rey, West Cliffs und Royal Obidos zusammen spielen.

…und am 25.10.2025 waren wir zusammen am Oktobrerfest, welches von unserem Club organisiert wurde. Leider viel das dazugehörende Turnier buchstäblich ins Wasser..

Auch die gemeinsamen Nachtessen beim Inder, in Peniche beim Fischessen, bei uns zu Hause grillieren und die gemeinsamen Apéros auf der Sonnenterrasse waren sehr schön. Liebe Eliane und lieber Andrea es war schön, dass Ihr hier gewesen seid.

Surfers Cove – Surfpark

5 Minuten von uns entfernt wird ein Surf-Park gebaut (Fertigstellung November 2026). Davon gibt es weltweit 14 Stück. Dort können sie dann 25 verschiedene Wellen erzeugen und man kann das Surfen lernen.

Peniche (von uns 15 Minuten entfernt) gehört zu den besten Surf-Spots in Europa. Jedoch ist das Meer hier nur ca. 18° C und man benötigt einen Trockenanzug um zu surfen. Vielleicht mache ich das mal, wenn ich dank des Krafttrainings in ein paar Jahren nicht mehr wie eine Pellwurst aussehe, wenn ich den Trockenanzug anhabe 🙂

Ich war an der Präsentation des Surf-Parks; hier ein paar Impressionen…

Aber ob dieser je finanziell erfolgreich sein wird, daran zweifeln wir. Als Anfänger mag ein solcher Surfpark ja sehr gut sein, damit man mit standartisierten Wellen das Surfen erlernen kann, aber welcher Surfer würde ein künstliches Wellenbecken den natürlichen Wellen gleich ein paar Kilometer entfernt vorziehen. Auch sind die Preisvorstellungen meiner Ansicht nach utopisch…aber wir werden es sehen. Ich hoffe nur, dass es nicht eine Bauruine gibt.

Wir haben das Surfen ja schon mal im trockenen geübt 😉

Happy St. George’s Day

Der St. George’s Day, der am 23. April gefeiert wird, ist nicht nur der Tag des Schutzpatrons Englands, sondern auch eine Gelegenheit, die britische Kultur und Tradition zu zelebrieren. Die Engländer in PDR haben diesen Tag organisiert. Tagsüber wurde ein 4BBB Golfturnier durchgeführt und am Abend ein Nachtessen im West Cliff Clubhaus mit anschliessend ABBA Hits, zu denen ausgiebig getanzt wurde. Es war ein «happy» Tag voller Spass, Freundschaft und tollen Erinnerungen.

Dreamteam

Wir sind ein richtiges Dreamteam. Nicht nur im Alltag ergänzen Kerstin und ich uns perfekt sondern auch auf dem Golfplatz. Das Pairs-Turnier am 29.03.25 auf unserem Golfcourse Praia d’el Rey fand bei perfektem Frühlingswetter und Sonne pur bei 20°C statt und war wie immer ausgebucht. Insgesamt nahmen 32 Teams teil. Gespielt wurde im Format 4BBB. Mit hervorragenden 47 Punkten haben wir das Turnier gewonnen, da wir auf den schwierigen Backnine mit 27 Punkten wesentlich besser gespielt hatten als die Zweitplatzierten mit ebenfalls 47 Gesamtscore. Zudem hat Kerstin beim schwierigsten Par 3 den Nearest to the Pin mit 47cm gewonnen.

Unser «Geheimnis» ist, dass wir niemals den anderen kritisieren sondern davon ausgehen, dass jeder in jedem Moment sein Bestes gibt. Wenn dann halt doch ein 40cm Put daneben geht, dann ist das so; sicher schiebt keiner von uns einen Put extra daneben oder haut den Drive extra ins Aus. Das handhaben wir auch sonst immer so, deshalb können wir seit nun 4 Jahren 24/7/365 auf engstem Raum durch die Welt reisen.

Nachtrag:

Am 17. Mai 2025 haben wir wieder an einem Pairs-Turnier teilgenommen. Dieses Mal mit Spielformat «Chapman». Auch dieses Turnier haben wir mit 48 Punkten «dominiert» und einen Einkaufsgutschein von 95 Euro im ProShop, 2 Flaschen Wein und 4 Trinkgläser vom Resort gewonnen. Beim nächsten Pairs werden wir nicht teilnehmen können, da wir dann in der Schweiz sind. Das gibt den anderen Teams die Chance zu gewinnen 😉

WSL – World Surf League – in Peniche

Wir wollten die professionellen Surfer am «Supertubos-Strand» in Peniche beobachten. Leider war es wegen dem Sturm Martinho, welcher schon fast den ganzen März 2025 das Wetter in Portugal bestimmte, viel zu windig. Wir bestaunten aber die hohen Wellen und wurden vom Wind und Sand richtiggehend «sandgestrahlt». Anstelle der Profis haben wir uns dann einfach auf die Bretter, die die Welt bedeuten gestellt.

Golf an der Algarve

Die zwei Wochen an der Algarve haben wir 2x Pine Cliffs, Palmares, Castro Marim, Epiche, Ombria, Pinhal und Millenium gespielt. Dank unserer CNIG Karte haben wir bis auf Ombria jeweils nur 35 Euro bezahlt. Zum Vergleich: Eine Runde Golf auf dem Old Course in Vilamoura kostet jetzt 205 Euro. Der neueste Golfplatz Ombria ist extrem hügelig, hat 6 PAR 3 und 6 PAR 5 Löcher (normalerweise sind es 4 und 4) und der Preis ist mit 75 Euro mit CNIG unverschämt. Auf jeden Fall ist es unserer Meinung nach viel zu teuer.

Zweimal (Castro Marim und Ombria) haben wir mit Schweizer Kollegen gespielt, die wir bereits in Praia d’el Rey kennengelernt hatten. Sicher werden wir uns auch im 2025 wieder treffen. Eliana und Andrea wir freuen uns aufs Wiedersehen.

Hier ein paar Eindrücke unserer «Golfferien» an der Algarve:

auf dem Pine Cliffs…

…dem Palmares…

..und in Castro Marim

und Ombria mit unseren Golfkollegen Eliana und Andrea

Vilamoura ist nicht mehr was es mal war

Die letzten zwei Winter haben wir ganz oder teilweise in Vilamoura verbracht. So dachten wir, auch diesen Winter knapp 2 Monate dort zu verbringen, bevor wir weiter nach Spanien gehen. Wir haben sogar die Wohnung unserer Freundin zur Nutzung bekommen. Aber Vilamoura hat sich verändert, und das unserer Ansicht nach nicht positiv. Besonders Dom Pedro Golf hat erstens die Mitgliedschaften von 3 Monaten abgeschafft und auch das Programm «Frequent Player» wird ab 2025 nicht mehr angeboten. Dann sind die zwei Topplätze «Victotria» (wegen Umbau) und «Old Course» aus dem Memberprogramm gestrichen. Der Old Course kostet jetzt über 200 Euro; wir hatten den die letzten zwei Jahre in unserer Mitgliedschaft und so umgerechnet unter 30 Euro pro Runde bezahlt.

Ein weiter Punkt ist, dass es einige Geschäfte und Restaurants (z.B. Teppan Yaki) nicht mehr gibt. Alles zusammen hat uns dazu bewogen, nur bis zum 10. Dezember in Vilamoura zu bleiben und dann 4 Wochen früher als geplant nach La Zenia zu gehen. Ausserdem werden wir dort Juzis, unsere Golffreunde aus der Schweiz treffen. Sie sind ebenfalls von Anfang Dezember bis zum März in La Zenia 🙂

Und drittens sind die Golfplätze an der Algarve überfüllt und sehr teuer geworden. Mit CNIG können wir zwar für 35 Euro spielen, aber nur zwei Tage im Voraus reservieren. Eine TTime für zwei Spieler zu finden ist dann gar nicht so einfach, und den «Normalpreis» für das Greenfee sind wir nicht (mehr) bereit zu zahlen. Deshalb heisst es schon bald wieder «Bye bye Vilamoura».

Bye Bye Paradies

In wenigen Tagen werden wir Praia d’el Rey verlassen. Wenn wir so auf die letzten 4 Monate zurückblicken, die wir nun hier sind erkennen wir, was in dieser kurzen Zeit alles gegangen ist. Neues Heim beziehen und nach unserem Gusto einrichten. Viele neue Menschen kennenlernen und uns in der PDR-Community einleben. Die Umgebung erkunden. Auch die Vorbereitung auf die anstehenden Renovationsarbeiten haben viel Zeit gebraucht und wir sind gespannt, wie die Wohnung Ende Februar aussehen wird, wenn wir wieder zurück sind. Ich kann die Einzelheiten in meiner Vorstellung sehen, aber in echt wirkt dann alles sicher noch viel besser.

Nun wird es Richtung Süden nach Vilamoura gehen, wo wir unsere Freundin Kate treffen und dann Ihre Wohnung bis Ende Jahr haben dürfen. Sicher treffen wir auch Anne und Ben wieder und wer weiss, wen sonst noch. Wir werden jedoch nicht mehr Mitglied vom Dom Pedro Golf, da dort die Ttimes zuerst and die Greenfee-Spieler gehen und nicht an die Mitglieder. Dank unserer Mitgliedschaft im Praia d’el Rey und West Cliffs, können wir aber mit CNIG praktisch alle Plätze in Portugal für unter 35 Euro spielen. So werden wir in den 6 Wochen Algarve, die verschiedenen Golfplätze im Süden Portugals spielen.

Anfang Januar fahren wir dann nach Spanien, genauer gesagt nach La Zenia. Dort hatten wir auch schon Februar und März 2024 verbracht. Die Gegend und vor allem die vielen Golfplätze hatten uns sehr gut gefallen, so dass wir entschieden haben, auch das Jahr 2025 dort zu beginnen. Wie es der Zufall so will, werden unsere Freunde Zita und Jürg ebenfalls in La Zenia sein. So hoffen wir, ein paar Golfrunden zusammen zu spielen, wenn es in der Schweiz schon fast nie geklappt hatte 😉

Hier noch ein paar Eindrücke, wie wir unsere Wohnung in PDR für den Umbau geleert haben. Die Küche wurde durch das Broki bereits vorher abgeholt und die restlichen Möbel werden wir während den Umbauarbeiten einlagern lassen.

Alles für die Abholung schön verpackt

Mit dem Lift ist es einfach, alles vom 2. Stock runter zu bringen.

Alles leer. Wir sind gespannt, wie es dann im Frühling mit dem neuen Boden und der neuen Küche aussieht.

Jeannie hat alles aus sicherer Umgebung beobachtet. Schon wieder umziehen finden sie doof (wir auch), aber im Frühling kommen wir wieder.

Besuche in und aus der Schweiz

Anfang Oktober bin ich mal wieder in die Schweiz geflogen, um meine Eltern zu besuchen und Familie und Freunde zu treffen. Eine Woche geht dann doch sehr schnell vorbei, aber Anfang Dezember ist die nächste Reise auch schon geplant resp. gebucht.

Während meiner Abwesenheit kam eine Freundin von Kerstin nach Praia d’el Rey und die zwei hatten genug Zeit um sich in Ruhe auszutauschen und ein paar sehenswerte Orte in der Umgebung anzuschauen.

Nach meiner Rückkehr nach Portugal, haben Manuela und Roger auf ihrem Spanien/Portugal Roadtrip einen Zwischenstop bei uns eingelegt und wir konnten die paar Tage zusammen geniessen. Nebst der ersten Surfstunde, haben sie auch ihre erste Golf-Pro-Stunde genommen. Spass hatten sie an beidem. Wir freuen uns schon auf gemeinsame Golfrunden 🙂

Wir danken unseren Gästen für die tolle Zeit, die wir zusammen verbringen konnten und freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

Alcobaça: Ein historisches Juwel in Portugal

In Alcobaça liegt mit dem Mosteiro de Alcobaça eines der größten, berühmtesten und ältesten Klöster des Landes (Weltkulturerbe). Es war Sitz der Real Abadia de Alcobaça (Königliche Abtei von Alcobaça), die ab 1567 auch als Autonome Kongregation der Zisterzienser des Heiligen Bernhards von Alcobaça allen portugiesischen Zisterzienserklöstern vorstand. Die Anlage geht auf das Jahr 1153 zurück, als Portugals erster König Afonso Henriques dem Orden der Zisterzienser das etwa 500 km² große spätere Klostergebiet, das aus der Hand der Mauren gewonnen worden war, schenkte. Bernhard von Clairvaux (1090–1153), Abt des Hauptklosters der Zisterzienser in Clairvaux und einer der einflussreichsten Kleriker seiner Zeit hatte ihm bei seinen Auseinandersetzungen mit Alfonso VII. von Leao und Kastilien wegen der einseitig erklärten Unabhängigkeit Portugals und der Selbstkrönung von Alfonso Henriques zum König von Portugal im Jahre 1139 vermutlich die Unterstützung des Papstes verschafft, zumal von 1145 bis 1153 mit Eugen III. erstmals ein Zisterzienser auf dem Papstthron saß. Die päpstliche Bulle zur Anerkennung Portugals, nunmehr von Alexander III. erlassen, ließ aber bis 1179 auf sich warten.

Mit dem Bau des Klosters wurde 1178 begonnen und im Jahre 1240 mit seinem ersten Abschnitt (Kirche und erster Kreuzgang) beendet. Infolge des anfänglich insbesondere aus Burgund erfolgenden starken Zustroms von Ordensbrüdern wurde die Anlage ständig erweitert, so unter anderem mit drei weiteren Kreuzgängen (wovon, neben dem ersten von 1178, noch zwei erhalten sind). Noch im Jahre 1755 wurde die Bibliothek erstellt, seiner Zeit eine der größten Portugals, bevor 1834, nachdem im Vorjahr die Mönche das Kloster bereits verlassen hatten, aufgrund staatlicher Anordnung Alcobaça wie alle anderen Klöster in Portugal schließen musste.

Bacalhôa Buddah Eden Garden – Ein Park voller Buddahs und Pagoden

Ein Landschaftsgarten mit lauter Buddha-Statuen? Klingt im ersten Moment nach ziemlich viel Kitsch und seltsam für Portugal. Erwartet haben wir eine Art asiatisches “Gartenzwergerland”. Wir wurden aber eines Besseren belehrt und haben den Besuch im Buddha Garden Eden nicht bereut! Buddha Statuen gelten in heimischen Gärten mittlerweile als spirituelle Nachfolger des gemeinen Gartenzwergs. Und wer schaut sich schon freiwillig einen Landschaftsgarten mit “orientalischen” Gartenzwergen an? Aufgrund der zahlreichen positiven Empfehlungen haben wir beschlossen den Buddha Garden Eden aber trotzdem zu besuchen.

Vielleicht weil wir auch hofften, den Pfad der Erleuchtung zu finden oder zumindest ein bisschen gutes Karma zu sammeln. Man will ja schließlich nicht als Ameise wiedergeboren werden. Oder gar als Darmbakterie. Diese Stufe der Wiedergeburt ist ja bekanntlich für echte Bösewichte vorgesehen (siehe Mieses Karma von David Safier). Dazu zählen beispielsweise auch jene Talibans, die im Jahr 2001 die beiden über 50 Meter hohen Buddha-Statuen im afghanischen Bamiyan-Tal einfach in die Luft sprengten. Dieser Akt mutwilliger Zerstörung führte aber dazu, dass der portugiesische Geschäftsmann und Kunstmäzen Joe Berardo den Buddha Garden Eden als Hommage an die zerstörten Statuen errichten ließ. 6.000 Tonnen an Marmor und Granit waren für die Gestaltung der zahlreichen Buddha Statuen notwendig.

Von unserer Wohnung ist es nur einen Katzensprung nach Bombarral, wo sich die 35 Hektar große Gartenanlage inmitten von Weinbergen befindet. Nachdem wir den  Landschaftspark durch ein riesiges chinesisches Tor betreten hatten, schlug unsere anfängliche Skepsis in Begeisterung über. Verschlungene Wege führten uns hügelauf und hügelab an zahlreichen Buddha-Statuen und indische Gottheiten vorbei. Hinter jeder Wegbiegung gab es Neues zu entdecken: Da ein kleiner Wasserfall, dort ein Seerosenteich oder eine Pagode. Dazwischen laden Steinbänke zum Verweilen ein, besonders an einem so warmen Tag (25°C mit praller Sonne ist für uns schon zu warm).

Entlang eines Hügels hat eine Nachbildung der berühmten Terrakotta-Armee Aufstellung genommen, bereit zum Kampf gegen den Feind. Wie beim Original sind die Figuren individuell gestaltet. Gesichtszüge, Nasen, Haare, Bärte oder Bauchumfang unterscheiden sich oft erheblich. Zwei goldene Buddha-Statuen markieren den Beginn der Himmelstreppe, welche zu einem mächtigen liegenden Buddha führt.

Die Anlage ist riesig und wir kommen bestimmt noch einmal hierher. Wir sind sicher, dass man bei jedem Besuch wieder Neues entdeckt.

Dutch Day – Der Höhepunkt des Jahres

Am 11. September organisierten die Holländer den jährlichen «Dutch Day». Tagsüber ein Team-Golfturnier und am Abend ein indonesisches Buffet und Musik/Tanz. Man sagte uns, das sei der Höhepunkt des Jahres und alle freuen sich jeweils auf diesen Event. Auch andere Nationen (Iren 17.03., Schweden, Amerikaner 04.07. oder Thanks Giving etc.) organisieren einen «eigenen Tag».

Kerstin und ich haben jedoch schon seit geraumer Zeit festgestellt (und es bewahrheitet sich immer wieder), dass wir nicht so sehr auf Abendveranstaltungen stehen. Erstens ist das Essensangebot für Veganer/Vegetarier meist sehr bescheiden und der Lärmpegel extrem laut, so dass man sich kaum unterhalten kann. Wir bevorzugen Treffen mit Freunden in kleinerem Rahmen. An den verschiedenen Golfturnieren nehmen wir aber häufig und gerne teil.

Pétanque und Bowling

Jeden Donnerstag Abend spielen wir mit Bekannten aus der Nachbarschaft entweder Pétanque oder Bowling. Beides macht riesigen Spass und wir lernen immer mehr Leute kennen. Und am Sonntag, 01.09.24 nahmen wir an einem internationalen Pétanque-Turnier teil. Das hat ebenfalls viel Spass gemacht, es gab leckeres essen und einige der Spieler waren wirklich sehr gut. Wir hatten keine Chance und schieden nach der Vorrunde und drei Niederlagen aus.

Donnerstag-Pétanque mit Nachbarn

…und jeden zweiten Donnerstag heisst es Bowling-Abend

Am grossen Pétanque-Turnier in Salir de Matos hatten wir keine Chance…

Aus dem Schlaf gerüttelt

Am 26.08.2024 um 05.12h wurden wir unsanft aus dem Schlaf gerüttelt. Südlich von Lissabon gab es ein Erdbeben der Stärke 5.9. Praia d’el Rey, wo wir wohnen, liegt etwas nördlich von Lissabon und unweit des Epizentrum (siehe Karte blauer Punkt). Unser Wohnblock rüttelte und bewegte sich während gefühlten 30 Sekunden stark hin und her. Erinnerungen an mein erstes Erdbebenerlebnis in Mexiko vor vielen Jahren waren wieder da. Da ich aber sofort wusste, was es war, konnte ich das Geschehen gelassen beobachten. Einzig wusste ich nicht, wie gut die Bausubstanz hier in Portugal ist. Aber wie es am Morgen darauf aussieht, gab es (zumindest in unserer Gegend) keine sichtbaren Schäden. Wie wir am Morgen aus den News entnehmen konnten, handelte es ich um ein mittelstarkes Seebeben in 18km Tiefe und der Stärke 5.4. Einen Tsunami gab es nicht.

Aber auch dieses Erlebnis hat sein Gutes (wie alles was uns geschieht). Ich habe etwas über die Geschichte Portugals gelernt: siehe Wikipedia Artikel.

Salinas de Rio Maior

Die Saline liegt ca. 3 km nördlich von Rio Maior in der gleichnamigen Gemeinde und dem gleichnamigen Kreis Rio Maior ungefähr 25 km nordwestlich der Distrikthauptstadt Santarém. Von unserer Wohnung aus sind es ca. 45 Minuten zu fahren. Vorab haben wir in Aceite de Fonta da Bica Olivenöl und weitere Produkte aus Olivenöl degustiert und frisch vom Produzenten gekauft.

Nur ein Kilometer neben dem Olivengut lieg die Saline. Um den Solebrunnen verteilen sich die etwa 470 rechteckigen und trapezförmigen Solebecken der Saline. 70 größere Becken dienen als Reservoir für die geförderte Sohle, bevor sie auf die rund 400 kleineren Becken verteilt wird.

Die Becken haben eine durchschnittliche Größe von 7 × 5 m und sind aus Stein oder neuerdings auch Zement gefertigt. In der Mitte der Becken befindet sich eine Vertiefung, in der sich Verunreinigungen der Sohle während des Verdunstungsprozesses ablagern können. Ergänzt werden die Becken durch ein ca. 1,5 m tiefes Becken am Rand, das als Reservoir für die Sole dient.

Ursprünglich waren die Becken durch mit Holzbrettern eingefasste Stege – Kakerlaken (portugiesisch baratas) genannt – voneinander getrennt, heute finden auch Ziegel und Steine Verwendung. In einer Ecke des Beckens findet man häufiger eine rechteckige, hölzerne Plattform, die auf vier Holzpfosten ruht. Diese kleinen Plattformen dienen der Bleiche und der Trocknung des Salzes, das aus einem oder mehreren angrenzenden Becken gewonnen wurde, bevor es in die Lagerhallen des angrenzenden Dorfes verbracht wird

Nebst verschiedenen Salzprodukten kann man hier auch Handwerkskunst erstehen und in einem der vielen kleinen Restaurants einen leckeren Fisch geniessen.

Hier habe ich Euch ein kurzes Youtube-Video verlinkt:

Von der Ferienwohnung zu unserem Heim

Die Wohnung, die wir gekauft hatten war zwar möbliert und eigentlich war alles vorhanden. Aber die Einrichtung war typisch für Ferienwohnungen, viel Billiges und «Schnörkel-Design». Das ist nicht unsere Welt und nicht die Wohnung, in der wir uns wohlfühlen. Deshalb haben wir praktisch alles dem örtlichen Brokenhaus verschenkt und Kerstin hat die ganze Wohnung gründlich geputzt.

Die ersten Wochen galten deshalb dem Entsorgen, neue Möbel, Rollos, Pfannen etc. zu suchen, kaufen und meist auch selber aufzustellen. Nach gut drei Wochen sieht es nun fast so aus wie wir es gerne hätten. Wir haben noch weitere Pläne (neue Küche, neue Bäder, neuer Boden, neuer Anstrich), diese werden wir evtl. im Winter machen lassen, wenn wir nicht hier sind. Aber zumindest können wir uns nun entspannt auf die Terrasse oder ins Wohnzimmer setzen und uns mit Blick auf den Atlantik nicht sattsehen.

Unser neues Zuhause liegt direkt am Meer und wir lieben es am Strand spazieren zu gehen oder von der Wohnung aus auf das Meer zu gucken; egal ob bei Tag oder bei Sonnenuntergang.

…und auf einer solchen Terrasse schmeckt das Essen doppelt so gut…

Hier noch ein paar Bilder von der Wohnung, wie sie jetzt aussieht.

Brot und Spiele – Mittelalter Markt in Obidos

Óbidos ist eine Kleinstadt in der portugiesischen Unterregion Oeste der Region Centro, die zur historischen Provinz Estremadura gehört. Der Ort ist für seine erhalten gebliebene, vollständig begehbare Stadtmauer berühmt. Die Gassen sind blumengeschmückten und geben dem Ort einen besonderen Flair. Ende Juli findet jeweils der Mittelaltermarkt statt, der zu den bekanntesten und ältesten seiner Art im Land gehört. Das liessen wir uns natürlich nicht entgehen, denn wir wohnen nur gerade 20 Minuten entfernt. Die Stimmung ist wundervoll, egal ob am Nachmittag oder Abend. Nebst vielen verschiedenen Ständen mit Köstlichkeiten und Handarbeiten gibt es Musik- und Theateraufführungen. So wie es halt im Mittelalter üblich war: Brot und Spiele.

Unsere zwei neuen (Golf-) Heimplätze

Nach mehreren Golfmitgliedschaften in der Schweiz (Otelfingen, Oberkirch, St. Apollinaire, Wylihof und Obere Alp sowie bei Migros und ASGI) haben wir nun in Portugal zwei neue Heimclubs gefunden (Praia d’el Rey und Westcliff Golf). Vergünstig können wir auch noch auf den Plätzen Royal Obidos und Bom Successo, die ebenfalls nur 5 Minuten von unserer Wohnung weg sind spielen.

Praia d’el Rey und Westcliff sowie Royal Obidos gehören zu den Top-Plätzen in Europa. Wir erachten es jedes mal als Privileg, wenn wir auf «unseren» Plätzen Golf spielen dürfen. Auch ist das Clubleben sehr aktiv, mit über 16 Turnieren pro Monat. So fällt es uns leicht, neue Bekanntschaften zu schliessen und uns ein Netzwerk in unserer neuen Heimat aufzubauen.

Diese Youtube-Clips geben Euch einen Eindruck über unsere wunderschönen Golfplätze. Vielleicht animiert es ja den einen oder anderen Golfer dazu, uns mal zu besuchen und mit uns ein paar schöne Runden Golf zu geniessen. Aber auch Nichtgolfer heissen wir herzlich willkommen. Es gibt auch in der Umgebung viel zu sehen. Beiträge dazu folgen.

Mein Lieblingsplatz ist der Westcliff. Atemberaubende Blicke aufs Meer lassen mich missglückte Schläge locker wegstecken.

…und Praia d’el Rey ist der Schwesterplatz vom Westcliff. Vor allem die Backnine, welche am Atlantik entlang führen sind wunderschön.

..und auf dem Royal Obidos finden regelmässig Profiturniere statt.

Vom Layout her ist auch der Bom Successo ein sehr schöne Golfplatz, leider gibt es hier aber ein paar «Bauruinen».

Von unserem Wohnzimmer und unserer Terrasse blicken wir auf das 15. Green des Praia d’el Rey Course. Hier sind es keine 5 Minuten zu Fuss auf den Golfplatz.

Aus Plan B wird Plan A

Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht. So haben wir innerhalb weniger Tage nach der Absage für das Wohnmobil unsere Traumwohnung in Portugal gefunden. Es ist eine Attikawohnung mit Sicht auf den Atlantik (Abendsonne) und den Golfplatz Praia d’el Rey. Einzug wird der 1. Juli 2024 sein. Los geht’s einen Nachmieter für unsere Wohnung in Wettingen zu finden, unser Hab-und-Gut einzupacken und nach Portugal zu ziehen.

Wir freuen uns auf unser neues Zuhause mit Blick auf den Atlantik und auf viele schöne Golfrunden auf dem Westcliff, Praia d’el Rey und Royal Obidos.

Weihnachten und Silvester mit Freunden

Heilig Abend haben wir (ohne Weihnachtsdekoration) im Haus unserer luxenburgischen Freunden Anne und Ben gefeiert. Am 25. Dezember kochte Kerstin ein leckeres veganes «Filet Wellington» und den Silvesterabend verbrachten wir bei frischem Fisch und beeindruckendem Feuerwerk am Strand von Quarteira. Dabei waren auch Barbara und Alex, die uns Ende Jahr besuchen kamen. Schön wars.

Bei Anne und Ben feierten wir den Heilig Abend mit Leckereien vom Holzkohlegrill.

Den 25. Dezember verbrachten wir zusammen zu Hause, bei super leckerem veganen Filet Wellington.

..und fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte am Strand von Quarteira mit anschliessendem Feuerwerk.

12-Kilometer Wanderung durch das Rio Formosa Naturschutzgebiet

Noch vor Weihnachten machten wir eine von «Komoot» empfohlene Wanderung im Rio Formosa Naturschutzgebiet (offiziell: Parque Natural da Ria Formosa). Der 60 km² grosse Naturpark im Osten der Algarve erstreckt sich zwischen den Stränden Praia do Garrão und Praia da Manta Rota. Er grenzt direkt an die Städte Faro, Olhão und Tavira. Hier findet man das reichhaltigste Ökosystem der portugiesischen Küste. Das Feuchtgebiet wird von den Gezeiten bestimmt und beherbergt eine Lagunenlandschaft aus Sanddünen und Landzungen. Zudem wird hier noch Salz gewonnen, in dem die Salzbecken mit Meerwasser geflutet und dann durch die Sonnen ausgetrocknet werden. In diesen Salzbecken kann man rosa Flamingos beobachten, leider sind viele von ihnen im Dezember nach Marokko weitergereist.

Neues Hobby – Padel Tennis

Es ist nicht so, dass uns das Golfspiel verleidet ist; auch wenn ich ab und an damit hadere und über das «Aufhören» nachgedacht habe. Aber Golf ist wie eine Droge, einmal damit angefangen, kommt man kaum mehr davon los. Wir spielen im Schnitt jeden zweiten Tag eine Runde, auch mit dem Hintergrund der Fitness. Zu Fuss geht man bei einer 18-Loch Runde ca. 9-12 Kilometer; was nach Adam Riese gut 30 Kilometer pro Woche resp. 1’500 Kilometer im Jahr macht.

Damit wir aber auch ab und an nicht nur der warmen Temperaturen wegen schwitzen und unser Herz auf Touren kommt, haben wir vor kurzem mit Padel-Tennis begonnen. Wir nehmen regelmässig Unterricht und sind vom Padel begeistert. Nach nur 3 Unterrichtsstunden konnten wir bereits mit Freunden spielen. Vielleicht gibt es unter unseren Lesern ebenfalls Padel-Begeisterte, mit denen wir ab April in der Schweiz spielen können.

Anmerkung des Autors: Cool ist, dass ich beim Padel-Tennis meine Golfkleider nutzen kann, so muss ich meine Garderobe nicht erweitern und alle meine Kleider passen immer noch in einem Koffer.

Wir sind Millionäre

Seit über zwei Wochen scheint bei uns durchwegs die Sonne und es sind angenehme 24 Grad. Ideal zum Golf spielen. Wir haben begonnen, jeweils die erste Abschlagszeit (08.00h) zu buchen, so können wir zügig spielen und müssen nie warten. Rundenzeiten von max. 3 Stunden sind so möglich, so dass wir danach noch schön die Sonne auf unserer Terrasse geniessen können. Da es Ende Oktober doch ab und an geregnet hat, sind die 5 Dom Pedro Golfplätze in hervorragendem Zustand. Hinzu kommt, dass wir zu allen Plätzen nur 5 Minuten fahren müssen, einfach fantastisch. Unsere englische Freundin Kate sagt, dass dies Millionärs-Golf sei, da wir 5 Plätze vor der Haustür haben und ausser den Greenkeeper, niemand auf unseren Plätzen ist. So macht Golf Spass und wenn wir beide noch Runden in den 80er spielen ist es noch viel besser.

Wir haben den Millenium und den Old Course ganz für uns; that’s millionaires golf 😉

Heute auf dem Old Course wurden wir bei Loch 13 vom Ranger angesprochen. Wir sollten doch unser Spieltempo etwas reduzieren. Wir seien zu schnell und die Greenkeeper hätten bereits bei ihm angerufen, da sie ihre Arbeit nicht richtig machen könnten. Normalerweise wird man vom Ranger angehalten zügiger zu spielen. Also haben wir die letzten 6 Löcher ganz gemütlich resp. bewusst langsam gespielt. Trotzdem waren wir schon nach 3 1/4 Stunden mit der Runde fertig.

Morgens um 08.00h ist es noch etwas frisch, aber schon um 10 Uhr ist es angenehm warm.

Ausflug nach Tavira

Golf ist wichtig und fast alles in unserem Leben, aber eben nur fast. Wir spielen, wenn das Wetter es zulässt, jeden zweiten Tag Golf. Am golffreien Samstag den 21. Oktober haben wir einen Ausflug nach Tavira gemacht. Dort kann man ca. 20 Minuten zu Fuss in ein Naturschutzgebiet hinauslaufen. Viele Vögel sind zu sehen, schöner Strand und ein Ankerfriedhof. Die sorgfältig aufgereihten 248 verrosteten Anker am Strand Praia do Barril bei Tavira sind ein beliebtes Fotomotiv. Es handelt sich um die Anker, die die Stellnetze des Thunfischfangs am Meeresboden fixierten. Als der Fischbestand in den 1960er Jahren zurückging, wurde das Stellnetz vor der Praia do Barril aufgegeben, die Anker am Strand aufgereiht und die Häuser der Fischer, die nur während der Fangsaison von April bis September bewohnt waren, verlassen. Heute sind in den Fischerhäuser Restaurants, Bars und Souvenirläden.

Zurück in Vilamoura

Nach zwei Wochen in Praia d’el Rei sind wir an die Algarve nach Vilamoura gefahren. Eine kurze Fahrt von nur gut 3 Stunden. Hier haben wir dieselbe Wohnung wieder bezogen, die wir im März verlassen haben. Obwohl es nur eine auf Zeit gemietete Wohnung ist, kam es uns vor wie «nach Hause kommen». Auch wussten wir schon, wo wir was einkaufen können und wie wir die Wohnung für die nächsten 2 1/2 Monate einrichten werden. Nebst der sonnigen Terrasse, wo wir nach dem Golf oder nach einem Ausflug unseren fast täglichen Apéro geniessen, schätzen wir die Nähe der 5 Dom Pedro Golfplätze sehr. Wir müssen nie mehr als 6 Minuten fahren und sind schon auf super schönen Golfplätzen. Es kann gut sein, dass wir nächsten Winter wieder hierher kommen, es sei denn, wir fahren wo anders hin ;-). Spanien reizt uns halt auch immer noch, vor allem der Sprache wegen.

…es ist aber nicht immer so schönes Wetter wie auf diesen Fotos. Heute Sonntag, 22.10.2023 wenn ich diesen Blog schreibe regnet es in Strömen, dafür nur einmal 😉 Der perfekte Tag um die Website zu aktualisieren oder das neue Handy unter schimpfen einzurichten (Kerstin), damit wieder alles läuft. Da das Wetter auch morgen nochmals gleich versch… sein soll, gönnen wir uns einen Verwöhnungstag mit Hotstone-Massage.

Ausflug nach Fàtima

Fátima ist eine Stadt in Zentralportugal. Hier befindet sich das Heiligtum von Fátima, eine katholische Wallfahrtsstätte. Die Erscheinungskapelle steht dort, wo die Jungfrau Maria 1917 erschienen sein soll. Ausserdem befindet sich ein eindrucksvolles Höhlensystem, die Grutas von Fátima.

Unser portugiesischer Steuerberater hat sein Büro in Fátima, so haben wir die Gelegenheit genutzt und diesen Wallfahrtsort besucht.

Die Kirche ist von aussen und innen imposant…

..und auch der Platz vor der Kirche ist enorm gross. Hier sollen 2’000 Gläubige Platz finden. Wir waren fast alleine. Obwohl schönstes Wetter ist zur Zeit keine Hochsaison. Dies werden wohl die kirchlichen Feiertage wie Weihnachten und Ostern sein, oder wenn der Papst mal hier ist, wie das letzte mal im 2017, als er den hundertsten Jahrestag der Erscheinungen feierte.

Links die Kapelle, wo den Kindern die Maria erschienen sein soll und rechts das Geschenk zum 100. Jahrestag

Neben dem Wallfahrtsort ist auch das Höhlensystem in Fátima (Grutas da Moeda) bekannt und war für uns viel eindrucksvoller als die religiöse Stätte.

Die Grutas da Moeda (Grotten der Münzen) liegen im Gebiet von Sao Mameda westlich von Fátima. Sie wurden 1971 von Jägern entdeckt. Sie fanden zuerst die Schäferhalle, eine große Höhle mit Tropfsteingebilden. Von schmalen Öffnungen dieser Höhle ausgehend gruben die Männer fast zwei Monate und stießen auf weitere Hallen, die zum System der Grutas da Moeda gehören.

Der Besichtigungsbereich der Grotten beträgt etwa 350 m und geht in bis zu 45 m Tiefe. Die Temperatur in den Grotten beträgt konstant um 18 °C. Ein- und Ausgang liegen an verschiedenen Stellen in einer steinigen Landschaft.

Zurück in Portugal an der Silver Coast

Unsere erste Etappe dieses Winters führt uns nochmals an die Silver Coast. Hier hat es fast das ganze Jahr durch frühlingshafte Temperaturen und die Landschaft ist einmalig schön. Wir haben während zwei Wochen Wohnungen, Häuser und Grundstücke angeschaut, sowohl zum Mieten wie auch zum Kaufen. Bei Steuerberater haben wir unsere steuerliche Situation und Möglichkeiten geprüft und haben auch erste Kontakte der recht grossen Expat-Comunity der Silver Coast geknüpft. Selbstverständlich haben wir auch etwas Golf gespielt, wobei dieses Mal der Fokus nicht auf Golf lag.

Wir sind uns einig, dass wenn wir das richtige Objekt finden, hierhin ziehen werden. Den Immobilienmarkt werden wir weiterhin verfolgen und zum idealen Zeitpunkt das ideale Objekt zum idealen Preis finden und dann zuschlagen. In der Zwischenzeit üben wir uns in Geduld und geniessen weiterhin das Herumreisen.

Besuch aus der Schweiz

Schon lange haben Zita und Jürg angekündigt, dass sie uns in Vilamoura besuchen kommen. Eigentlich wollten wir auch zusammen Golfen, aber die Dom Pedro Plätze sind im März so ausgebucht, dass es nur für eine gemeinsame Runde Golf auf dem Pinhal klappt.

Aber Golf ist ja nur das halbe Leben, so geniessen wir die Gesellschaft von Zita und Jürg bei gemeinsamen Nachtessen und beim Tagesausflug nach Benagil (was Kerstin vor einer Woche zusammen mit Barbara rekognosziert hatte).

@ Jüzis: schön habt Ihr uns besucht. Wir hoffen, dass Ihr auch nächsten Winter wieder kommt.

Besuch von Barbara

Auch dieses Jahr hat uns Barbara besucht. Zum Glück war das Wetter dieses mal besser als in Peniche. Bei sonnigem Wetter haben Kerstin und Barbara den Klippenweg bei Benagil erkundet und das von Anne empfohlene Fischrestaurant ausprobiert (was uns dann auf dem Tagesausflug mit Maags zu Gute kam.

Auch hatte Kerstin mit Barbara jemanden, die mit ihr die Sushi teilte.

@ Barbara: schön hast Du uns besucht.Wir freuen uns jetzt schon auf Deinen/Euren Besuch im nächsten Winter.

Kurzwanderung zur Fonte Benémola und Geburt eines Golfplatzes

Wir wandern regelmässig; d.h. mind. einmal pro Jahr. Dieses Jahr am 19.02.2023 machten wir eine Kurzwanderung zur Finte Benémola, das liegt etwas im Hinterland von Vilamoura. Auf der Fahrt zum «Startpunkt» haben wir die Geburt eines Golfplatzes gesehen. Im nächsten Herbst, wenn wir wieder hier sind, werden wir das «Golf-Baby» besuchen 😉

Alles dem Bach entlang und wieder zurück. Auch bei bedecktem Himmel ist es angenehm warm und die Natur schön anzusehen.

Hier entsteht ein neuer Golfplatz. Wir werden ihn im Herbst 2023 spielen.

Die runde Kirche von Loulé liegt auf einem Hügel. Bei Sonnenschein (siehe Foto rechts aus dem Internet) wäre es noch eindrucksvoller.

Einkauf auf dem Wochenmarkt

Jeden Mittwoch findet in Quarteira der Wochenmarkt statt, wo vor allem die Einheimischen Gemüse, Früchte und alles was man sonst so zum kochen benötigt einkaufen. Wir fuhren mit unseren Fahrrädern bei schönstem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen (mind. 20 Grad) zum Markt. Ich wollte Himbeeren und Erdbeeren kaufen, um wieder Konfitüre zu kochen. Denn das letzte Glas meiner vorherigen «Produktion» ist beinahe leer. Ebenfalls kauften wir Gemüse für das Silvesteressen. Ich werde Fajitas zubereiten.

Ausflug nach Silves

Am 16. Februar machten wir einen Ausflug Richtung Westen nach Silves. Silves wurde am Rio Arade errichtet, den noch heute eine mittelalterliche Brücke überquert. Zeitweilig war Silves Residenz eines Emirs bzw. Sitz eines Bischofs. Heute hat Silves rund 11’000 Einwohner. Wir schlenderten durch die Stadt, besichtigten die Burg und genossen einen frisch gepressten Orangensaft.

ehem. Maurische Hauptstadt (Bild von Geo)

Ein Rundflug über die Burg und die Burgmauer ist auf unserem Youtube-Kanal abrufbar.

Eine Runde Golf mit einem Tour-Pro Caddy

Bei Golfprofi-Turnieren hat der Pro seinen Caddy, der die Golfschläger trägt, reinigt, den Bunker (Sandhindernis) recht und dem Pro auch psychologisch zur Seite steht und generell unterstützt. Unser Freund Bruno, der für ein paar Wochen ebenfalls hier in Vilamoura ist, hatte einen Golf-Pro kennengelernt, mit ihm zweimal eine Runde Golf spielen können. Daraufhin wurde er vom Pro angefragt, ob er ihm als und ihn als Caddy am Pro-Turnier auf dem Pinhal begleiten möchte, was Bruno gerne tat. Danach am letzten Dienstag spielte ich dann eine Runde Golf mit Bruno auf dem Pine Cliffs Golfplatz. Das ist ein kleiner 9-Loch Platz mit sehr schönen Spielbahnen am Meer entlang. So kam ich das erste mal dazu, mit einem Tour-Pro Caddy zu Golfen.

Hier ein paar Impressionen vom Pine Cliffs..

Am Strand von Quarteira

Ich wollte schon lange wieder einmal meine Drohne fliegen lassen und Aufnahmen vom Strand machen. Leider war bisher der Wind immer zu stark. Doch am Mittwoch 25. Januar 2023 war es endlich sonnig und windstill. Zu Zweit ist es auch einfacher die Drohne zu fliegen. Ich steure und mache die Aufnahmen, Kerstin behält die Drohne im Auge.

Der Film ist wieder auf unserem Youtube-Kanal zu sehen.

Gute Besserung – es tut mir leid

Die Winter-Golfsaison ist für Kerstin vorbei. Leider stürzte Kerstin am 21.01.2023 vom Fahrrad und brach sich dabei das Kahnbein an der linken Hand. Der Spezialist in der Klinik in Vilamoura meinte, dass dies ein komplizierter Bruch ist, aber dort wo bei Kerstin der Bruch liegt, liege er doch noch am besten. Im Spital in Faro erhielt sie dann eine handgefertigte Schiene, die mind. 4-6 Wochen getragen werden muss, um die Hand ruhig zu stellen. Konsultation beim Arzt und eine zweite bei einem Orthopädisten, zwei Röntgenbilder und die handgefertigte Schiene kosteten lediglich 170 Euro. Die Unfallversicherung ist froh, dass der Unfall in Portugal war und nicht in der Schweiz, wo das Ganze sicher das 10-Fache gekostet hätte.

Damit ist die Winter-Golfsaison für Kerstin vorbei, was ein grosser Schei.. ist. Wir hoffen sehr, dass die Hand bis Mitte April wieder gut ist, so dass Kerstin wenigstens die ganze Sommersaison Golfen kann. Wir haben eine ASGI-Schnuppermitgliedschaft in der Oberen Alp gekauft.

Ausflug nach Lagos und Punta de la Piedad

Heute Samstag, 14. Januar 2023 war wieder ein wunderbarer Tag. Sonne pur, keine Wolke am Himmel und gute 22 Grad. Wir können es immer noch nicht glauben, dass der Winter hier so warm ist. Wir geniessen auch diesen Tag wie fast jeden anderen ganz besonders und fühlen uns privilegiert. Heute wollten wir mal wieder etwas von der Algarve sehen (nicht immer Golf) und fuhren Richtung Westen nach Lagos. Eine sehr schöne Stadt, wobei uns wieder einmal die Natur und die Küste besser gefielen als die Stadt selber. Aber seht selbst…

Was gefällt Euch besser? Kirche aus Bodenperspektive oder Kirche aus der Drohnensicht. Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Die Kunst an den Wänden erinnert uns an die Streetart in Bristol.

Mit Susann und Hans beim Japaner

Einer meiner grössten Träume wäre es, in der eigenen Küche einen Teppan Yaki zu haben. Das ist ein japanischer Flächengrill; und das Essen darauf zubereitet eine meiner Lieblingsspeisen. In Almancil wurde uns ein Japaner empfohlen, bei dem die Sushi (mag nur Kerstin) und der Teppan empfehlenswert seien. Also reservierten wir für den Abend vom 27.12. den Teppan für uns und unsere zwei Freunde.

Das Essen war kööööööstlich, aber leider hetzte der Koch zu sehr, so dass die ganze Show und das Essen bereits nach 45 Minuten vorbei waren. Dafür war der Preis pro Person mit Euro 60 sehr günstig (inkl. Vor- und Hauptspeise, Dessert, Wein, Bier, Wasser und Trinkgeld). In der Schweiz wäre mind. das Doppelte wenn nicht das Dreifache zu bezahlen. Eines ist sicher, wir werden vor unserer Abreise Ende März sicher noch einmal beim Japaner essen.

Umzug in eine neue Wohnung

Die Prado Villa in Vilamoura war eigentlich sehr schön, auch wenn sie etwas «spartanisch» ausgestattet war. Mit dem Kauf von ein paar Kleinigkeiten konnten wir uns so einrichten, wie es uns gefällt. Leider hatten wir jedoch an fast allen Fensterrahmen, an der Decke des Badezimmers und noch an ein paar anderen Orten Schimmel. Trotz mehrmaligem Intervenieren bei der Rezeption wurde das Problem nicht behoben. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, eine neue Unterkunft zu suchen. Diese fanden wir ein einer tollen 3 1/2 Zimmer Wohnung mit grosser Terrasse ebenfalls in Vilamoura in der Überbauung «Janelo do Oceano», ganz in der Nähe der Golfplätze Milenium, Laguna und Victoria. Unseren Grill haben wir ebenfalls mitgenommen und bereits leckeren Fisch gebraten. Die Wohnung verfügt zwar auch über einen Gasgrill, aber auf Holzkohle gebraten schmeckt es halt noch einmal besser.

Die Wohnung wurde 2021 neu renoviert und gefällt uns sehr gut. Die Bilder der Aussenansicht und der Terrasse folgen sobald das Wetter wieder etwas besser ist. Zur Zeit haben wir hier die stärksten Unwetter seit Jahren (gemäss News aus der Schweiz). So schlimm empfinden wir das gar nicht; es regnet zwar häufig, aber die Temperaturen sind immer noch sehr angenehm bei 20 Grad. Ab und zu können wir sogar noch Golfen; nur meine neue Drohne DJI Mini 3 Pro kann ich wegen dem Wind noch nicht ausprobieren. Ich hoffe, bald darüber berichten zu können.

unsere neue Wohnung von oben und die Aussicht über Vilamoura

Mein erster Flug

Ich habe mir vor ein paar Tagen ein «Vor-«Weihnachtsgeschenk gemacht. Und zwar habe ich mir die DJI Mini 3 Pro Drohne gekauft. Die Akkus habe ich alle aufgeladen und die Bedienungsanleitung «überflogen». Heute war es dann soweit. Ich bin auf den Millennium Golfplatz gefahren, da dieser für ein paar Tage geschlossen ist. Das ist das ideale Gelände für meinen ersten Flug. Das Putting-Green dient als grosse Start-/Landefläche. Kurz zusammengefasst: es macht mega Spass, ist aber nicht so einfach, wie ich gedacht habe. Hier meine ersten Drohnenaufnahmen:

..und mein erstes Video mit iMovie auf meinem neuen Macbook geschnitten ist auf unserem YouTube-Kanal

Eagle – ist meine Baisse im Golf vorbei?

Ausser einer super Runde vor ein paar Tagen (siehe mein bester Golftag) liess mein Golf seit Wochen zu wünschen übrig. Aber vielleicht ist ja meine Baisse endlich vorbei. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die nächste Runde von morgen auf dem Laguna Course. Auf dem Old Course spielte ich nicht nur 38 Punkte (36 Punkte = Handicap gespielt), sondern ich spielte auf dem Loch 9 (Par 4) einen Eagle. Das heisst ich lochte mit dem zweiten Schlag ein. Für jeden Golfer ein super Gefühl. Es ist nun schon mein dritter Eagle in meiner knapp 20 jährigen Golflaufbahn. Gerne dürfen noch mehr folgen. Am 29.11.2022 spielen wir dann ein Turnier auf dem Laguna Course; da wird sich zeigen ob ich die Baisse wirklich überwunden habe und ich mein Handicap runterspielen kann.

Der beste Golftag?

In letzter Zeit spiele ich leider unterirdisch Golf. Das heisst nicht, dass ich unter dem Fairway oder Green die Bälle schlage sondern, absolut katastrophal spiele. Es ist zum verzweifeln und Kerstin meinte schon, dass sie mich bewundere, denn sie hätte schon lange mit dem Golf aufgehört, wenn sie so schlecht spielen würde wie ich aktuell. Da Kerstin alle unsere Runden in ihrem Handy «scoremässig» festhält, kann ich mir mein Spiel ganz genau vor Augen führen. Das Schlimme ist, dass ich nicht weiss, was ich falsch mache. Ich erreiche pro Runde so 20 – 25 Punkte (36 sollten es sein, um das Handicap zu spielen) und ich benötige 100 und mehr Schläge auf die 18 Löcher.

Umso erstaunter, erfreuter und glücklicher war ich am letzten Samstag auf dem Dom Pedro Millenium Course. Wir hatten uns mit unserer neuen Golfkollegin Kate verabredet. Das Wetter war perfekt, Sonnenschein pur und 22 Grad. Nicht zu kühl und nicht zu heiss. Was den Unterschied zu anderen Golfrunden machte weiss ich nicht, aber ich spielte meine beste Golfrunde «ever». 43 Punkte und nur 87 Schläge – ein grossartiges Gefühl, von dem ich leider nur ein paar Stunden zehren konnte, da ich am Sonntag bereits wieder auf meinem aktuellen tiefen Niveau von 25 Punkten spielte. Aber nichts desto trotz, ein kurzes Aufflackern meines Potentials. Ich wünsche mir bald mehr davon erfahren zu dürfen.

Kerstin und Kate begleiteten mich auf meiner bisher besten Golfrunde

Noch besser essen als Gott in Frankreich

Wir essen nicht wie die Götter in Frankreich, sondern noch viiiieeel besser. Wir haben uns einen kleinen Holzkohlegrill gekauft (60 Euro inkl. Zubehör und Holzkohle), denn wir lieben Fisch und Gemüse vom Grill. Zur Einweihung gab es Doradenfilet und einen Lachs/Thunfisch-Spiess. Dazu leckeren Gemüsereis. Habe gehört, dass Gott soeben von Frankreich Richtung Algarve reist.

Mittagessen am Meer

Auf Empfehlung einer englischen Bekannten, die zeitweise hier in Vilamoura wohnt, haben wir mit dem Fahrrad einen Ausflug ans Meer zu einem der besten Restaurants gemacht. Dieses liegt direkt am Meer und beim Rauschen der Wellen und Blick aufs Meer genossen wir einen Vino Verde und einen fangfrischen Fisch vom Grill. Was gibt es Schöneres? Wir haben auch gleich nochmals für nächsten Sonntag Nachmittag und für Weihnachten reserviert.

Mit dem Fahrrad fuhren wir rund 20 Minuten von den Prado Villas dem Meer entlang zum BJ’s Fischrestaurant

Ausflug nach Tavira und ein Fado Konzert vom Feinsten

Am Samstag, 5. November fuhren wir nach Tavira, ein hübsches Städtchen ca. 45 Minuten östlich von Vilamoura. Ein kurzer Bummel durch die Stadt zur Burg, von wo man eine gute Übersicht über den Ort hat und danach ein Fado Konzert. Fado ist die traditionelle Musik von Portugal. Hier ein Link zu Youtube.

Auf der Burg von Tavira hat man einen schönen Blick über die Stadt. Aber auch die Burg mit der Kirche ist sehr pitoresk.

Fado ist die typische Musik von Portugal. Auch wenn ich die Texte nicht verstanden habe, sicher ging es um Liebe, Sehnsucht und Heimweh.

Mit Strebels auf dem Victoria Course

Hans und Susann haben für zwei Wochen Besuch aus der Schweiz. Jacqueline und Marcel Strebel verlängern die Golfsaison hier in Vilamoura. Meist spielen die vier zusammen, aber am Freitag 4. November hatten wir die Ehre mit Strebels auf dem Victoria Course zu spielen. Ein paar Tage nach dem Profiturnier der European DP World Tour zeigt sich der Victoria Course als ein anderer Platz, als wir vor zwei Wochen gespielt haben. Die Greens sind schnell und die Roughs unheimlich hoch und dicht. Ein Ball, der nicht auf dem Fairway liegt findet man nur per Zufall, wenn man gerade über dem Ball steht. Trotzdem hat uns die Runde sehr gut gefallen.

Bootsausflug zu den Höhlen von Benagil

Obwohl wir «golfangefressen» sind und vor allem ich mich nach einer Runde Golf bereits auf die nächste freue, unternehmen wir ab und zu auch Ausflüge in die Umgebung, wo wir gerade sind. Die Algarve ist u.a. auch bekannt für die steilen Küsten und Höhlen (die meist nur vom Boot aus zu sehen sind). Um nicht ganz als «Kulturbanausen» dazustehen, haben wir zusammen mit unseren Freunden Susann und Hans eine Bootstour zu den Benagil Höhlen gemacht.

Fazit: Ganz nett, einmal gesehen OK, aber müssen wir das nächste Jahr nicht wieder machen…

Der Küste entlang Richtung Westen fahren wir bis zu den Benagil Höhlen

Wie man Golf auch spielen könnte

An diesem sonnigen und warmen Sonntag – dem 30.10.2022 – fahren wir mit unseren Fahrrädern zum Dom Pedro Victoria Golfplatz. Hier findet das Portugal Masters der DP World Tour statt. Wir wollen mal sehen, wie man Golf auch spielen könnte und ob wir von den Profis noch was abgucken können. Es ist zwar beeindruckend, wie weit und zum Teil präzise die Cracks den Ball schlagen, aber auch die besten der Besten machen ab und zu dieselben Fehlerschläge wie wir Amateure. Ausserdem müssen wir feststellen, das Golf spielen viel mehr Freude bereitet als Golf zusehen. Deshalb freuen wir uns schon wieder auf die nächste Runde Golf auf einem der wunderschönen Dom Pedro Golfplätze.

Trotzdem ist es schön, die Profis, welche man sonst nur vom Fernseher her kennt hautnah mitzuerleben. Auf den Fotos Sebastian Heise (D) und Eduardo Molinari (IT). Die ganz grossen Namen fehlen jedoch, da diese nicht in Europa sondern in den USA spielen, wo das Preisgeld das Mehrfache von hier ist.

Nachtessen mit Tamifrei und Strebels

Seit einer Woche sind nun auch Susann Tamisier und Hans Frei hier in Vilamoura. Sie haben die Villa Nr. 14 gleich neben uns gemietet und überwintern mit uns bis Ende März hier an der Algarve. Gestern bekamen die Zwei bereits ihren ersten Besuch; Jacqueline und Marcel Strebel werden für zwei Wochen hier sein. Es ist schön bekannte Gesichter zu sehen und Schweizeredeutsch zu hören/sprechen.

An der Marina von Vilamoura gibt es fast unzählige schöne Restaurants. Wir genossen einen gemütlichen Abend mit leckerem Essen im Thai Marina.

Marcel und Jaqueline
Susann und Hans
Kerstin und Peter

Ausflug ans Meer (Praia do Arrifes und Secco Sagres)

An unseren golffreien Tagen machen wir Einkäufe, geniessen das Nichtstun oder erkunden die Umgebung. Am 14.10.2022 fuhren wir von Vilamoura Richtung Westen ans Meer. Zuerst nach Praia do Arrifes und dann weiter nach Secco Sagres. Wir sind aber weder Wasserratten noch Strandlieger, so haben wir einfach die schöne Landschaft genossen und Fotos gemacht.

Praia do Arrifes

Secco Sagres

Wieder in Portugal

Nach einem schönen Sommer in der Schweiz, wo wir v.a. die Besuche bei meinen Eltern genossen, viele Freunde getroffen und auch viel Golf gespielt haben, sind wir Ende September wieder Richtung Süden gefahren. Nach 3 Tagen Fahrt sind wir in Vilamoura an der Algarve angekommen und haben unser kleines Häuschen in den Prado Villas bezogen. Die Nummer 13 wird uns für die nächsten 6 Monate sicher viel Glück bringen. Vieles haben wir mitgebracht, trotzdem haben wir noch ein paar Kleinigkeiten gekauft, damit wir uns hier richtig wohl fühlen. Ebenfalls haben wir mit einem Zaun unsere Terrasse «gesichert», so dass unsere zwei Lieben nicht abhauen können und wir uns nicht sorgen müssen.

Erste Eindrücke vom Haus, der Umgebung und unserer ersten Golfrunde auf dem Dom Pedro Millenium Platz seht Ihr hier. Ich bin gespannt, was wir diesen Winter alles erleben und über was ich Euch berichten kann.

Die erste Runde Golf auf dem Dom Pedro Millenium Course

Westcliff – einer der schönsten Golfplätze ausserhalb Schottlands

Auf den Westcliff waren wir besonders gespannt, wird er doch als einer der schönsten und besten Plätze in Europa genannt. Er soll aber auch extrem schwierig und ein «Ballfresser» sein. Wir haben während unseres Aufenthalts hier in Praia del Rey diesen Platz dreimal gespielt. Er ist wirklich super schön, mit vielen Dünen, spannenden Bahnen und wunderbaren Blicken auf den Atlantik. Aber entweder spielen wir nach 6 Monaten intensivem Golf schon viel besser oder der Platz ist doch nicht so schwierig wie befürchtet. Auf jeden Fall brauchten wir die extra gekauften Bälle nicht (ich habe je nach Runde zwischen einem bis fünf Bälle verloren – also nicht mehr oder weniger als auf anderen Plätzen) und für den Score von bis zu 33 Punkten muss ich mich nicht schämen. Für mich ist der Westcliff einer der schönsten und spannendsten Golfplätzen ausserhalb von Schottland. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich wilde Plätze mit Linkscharakter liebe, egal ob die Sonne scheint oder es windig ist und wir sogar zweimal verregnet wurden. Sicher kommen wir wieder einmal hierher. Hier ein paar Impressionen von unseren Runden:

Das schönste Loch – die Bahn 18

Ausflug nach Lissabon

Barbara wird am Samstag in die Schweiz zurückkehren. Das haben wir genutzt und sind mit ihr am Freitag 11. März 2022 nach Lissabon gefahren. Leider war das Wetter am Vormittag durchzogen, nachmittags schielte die Sonne ab und zu hinter den Wolken hervor. Trotzdem haben wir den gemeinsamen Stadtrundgang genossen, haben Apéro genommen und noch ein letztes gemeinsames Mittagessen bei der Markthalle verzehrt. Es war eine schöne Woche zusammen mit Barbara und sie wird uns auch nächsten Winter an der Algarve wieder besuchen.

Ein paar Impressionen von Lissabon….

Ausflug nach Baleal und Nazaré mit Freunden

An unserer neuen Destination in Praia d’el Rey haben wir Besuch von Freunden. Martin, ein ehemaliger Arbeitskollege von mir und seine Frau Adejane sowie Barbara, eine ehemalige Arbeitskollegin von Kerstin sind für ein paar Tage bei uns. Es ist schön, auch mal etwas Leben im Haus zu haben. Aus diesem Grund ist für uns heute auch ein golffreier Tag.

Nach einem leckeren Frühstück in einem Surfercafé spazierten wir gut 4 Kilometer am Strand von Baleal.

Nach diesem Spaziergang fuhren wir nach Nazaré, rund 50 Kilometer Richtung Norden. Adejane und Martin kennen dort ein typisch portugiesisches Restaurant. Die Fischplatte war einfach köstlich. Leider gibt es zu dieser Jahreszeit die bekannten grossen Wellen nicht, die diesen Ort zum Surferparadies Europas machen. Trotzdem hat uns die Sicht auf das Meer und das Städtchen Nazaré sehr gut gefallen.

…in Schottland, oder doch nicht?

Seit ein paar Tagen sind wir nun hier an der Silver Coast im Praia d’el Rey Golf Resort. Insgesamt gibt es hier vier Golfplätze, den Bom Successo, den Royal Obidos, den Praia d’el Rey und den West Cliff.

Gestern spielten wir den Bom Successo, etwas von der Küste entfernt. Die letzten paar Löcher sind sehr hügelig und die Qualität des Platzes entspricht auch dem relativ günstigen Greenfee. Der Praia d’el Rey, den wir heute spielten ist damit nicht zu vergleichen. Die Fairways schön grün und gepflegt und die Landschaft wild. Bei 10 der 18 Bahnen wähnt man sich auf einem Links-Course in Schottland. Auch mit dem starken Wind (40 km/h) dachten wir eher an Schottland als an Portugal. Aber das Wilde und Raue gefällt uns ja gerade so gut. Wir sind auf die anderen Plätze gespannt.

Unser Zuhause im Praia del Rey bei Peniche

Ausflug nach Sevilla

Als wir noch in Spanien waren, haben wir verschiedene Ausflüge in die Umgebung gemacht. Sevilla, die Hauptstadt von Andalusien, wollten wir ebenfalls besichtigen. Damals entschieden wir uns jedoch, diese Stadt erst von Portugal aus zu besuchen. Von Castro Marim aus liegt Sevilla nur 1 1/2 Autostunden entfernt. Mit knapp 700’000 Einwohnern ist Sevilla die viertgrösste Stadt Spaniens. Wir stiegen im Hotel Fernando III mitten in der Altstadt ab. Ein sehr schönes Hotel, von dem aus vieles zu Fuss erreichbar ist. Am ersten Tag nahmen wir den roten Sightseeing Bus um einen Überblick zu erhalten. Das Quartier der ehemaligen Weltausstellung ist nun ein Technopark, sieht aber etwas heruntergekommen aus. Jedes Land der spanischen Überseegebiete hat in der Stadt einen «Pavillon» gebaut, wobei es sich hier um mehr oder weniger grosse Gebäude handelt, in der heute Museen, Konsulate, Flamencoschulen etc. eingemietet sind.

Unserer Ansicht nach hat uns Valencia und Malaga wesentlich besser gefallen. Auch die Flamncoshow am Abend hätten wir uns sparen können. Aber man muss alles ausprobieren um zu wissen, was einem gefällt ;-). Mit den Fotos haben wir eine Erinnerung an diese Stadt, die wir aber nicht so bald wieder besuchen werden.

Milo entdeckt die Welt

Dass Milo neugierig ist und keine Angst kennt wissen wir ja bereits. Er fühlte sich an jedem neuen Ort sofort wohl und inspizierte im Haus alles. Aber das Haus ist nicht gross genug, deshalb zieht es Milo in die weite Welt, oder zumindest in die Natur vor unserem Haus. Hunger und Durst führen den Strolch aber immer wieder nach Hause.

Frühling im Januar

Wir geniessen das herrliche Wetter. Fast täglich haben wir einen wolkenlosen Himmel und Temperaturen von 18 bis 22 Grad. Auf dem Golfplatz Benamor und auch auf den Feldern der Bauern blühen bereits die Mandelbäume. Ein wunderbarer Duft liegt in der Luft.

Für uns kaum vorstellbar, dass es in der Schweiz jetzt kalt und nass ist und anstelle der Frühlingsgefühle die Winterkälte vorherrscht. Keine Frage für uns, auch den nächsten Winter werden wir wieder hier an der Algarve verbringen. Wir sind bereits am Erkunden von möglichen Unterkünften. Wir sind überzeugt, auch für den Winter 2022/2023 etwas Schönes für uns zu finden.

Fahrradtour in der Umgebung von Castro Marim

Castelo de Castro Marim – Ermida de San Antonio – Salzgärten

Die Umgebung von Castro Marim bietet sich an, mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Castro Marim hat eine Burg/Schloss, eine schöne Kirche auf dem Hügel, von dem man eine gute Weitsicht hat und Salzgärten. Bei schönstem Wetter aber etwas Wind sind wir wieder einmal mit dem Fahrrad unterwegs.

Nur ein paar Fahrminuten später erreicht man die Ermida de San Antonio und der Mühle. Eine Barrock-Kirche ebenfalls auf einem Hügel am Rande der Stadt Castro Marim.

Wir geniessen das schöne Wetter, die interessanten Sehenswürdigkeiten und vor allem, die grosse Freiheit, nicht mehr arbeiten zu müssen.

Ria Formosa, das wichtigste Naturschutzgebiet der Algarve, und der Sapal von Castro Marim und Vila Real de Santo António, das Schwemmgebiet des Flusses Rio Guadiana, sind zwei geschützte Gebiete, die man zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Boot erkunden kann. Die Fahrt durch das Naturschutzgebiet ist idyllisch.

Sonntagsausflug nach Santa Luzia

An diesem sonnigen und angenehm warmen (18 Grad) Sonntag, sind wir nach Santa Luzia (bei Tavira) gefahren. Dies ist die «Pulpo-Hauptstadt» von Portugal. Mit Susann, Hans und Silvia haben wir in einem kleinen Restaurant am Meer frischen Pulpo genossen.

Meeresbrise

Mit dem Fahrrad und mit dem Auto sind wir schon ans Meer gefahren. Die schönsten Strände und Beizen befinden sich in Monte Gorde, 14 km von unserem Zuhause. Es ist wunderbar die Sonne zu geniessen, die Wellen zu hören und dem Strand entlang zu spazieren.

Fischerboote am Strand von Monte Gordo
Am Meer mit dem Fahrrad. Wir geniessen es, nicht immer das Auto benutzen zu müssen.
…bald sind wir wieder zu Hause. Nur noch eine Steigung, aber mit dem eBike ist das kein Problem.

Apéro nach dem Golf mit Freunden

Nach dem Golf geniessen wir mit unseren Freunden Susann und Hans feine Apéros auf der Sonnenterrasse. Es ist schön, dass wir Susann und Hans auch hier sind. Die Golfrunden sind abwechslungsreich, da wir verschiedene Spielformen in Teams spielen, uns über Gott und die Welt unterhalten, gemeinsam Kochen und Essen und auch Gesellschaftsspiele machen können. Trotzdem hat jedes Paar sein eigenes Haus und auch Zeit für sich. Bis jetzt ist es eine gute Mischung.

@ Susann und Hans: schön dass Ihr hier seid!

Unsere Unterkunft in Castro Marim bis zum 28.02.2022

Von Alcaidesa sind wir am 19.12.2021 nach Castro Marim in Portugal (gleich nach der spanischen Grenze) gefahren. Hier haben wir für 10 Wochen eine Haus gemietet mit Golf inklusive auf 45 Löchern. Das Haus ist ordentlich eingerichtet und verfügt über zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, ein Gäste-WC (wird von Jeanny und Milo genutzt) sowie Wohn-/Esszimmer und Küche. Unsere Dachbox und den Fahrradträger können wir im Aussen-Reduit verstauen.

Leider ist das Wetter seit dem 20.12. regnerisch, so dass wir mehrheitlich zu Hause sind. Trockene Abschnitte nutzen wir um doch etwas Golf zu spielen. Ebenfalls am selben Ort in einem eigenen Haus überwintern unsere Freunde Susann und Hans. Mit ihnen spielen wir ab und zu Golf, geniessen Apéros, machen Gesellschaftsspiele und feiern Weihnachten zusammen. Auch haben wir eine kleine Schachtel mit Weihnachtsdeko mitgenommen und uns eine Kerze gekauft 😉